Fotoworkshop zur Ausstellung „Dampfzeit“ im LWL-Industriemuseum

Seit 1909 wurde auf Zeche Radbod gefördert, die Anlagen sind über Jahrzehnte den Erfordernissen angepasst worden. Nur die Lok „Typ Krefeld“ ist seit 1911 nahezu unverändert im Dienst. Bockum-Hövel, 29.06.1972 © Thomas Pflaum / dampfzeit-buch.de - Verwendung honorarfrei im Rahmen der Berichterstattung ueber die Ausstellung "Dampfzeit" auf Zeche Nachtigall, bei anderer Nutzung gilt die Verguetung nach MFM-Liste als vereinbart.

Lok Rad­bod 4, Bau­jahr 1911,  vor der Zeche Rad­bod in Bock­um-Hövel, 1972; Foto: Tho­mas Pflaum/dampfzeit-buch.de. Der Foto­graf Tho­mas Pflaum lei­tet den Work­shop. Foto: pri­vat

Wit­ten (lwl). Die Fotos von Tho­mas Pflaum und Gerd Lüb­be­ring füh­ren in eine Zeit, die dem heu­ti­gen Betrach­ter unend­lich weit ent­fernt schei­nen. Dabei liegt die „Dampf­zeit – als die Loks noch rauch­ten“ nicht mehr als vier Jahr­zehn­te zurück. Im Rah­men der gleich­na­mi­gen Son­der­aus­stel­lung ver­an­stal­tet der Land­schafts­ver­band West­fa­len-Lip­pe (LWL) am Sonn­tag (3.9.) einen ganz­tä­gi­gen Work­shop mit dem Foto­gra­fen Tho­mas Pflaum im LWL-Indus­trie­mu­se­um Zeche Nach­ti­gall (10–18 Uhr). Die Teil­nah­me kos­tet 55 Euro. Das Muse­um nimmt bis 25. August Anmel­dun­gen unter Tel. 02302 93664–0 ent­ge­gen.

Im Zen­trum des Work­shops ste­hen die­se Fra­gen: Wie digi­ta­li­sie­re ich mit ein­fa­chen Mit­teln mei­ne ana­lo­gen Klein­bild­ne­ga­ti­ve oder Farb­di­as? Wie unter­schei­det sich die ana­lo­ge Ver­grö­ße­rung von der digi­ta­len Aus­be­lich­tung? Wie arbei­te ich die von alten Nega­ti­ven erhal­te­nen Bild­da­ten mit den übli­chen Bild­be­ar­bei­tungs-Pro­gram­men aus?
Der Work­shop beginnt mit einer Kura­to­ren­füh­rung durch die Aus­stel­lung „Dampf­zeit“. Pflaum und Lüb­be­ring waren in den 1970er Jah­ren mit ihren ana­lo­gen Kame­ras ent­lang der Bahn­stre­cken unter­wegs. Ihre nun digi­ta­li­sier­ten Schwarz-Weiß Foto­gra­fi­en zei­gen, was heu­te mit der digi­ta­len Tech­nik mög­lich ist:  Ein­drü­cke von Tie­fe, authen­ti­sche Stim­mun­gen und emo­tio­na­le Bild­wir­kun­gen.

Früh am Nach­mit­tag gehen die Teil­neh­mer unter Anlei­tung selbst auf Aben­teu­er­rei­se: An der nahe­ge­le­ge­nen Hal­te­stel­le „Zeche Nach­ti­gall“ der Ruhr­tal­bahn bie­tet ein restau­rier­ter Dampf­zug aus den 1950er  Jah­ren Gele­gen­heit, die erwor­be­nen Kennt­nis­se umzu­set­zen. Im Anschluss bear­bei­ten die Teil­neh­mer die Bil­der am Com­pu­ter.

Der Work­shop rich­tet sich an ambi­tio­nier­te Foto­gra­fen, die über ana­lo­ge Auf­nah­men ver­fü­gen, aus denen sie das Maxi­ma­le her­aus­ho­len und erfah­ren möch­ten, wie ana­lo­ge Bil­der kos­ten­güns­tig digi­ta­li­siert und aus­ge­ar­bei­tet wer­den“, erläu­tert der Exper­te.

Die Teil­neh­mer soll­ten eine Spie­gel­re­flex­ka­me­ra oder eine spie­gel­lo­se Sys­tem­ka­me­ra, Blitz­ge­rät und Lap­top mit­brin­gen sowie über Grund­kennt­nis­se in den Pro­gram­men „Pho­to­shop“ oder „Ligh­troom“ ver­fü­gen.

Quel­le: LWL-Indus­trie­mu­se­um Zeche Nach­ti­gall

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