Fürst Albert II-Stiftung an Bord der boot 2017

Fürst Albert II als Key­note-Speaker des Mee­res­sym­po­si­ums

Der Schutz des ein­zig­ar­ti­gen Lebens­rau­mes der Welt­mee­re ist heu­te welt­weit das erstre­bens­wer­te Ziel. Bekennt­nis­se für ein Mehr an Meer spie­len inzwi­schen sogar schon in erfolg­rei­chen Hol­ly­wood-Kino­pro­duk­tio­nen wie dem Nemo-Nach­fol­ger „Fin­det Dorie“ eine bedeu­ten­de Rol­le und spre­chen damit Mil­li­ar­den Men­schen an. Die boot Düs­sel­dorf als bedeu­tends­te Was­ser­sport­mes­se der Welt bie­tet des­halb zum Bei­spiel der Deut­schen Mee­res­stif­tung und der mone­gas­si­schen Fürst Albert II-Stif­tung die Platt­form für die Prä­sen­ta­ti­on ihrer Enga­ge­ments für eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung inter­na­tio­na­ler Gewäs­ser. „Gesun­de Mee­re und Ozea­ne sind die Grund­la­ge für alles Leben auf unse­rer Erde und damit auch für den Was­ser­sport­ler. Wir wol­len auf der boot Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Gesell­schaft zusam­men füh­ren, so dass die­se gemein­sam ihre Lösungs­an­sät­ze für einen nach­hal­ti­gen Umgang mit unse­rer Umwelt vor­stel­len kön­nen“, erklärt boot-Direc­tor Petros Miche­l­i­da­kis.

Deut­sche Mee­res­stif­tung, Fürst Albert II-Stif­tung und boot Düs­sel­dorf in einem Boot für den Mee­res­schutz

Fürst Albert II von Mona­co ist seit vie­len Jah­ren u.a. im Mee­res­schutz aktiv, initi­iert und finan­ziert mit sei­ner Stif­tung wich­ti­ge Pro­jek­te in der gan­zen Welt. Sei­ne Stif­tung setzt sich für den Umwelt­schutz und für die För­de­rung einer nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung ein. Sie ist inter­na­tio­nal aktiv; und mobi­li­siert glei­cher­ma­ßen Bür­ger, Poli­ti­ker, Natur­wis­sen­schaft­ler und dem Natur­schutz ver­bun­de­ne Öko­no­men, um das gemein­sa­me Erbe der Mensch­heit zu erhal­ten. Die Deut­sche Mee­res­stif­tung tritt eben­falls seit vie­len Jah­ren für die Umset­zung der For­de­run­gen der Glo­bal Oce­an Foun­da­ti­on ein und ist schon seit 1992 dafür mit dem bekann­ten For­schungs- und Medi­en­schiff Alde­ba­ran erfolg­reich in Mee­ren und Gewäs­sern welt­weit im Ein­satz.

love your oce­an-Stand lädt zum inter­ak­ti­ven Spie­len und Mit­ma­chen ein

Auf der boot Düs­sel­dorf – 21. bis 29. Janu­ar 2017 — infor­miert der „love your ocean“-Stand, orga­ni­siert von der Deut­schen Mee­res­stif­tung in Zusam­men­ar­beit mit der Mes­se Düs­sel­dorf, über Mee­res- und Gewäs­ser­schutz und lädt zum inter­ak­ti­ven Erle­ben der For­schungs­ak­tio­nen ein. Frank Schwei­kert, Vor­stand der Deut­schen Mee­res­stif­tung: „Ziel unse­rer Initia­ti­ve ist es, die Was­ser­sport­ler als Vor­rei­ter und Bot­schaf­ter für gesun­de Mee­re und Gewäs­ser zu gewin­nen und damit auch den nach­hal­ti­gen Ide­en in der Was­ser­sport­bran­che den Rücken zu stär­ken.“ Im Zen­trum des Mit­mach­stan­des zum Schwer­punkt­the­ma Recy­cling in der Hal­le 4 der boot schwebt als Hin­gu­cker die 20 Meter lan­ge Nach­bil­dung eines Pott­wals.

Auf 350 Qua­drat­me­tern gibt es nach­hal­ti­ge Mit­ma­chi­nitia­ti­ven auf dem „love your ocean“-Stand und ein infor­ma­ti­ves Pro­gramm auf der Büh­ne der „Water Pixel World“. Die bri­ti­sche Mee­res­ak­ti­vis­tin Emi­ly Penn, die als inter­na­tio­na­le Stim­me und Anwäl­tin für die Welt­mee­re, mit For­schungs­seg­lern gegen die Ver­mül­lung der Ozea­ne kämpft, stellt als Bot­schaf­te­rin der boot Düs­sel­dorf zum Bei­spiel inter­es­san­te Ansät­ze für ein Mehr an Gewäs­ser­schutz vor.

Das inter­es­san­te Mit­mach­pro­gramm auf dem „love your ocean“-Stand lockt gro­ße und klei­ne boot-Fans mit viel­sei­ti­gen Aktio­nen:

Im „Rese­arch Cock­pit“ demons­trie­ren füh­ren­de For­schungs­ein­rich­tun­gen und Umwelt­ver­bän­de mit spe­zi­ell ent­wi­ckel­ten Ana­ly­se­ge­rä­ten wie sich die fort­schrei­ten­de Ver­un­rei­ni­gung durch Plas­tik auf unse­re Gewäs­ser aus­wirkt. An drei For­schungs­sta­tio­nen expe­ri­men­tie­ren Emi­ly Penn und wei­te­re erfah­re­ne Wis­sen­schaft­ler gemein­sam mit den inter­es­sier­ten Besu­chern. Sie kön­nen sich hier selbst auf die Suche nach Plas­tik­teil­chen im Was­ser machen und Pro­ben aus ver­schie­dens­ten Gewäs­sern im Labor prü­fen. Mit dem „See­hams­ter“ ist auch das ers­te Akti­ons­boot am Stand, mit dem Plas­tik von der Was­ser­ober­flä­che abge­fischt wer­den kann. Die neue App „Gewäs­ser­ret­ter“ kön­nen User direkt auf Was­ser­ver­un­rei­ni­gun­gen auf­merk­sam machen.

Upcy­cling“ ist der neue Trend in der Wie­der­ver­wer­tung. Im „Recy­cle Work­shop“ ler­nen Kin­der und Jugend­li­che von erfah­re­nen Segel­ma­chern wie man aus alten Segel­res­ten klei­ne Schif­fe oder Mee­res­tie­re her­stel­len kann. Sehr kul­tig prä­sen­tiert sich die neue Bade­mo­den­kol­lek­ti­on aus recy­cel­ten Plas­tik­fla­schen.

Elek­tro-Antrie­be sind heut­zu­ta­ge aus dem Was­ser­sport nicht mehr weg­zu­den­ken und kön­nen fas­zi­nie­rend star­ke Kräf­te ent­wi­ckeln. In zwei gro­ßen Was­ser­be­häl­tern kann Elek­tro­mo­bi­li­tät direkt am Stand getes­tet wer­den.

Mee­res­ge­räu­sche wahr­zu­neh­men ist eine Fas­zi­na­ti­on für die Sin­ne. Im Pott­wal­schä­del auf dem Stand macht die Aus­stel­lung „Sounds of the Sea“ der Cous­teau Socie­ty das The­ma Schall im Meer auf viel­fäl­ti­ge Art und Wei­se erleb­bar. Kopf­hö­rer und Xounts Laut­spre­cher im Mee­res­de­sign las­sen die Besu­cher in die Welt der Geräu­sche unter Was­ser mit spre­chen­den Fischen und Koral­len ein­tau­chen. Die Auf­nah­men sind bei einer Mit­tel­ame­ri­ka-Expe­di­ti­on des For­schungs­schif­fes Alde­ba­ran ent­stan­den.

Nach­hal­ti­ge und nach­wach­sen­de Roh­stof­fe wie zum Bei­spiel Flachs und Kork wer­den in Zukunft auch in der Boots­bau­bran­che eine immer grö­ße­re Rol­le spie­len. Die Initia­ti­ve „Green Buil­ding“ demons­triert ein­drucks­voll die viel­fäl­ti­gen Ein­satz­mög­lich­kei­ten die­ser Roh­stof­fe in der Was­ser­sport­bran­che.

boot-Direc­tor Petros Miche­l­i­da­kis resü­miert: „Auf dem ‚love your ocean‘-Stand wird sicher­lich jeder Mes­se­be­su­cher das Bewusst­sein für einen nach­hal­ti­gen Umgang mit unse­rer Erde und den Gewäs­sern bekom­men. Ich bin schon sehr gespannt auf die inter­es­san­ten Expe­ri­men­te und span­nen­den Erleb­nis­se.“

Daten aller Ozea­ne lie­fert der gro­ße Touch­screen auf dem „love your ocean“-Stand und wer selbst ein­mal unter die Mee­res­for­scher gehen möch­te, kann sich hier für eine Expe­di­ti­on mit der SeaDra­gon und Emi­ly Penn beim bun­des­wei­ten Mee­res­wett­be­werb der Deut­schen Mee­res­stif­tung bewer­ben.

Höhe­punkt der Akti­vi­tä­ten für mehr Nach­hal­tig­keit in Mee­ren und Gewäs­sern ist das Mee­res­sym­po­si­um am 24. Janu­ar im Con­gress Cen­ter Düs­sel­dorf CCD.Süd. Unter dem gemein­sa­men Dach von Deut­scher Mee­res­stif­tung, der Fürst Albert II-Stif­tung sowie Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Was­ser­sport­ver­bän­den und zeigt es Flag­ge für den nach­hal­ti­gen Boots­bau und inno­va­ti­ve, umwelt­ge­rech­te Schiffs­an­trie­be. Fürst Albert II von Mona­co wird am 24. Janu­ar als Key­note-Speaker des Sym­po­si­ums per­sön­lich in Düs­sel­dorf sein.

Fol­gen­de Akteu­re gestal­ten gemein­sam den „love your ocean“-Gemeinschaftsstand: Alfred-Wege­ner-Insti­tut (Bre­mer­ha­ven, DEU); Aqua Lung GmbH (Sin­gen, DE); Aqueis e.V. in Zusam­men­ar­beit mit Blueocean.world (Kiel, DEU); Bun­des­ver­band Mee­res­müll e.V. (Ham­burg, DEU); Bun­des­ver­band Was­ser­sport­wirt­schaft e.V. (Köln, DEU); Carl Zeiss Micro­sco­py GmbH (Jena, DEU); Clown­sails Segel­ma­che­rei (Ham­burg, DEU); Deut­sche Mee­res­stif­tung (Ham­burg, DEU); Deut­scher Kanu-Ver­band e.V. (Duis­burg, DEU); Deut­scher Seg­ler-Ver­band e.V. (Ham­burg, DEU); Emi­ly Penn – Pan­gaea Explo­ra­ti­on (UK); EUCC — Die Küs­ten Uni­on Deutsch­land e.V. (Ros­tock, DEU); For­schungs- & Medi­en­schiff ALDEBARAN (Ham­burg, DEU); Green­Boats (Bre­men, DEU); Green­peace e.V. (Ham­burg, DEU); Hoch­schu­le Bre­men (Bre­men, DEU); Hoch­schu­le Mag­de­burg (Mag­de­burg, DEU); Mer­ca­tor Oce­an (Ramon­vil­le Saint-Agne, FRA); Moving Adven­tures Medi­en GmbH — Oce­an Film Tour (Mün­chen, DEU); Musée Océa­no­gra­phi­que In Ver­bin­dung mit der Prince Albert 2 of Mona­co Foun­da­ti­on (Mona­co, MC); NABU – Natur­schutz­bund Deutsch­land e.V. (Ber­lin, DEU); One Earth — One Oce­an e.V. (Mün­chen, DEU); Sea She­pherd Deutsch­land e. V. (Bre­men, DEU); Senn­hei­ser Elec­tro­nic GmbH & Co. KG (Wede­mark, DEU); Sur­fri­der Foun­da­ti­on Nord­deutsch­land (Ham­burg, DEU); The Cous­teau Socie­ty (Paris, FRA); Tor­qee­do GmbH (Mün­chen, DEU); Uni­ver­si­tät Bay­reuth (Bay­reuth, DEU); Uni­ver­si­tät Lüne­burg (Lüne­burg, DEU); Uni­ver­si­tät Olden­burg (Olden­burg, DEU); Ver­band Deut­scher Sport­tau­cher e.V. (Offen­bach, DEU); XOUNTS Ham­burg GmbH (Ham­burg, DEU); Yaqu Pacha e.V. (Nürn­berg, DEU).

Über die Deut­sche Mee­res­stif­tung: Als Dia­log­platt­form für Mee­res­ak­teu­re aus allen Sek­to­ren för­dert die Deut­sche Mee­res­stif­tung den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch und die Zusam­men­ar­beit für den Schutz und eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung der Mee­re. Die Stif­tung will Ozean­ak­teu­re und deren Pro­jek­te iden­ti­fi­zie­ren und Wis­sen um Nut­zung und Schutz der Ozea­ne ver­mit­teln, um so ein neu­es Oze­an­be­wusst­sein zu schaf­fen. Ins­be­son­de­re setzt sich die Stif­tung dafür ein das Meer in allen Bil­dungs­be­rei­chen ver­an­kern, um ins­be­son­de­re jun­ge Men­schen zu errei­chen.

Über die Fürst Albert-Stif­tung: Im Juni 2006 hat Fürst Albert II von Mona­co die Prince Albert II of Mona­co Foun­da­ti­on gegrün­det, um auf die alar­mie­ren­den Gefah­ren für unse­re Umwelt hin­zu­wei­sen. Die Stif­tung setzt sich für den Umwelt­schutz und für die För­de­rung einer nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung ein. Sie ist inter­na­tio­nal aktiv; und mobi­li­siert glei­cher­ma­ßen Bür­ger, Poli­ti­ker, Natur­wis­sen­schaft­ler und dem Natur­schutz ver­bun­de­ne Öko­no­men, um das gemein­sa­me Erbe der Mensch­heit zu erhal­ten. Zur Erwei­te­rung und Unter­stüt­zung ihres Akti­ons­ra­di­us unter­hält die Stif­tung Ver­bin­dungs­bü­ros in Deutsch­land, Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en, Ita­li­en, Kana­da, in der Schweiz, in Sin­ga­pur und in den USA.

Auf­ga­ben der Stif­tung sind die Durch­füh­rung von Pro­jek­ten in ihren vor­ran­gi­gen Auf­ga­ben­fel­dern, die Weckung des Bewusst­seins der Öffent­lich­keit und von Behör­den hin­sicht­lich der Aus­wir­kun­gen mensch­li­chen Han­delns auf die Natur sowie die Ermu­ti­gung zu umwelt­freund­li­chem Ver­hal­ten und die Ver­ga­be von Prei­sen und Sti­pen­di­en mit dem Ziel der För­de­rung außer­or­dent­li­cher Initia­ti­ven und neu­ar­ti­ger Lösun­gen. Geo­gra­phi­sche Schwer­punk­te der Stif­tung sind der Mit­tel­meer­raum (bedingt durch die Lage von des Fürs­ten­tums Mona­co), die Polar­re­gio­nen als Indi­ka­to­ren für Kli­ma­än­de­run­gen und Ent­wick­lungs­län­der (im Sinn der Defi­ni­ti­on der Ver­ein­ten Natio­nen), die von Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels, vom Ver­lust der Arten­viel­falt und von Was­ser­knapp­heit beson­ders stark betrof­fen sind. Die Stif­tung kon­zen­triert sich auf drei vor­ran­gi­ge Auf­ga­ben­fel­der die Begren­zung der Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels und die För­de­rung erneu­er­ba­rer Ener­gi­en, die Wah­rung der Arten­viel­falt von Tie­ren und Pflan­zen sowie der Schutz von Was­ser­res­sour­cen und die Bekämp­fung von Ver­step­pung.

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