DIE VIZE-EUROPAMEISTER NAHMEN REVANCHE

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Siegerehrung im Mixed. V.l.: Herrendoppel-Olympiasieger Zhang Nan, Li Yinhui, Huang Yaqiong, Lu Kai. Foto: Claudia Pauli

Bei den German Open Badminton Championships 2017 (28. Februar bis 5. März in Mülheim an der Ruhr) gingen die Titel an Spieler aus Japan (2), Taiwan (1), China (1) und Dänemark (1). Dabei nahmen die amtierenden Vize-Europameister Revanche für die Niederlage, die sie im Finale der Individual-EM 2016 erlitten hatten

2016 musste er sich bei den German Open in Mülheim an der Ruhr im Finale des Herreneinzelwettbewerbs noch dem chinesischen Superstar geschlagen geben. In diesem Jahr durfte (Weltranglistenplatz 9; Setzplatz 6) auch nach dem Endspiel jubeln: Mit 21:16, 21:14 setzte sich der Taiwanese am Sonntag (5. März 2017) gegen seinen Landsmann Wang Tzu Wei (Weltranglistenplatz 25; Setzplatz 14) durch und trug sich damit erstmals in die Siegerliste der Internationalen von Deutschland ein.

Im Dameneinzel fiel das Endspiel aus: Nachdem Olympiasiegerin Carolina Marin (Weltranglistenplatz 2; Setzplatz 1) wenige Stunden nach ihrem hart umkämpften Dreisatzerfolg im Halbfinale über die Japanerin Minatsu Mitani (Weltranglistenplatz 28) aus Verletzungsgründen ihren Startverzicht im Finale erklärt hatte, stand deren Nationalmannschaftskollegin (Weltranglistenplatz 6; Setzplatz 2) bereits am Samstagabend als Gesamtsiegerin fest. Auch die 19-Jährige holte bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier zum ersten Mal einen Titel.

Im Herrendoppel kam es im Finale zur Neuauflage des Endspiels bei der Individual-EM 2016 in Frankreich – diesmal allerdings mit dem besseren Ende für und (Weltranglistenplatz 11; Setzplatz 4): Die Vize-Europameister aus Dänemark behielten gegenüber ihren damals siegreichen Landsleuten Mads Conrad-Petersen/Mads Pieler Kolding (Weltranglistenplatz 8; Setzplatz 2) mit 21:17, 21:13 die Oberhand. Während und jeweils erstmals in Mülheim an der Ruhr die gesamte Konkurrenz hinter sich ließen, verpassten Mads Conrad-Petersen und Mads Pieler Kolding ihren zweiten gemeinsamen -Sieg nach 2015. Mads Pieler Kolding belegte bei dem Turnier der Kategorie Grand Prix Gold vor zwei Jahren zudem im Mixed – an der Seite von Kamilla Rytter Juhl – Platz eins.


(vorne) und Anders Skaarup Rasmussen besiegten im Finale die Europameister. Foto: Claudia Pauli

Der Sieg im Damendoppel ging 2017 an die ungesetzte Paarung / (Weltranglistenplatz 23), die im Halbfinale und (1. BC SaarbrückenBischmisheim/; Weltranglistenplatz 57) aus dem Turnier geworfen hatte. Die Deutschen Meisterinnen avancierten mit ihrem Einzug in die Vorschlussrunde zu den erfolgreichsten Vertretern des DBV bei den diesjährigen . Die Japanerinnen boten im Endspiel ein weiteres Mal eine starke Leistung und bezwangen Huang Dongping/Li Yinhui aus China (Weltranglistenplatz 21; Setzplatz 5) mit 15:21, 21:17, 21:15. Auch und gewannen jeweils erstmals bei den Internationalen von Deutschland einen Titel.

Im Finale des Mixedwettbewerbs hatten die Chinesen Zhang Nan/Li Yinhui (Weltranglistenplatz 17; Setzplatz 8) beim 22:20, 21:11 gegen ihre Landsleute Lu Kai/Huang Yaqiong (Weltranglistenplatz 6; Setzplatz 1) im zweiten Satz leichtes Spiel. Zhang Nan, der Olympiasieger von Rio im Herrendoppel und Olympiadritte von 2016 im Mixed, freute sich damit über seinen insgesamt zweiten YONEX German Open-Titel: 2010 hatte an der Seite seines Landsmanns Chai Biao in Mülheim an der Ruhr Platz eins im Herrendoppel belegt. Bei den Olympischen Spielen in Rio trat Zhang Nan mit Fu Haifeng und Zhao Yunlei an, die inzwischen ihre internationale Karriere beendet haben.       

Alle Ergebnisse von den YONEX German Open 2017 sind auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de erhältlich. Als Haupt- und Titelsponsor der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland fungierte in diesem Jahr zum insgesamt 31. Mal in Folge die Firma YONEX.

Quelle: Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)





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