ExtraSchicht 2016 Gelsenkirchen

Neue Perspektiven: Gelsenkirchen bietet zur ExtraSchicht spannende Ein- und Ausblicke

Fas­sa­den­kunst zum Sehen und Hören. Chil­len auf blau­en Stei­nen. Die drei Gel­sen­kir­che­ner Stand­or­te der Extra­Schicht regen zum Per­spek­ti­ven­wech­sel und zu neu­en Ein- und Aus­bli­cken an. lm Nord­stern­park etwa geht es hoch hin­auf zum „Her­ku­Ies“, tief hin­ab in den Stol­len oder exklu­siv mit­ten hin­ein ins Blaue Pump­werk, wäh­rend im Kul­tun­ge­biet Con­sul an Dop­pel­bock und Dampf­ma­schi­ne die Ver­gan­gen­heit von Koh­le und Stahl leben­dig wird.

Magische Momente

Per­spek­ti­ven­wech­sel wohin man auch schaut im Nord­stern­park: Per Lift geht es hin­auf auf die Pan­ora­ma­ter­ras­se des Nord­stern­turms auf 83 Metern Héhe, wo sich zu Fiifi­en von Lfipertz‘ „Her­kles“ ein atem­be­rau­ben­der Blick fiber den Park mit sei­nen zahl­rei­chen lllu­mi­na­tio­nen und einer Groll­bild-Pro­jek­ti­on am Koh­le­bun­ker unweit des Amphi­thea­ters offen­bart. Ein paar Eta­gen tie­fer ken­nen Besu­cher das Video­kunst­zen­trum erkun­den, bevor sich ihnen Deutsch­land von den Alpen bis zur Nord­see aus der Vogel­per­spek­ti­ve pré­sen­tiert — dank einer der welt­größ­ten MÄRKLIN Modell­ei­sen­bah­nen, der Drei­lei­ter-Modell­bahn­an­la­ge „Deuts­c­land-Express“. Eben­er­dig ver­spricht Heiner’s Gas­tro­no­mie im Bier­gar­ten eine unter­halt­sa­me Pro­gramm-Mischung aus Musik und Come­dy. Tief unten im Berg­bau­stol­len des Nord­stern­parks schließ­lich berich­ten ehe­ma­li­ge Kum­pel aus ihrem Leben und fiih­ren Besu­cher anschlie­ßend über das Gelän­de.
Daru­ber hin­aus ist spä­tes­tens bei Ein­bruch der Dun­kel­heit ein suchen­der Blick in den Him­mel ange­ra­ten, wenn bei „Klassik.Laser.Licht.“ ein Hauch von Super­man über dem Amphi­thea­ter liegt und sich der Nord­stern­park zu einem gro­ßen klas­si­schen Klang­kör­per wan­delt: Unter der Lei­tung von Ras­mus Bau­mann spielt die Neue Phil­har­mo­nie West­fa­len Klas­si­ker der Film­mu­sik und wird dabei von einer spek­ta­ku­lé­ren Laser­show beglei­tet.

Blaues Pumpwerk

Eben­falls im Nord­stern­park öff­net die Emscher­ge­nos­sen­schaft exklu­siv zur Extra­Schicht ihr Blau­es Pump­werk, das 1997 von Jür­gen LIT Fischer ein­drucks­voll mit blau­em Glas und einem glä­ser­nen Pavi­li­on ver­klei­det wur­de. Unter sach­kun­di­ger Füh­rung geht es hin­un­ter in den Pum­pen­kel­ler oder auf eige­ne Faust hin­auf aufs Dach, wo das Team von „Bar in Moti­on“ in der Blue Lounge fruch­ti­ge Cock­tails kre­iert. Dazu sorgt “Pia­no-Man“ Joa Lin­ford für Live-Musik, wäh­rend der schwe­ben­de „Dr. Musi­kus“ mit Artis­tik, Gesang und Feu­er­werk über­zeugt. Zudem reicht die Band „Musik For The Kit­chen” einen lecke­ren musi­ka­li­schen Gruß aus der Kuche.

Natiirlich Technik

Natur oder Tech­nik — alles eine Fra­ge der Per­spek­ti­ve. lm Kultur.gebiet Con­sol, einem ehe­ma­li­gen Zechen­ge­län­de, das nach und nach von der Natur zurucker­obert wird, ver­schmel­zen die bei­den Gegen­sät­ze mit­ein­an­der und bie­ten fas­zi­nie­ren­de Ein­bli­cke: Im siid­li­chen Maschi­nen­haus war­tet ein Kraft­pa­ket aus alten Tagen dar­auf, erneut in Betrieb genom­men zu wer­den: Die Zwil­lings­dampf­ma­schi­ne ist mit einer Leis­tung von 4.100 PS und einem Gewicht von 285 Ton­nen ein wah­rer Berg­bau­di­no­sau­ri­er. Ehe­ma­li­ge Berg­leu­te und Mit­glie­der des lnitia­tiv­kreis Con­sol bie­ten Füh­run­gen durch das Maschi­nen­haus an. Die lndus­trie­denk­mal­stif­tung führt die Besu­cher über das Gelän­de und führt in die indus­trie­his­to­ri­sche Ver­gan­gen­heit über „Dop­pel­bock und Dampf­ma­schi­ne“ ein. lm nörd­li­chen Maschi­nen­haus ist die Kunst­in­stal­la­ti­on „Samm­lung Wer­ner Thiel“ zu sehen. Im Con­sol Thea­ter wie­der­um wer­den ver­schie­de­ne Ein­bli­cke in die Arbeit der Volx­büh­ne des Con­sol Thea­ters ermög­licht, Pro­ben­be­su­che und „Erle­se­nes“ von den Buch­eckern ste­hen auf dem Pro­gramm. Der Boules-Club Buer lädt die Besu­cher ein, unter dem Fér­der­turm das Spiel aus­zu­pro­bie­ren. Das Musik­pro­ben­zen­trum C4 schließ­lich garan­tiert fiir abwechs­lungs­rei­che Kon­zer­te und elek­tro­ni­sche Klän­ge unter dem Titel “Oce­an-Rock“ im Atri­um neben dem nörd­li­chen Maschi­nen­haus.
Das High­light des Abends erstrahlt mit ein­bre­chen­der Dun­kel­heit: Das Büro für Pro­jek­tio­nen ver­leiht u.a. mit­hil­fe des „Dukes“, einem Bea­mertruck, den Fas­sa­den der alten Zechen­ge­bäu­de ein fas­zi­nie­ren­des neu­es Gesicht — meh­re­re Grofik­pro­jek­tio­nen las­sen die Fas­sa­den des Spiel­or­tes zu einer über­di­men­sio­na­len Gale­rie wer­den. Das Beson­de­re: Der Ton zu den jewei­li­gen Pro­jek­tio­nen ist nur an genau defi­nier­ten Stand­or­ten zu höh­ren. Besu­cher kön­nen sich auf die­se Wei­se stets auf nur eine ein­zi­ge Instal­la­ti­on ein­las­sen.
Auf dem Quar­tiers­platz ver­an­stal­tet Schal­ke hilft in Koope­ra­ti­on mit Bang­Bang Gel­sen und dem Sport­park Gel­sen­kir­chen ein grofies Bub­b­le-Soc­cer-Tur­nier (Anmel­dung im Vor­feld erfor­de­riich), Im Anschluss an das Tur­nier bleibt für spon­ta­ne Extra­Schicht­be­su­cher die Mög­lich­keit, selbst unter Flut­licht Bub­b­le-S0c­cer ken­nen­zu­ler­nen und wei­te­re Spiel­ge­rä­te aus­zu­pro­bie­ren.
Und auch in Sachen Kuli­na­rik wird in Gel­sen­kir­chen zum Per­spek­ti­ven­wech­sel ange­regt: Auf dem Wei­ßen Platz, dem zen­tra­len Unter­hal­tungs- und Gastro­be­reich die­ses Extra­schicht-Spiel­or­tes, wer­den neben Brat­wurst und Bier in einem gro­ßen Food-Mar­ket vie­le unter­schied­li­che Gau­men­freun­den ange­bo­ten.

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