YONEX German Open Badminton 28.02.2017

Bei den YONEX Ger­man Open 2017 in Mül­heim an der Ruhr (28. Febru­ar bis 5. März) ste­hen drei Spie­ler des Deut­schen Bad­min­ton-Ver­ban­des (DBV) in der zwei­ten Run­de des Her­ren­ein­zel­wett­be­werbs: Neben dem Deut­schen Meis­ter Fabi­an Roth (TV Ref­rath) gewan­nen am Diens­tag­abend (28. Febru­ar 2017) der natio­na­le Rekord­cham­pi­on Marc Zwieb­ler (1. BC Saar­brü­cken-Bischmis­heim; Setz­platz 7) und Simon Wang (1. BC Saar­brü­cken-Bischmis­heim) ihr jewei­li­ges Auf­takt­match.

Marc Zwieb­ler muss­te in der Par­tie gegen Kier­an Mer­ri­lees hart arbei­ten, um den Schot­ten letzt­lich mit 21:11, 21:23, 21:17 zu bezwin­gen. Nächs­ter Geg­ner des 32-Jäh­ri­gen ist am Mitt­woch (1. März 2017) der Däne Kim Bruun, der in Run­de eins Phil­ipp Discher (SG Anspach) mit 21:14, 21:12 aus dem Tur­nier warf. Der 37-Jäh­ri­ge hat­te sich durch eine erfolg­rei­che Qua­li­fi­ka­ti­on einen Start­platz im Haupt­feld erspielt.

Fabi­an Roth behielt in sei­nem Erst­run­den­match gegen den Nie­der­län­der Nick Frans­man mit 21:13, 21:12 die Ober­hand und muss sich nun – im Spiel um den Ein­zug ins Ach­tel­fi­na­le – mit dem Schwe­den Hen­ri Hurskai­nen aus­ein­an­der­set­zen. „Am Anfang hat­te ich ein paar Pro­ble­me mit den Bäl­len und habe vie­le eige­ne Feh­ler gemacht. Aber das konn­te ich dann irgend­wann abstel­len. Das war eine gute ers­te Run­de“, mein­te der 21-Jäh­ri­ge nach dem gelun­ge­nen Auf­takt zufrie­den.

Simon Wang setz­te sich in einer rein deut­schen Begeg­nung mit 25:27, 21:16, 21:17 gegen Alex­an­der Roo­vers (1. BV Mül­heim) durch, der wie er als Qua­li­fi­kant ins Haupt­feld gerückt war. In der zwei­ten Run­de darf sich der 19-Jäh­ri­ge mit der däni­schen Nach­wuchs­hoff­nung Anders Antonsen (Setz­platz 16) mes­sen.

Wie Alex­an­der Roo­vers und Phil­ipp Discher muss­ten sich auch Kai Schä­fer (1. BC Düren), Lars Schänz­ler (TV Ref­rath), Samu­el Hsiao (FC Lan­gen­feld) und Max Weiß­kir­chen (1. BC Beu­el) in der ers­ten Run­de des Haupt­tur­niers geschla­gen geben.

Wäh­rend Kai Schä­fer mit 17:21, 21:18, 15:21 an Kal­le Kol­jo­nen aus Finn­land schei­ter­te, unter­lag Samu­el Hsiao Raul Must aus Est­land mit 17:21, 16:21. Lars Schänz­ler bot beim 12:21, 21:19, 14:21 gegen den an Posi­ti­on acht notier­ten Hu Yun aus Hong­kong eben­falls eine star­ke Leis­tung, Max Weiß­kir­chen hin­ge­gen muss­te beim 10:21, 9:21 gegen des­sen an Num­mer fünf gesetz­ten Lands­mann Ng Ka Long Angus die Über­le­gen­heit sei­nes Kon­tra­hen­ten aner­ken­nen. Samu­el Hsiao und Max Weiß­kir­chen waren eben­falls als Qua­li­fi­kan­ten ins Haupt­feld ein­ge­zo­gen.

Im Her­ren­ein­zel beinhal­tet die­ses 64 Start­plät­ze, in den ande­ren Dis­zi­pli­nen sind es jeweils 32. In die­sen wird die ers­te Run­de des Haupt­tur­niers erst am Mitt­woch (1. März 2017) aus­ge­tra­gen.
Erfolg­rei­che Auf­trit­te in der Qua­li­fi­ka­ti­on

Neben den Her­ren­ein­zel-Spe­zia­lis­ten Phil­ipp Discher, Samu­el Hsiao, Alex­an­der Roo­vers, Simon Wang und Max Weiß­kir­chen gelang es am Diens­tag zahl­rei­chen wei­te­ren Assen des DBV, sich durch anspre­chen­de Auf­trit­te in der Qua­li­fi­ka­ti­on einen Start­platz im Haupt­feld zu erspie­len.

Im Damen­ein­zel schaff­te die erst 18 Jah­re alte Yvon­ne Li (SC Uni­on Lüding­hau­sen) den Sprung ins soge­nann­te „Main Draw“. „Ich freue mich total, mor­gen in der Haupt­run­de spie­len zu dür­fen. Das ist echt cool. Ich spie­le in die­sem Jahr zum ers­ten Mal bei den YONEX Ger­man Open Ein­zel”, sag­te die drei­fa­che Deut­sche U19-Meis­te­rin von 2017 nach ihrem zwei­ten Sieg im Rah­men der Qua­li­fi­ka­ti­on strah­lend. Im Haupt­feld trifft die Stu­den­tin in der ers­ten Run­de aus­ge­rech­net auf die Spie­le­rin, die als ein­zi­ge deut­sche Ath­le­tin in die­ser Dis­zi­plin von vor­ne­her­ein einen Start­platz im Main Draw hat­te: auf die 27-jäh­ri­ge Olga Konon (1. BC Saar­brü­cken-Bischmis­heim).

Im Damen­dop­pel schla­gen gleich sechs deut­sche Duos im Haupt­feld auf, nach­dem die Deut­schen Vize­meis­te­rin­nen Lin­da Efler/Eva Jans­sens (TV Emsdetten/1. BC Beu­el) sowie Ani­ka Dörr/Jennifer Kar­nott (SV Fun-Ball Dortelweil/TV Ref­rath) die Qua­li­fi­ka­ti­on erfolg­reich bestrit­ten. Sie ergän­zen die Deut­schen Meis­te­rin­nen Isa­bel Herttrich/Carla Nel­te (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Ref­rath), Johan­na Goliszewski/Lara Käpp­lein (bei­de 1. BV Mül­heim), Lisa Kaminski/Hannah Pohl (bei­de 1. BC Beu­el) und Anni­ka Horbach/Theresa Wurm (SV Fun-Ball Dortelweil/SG Anspach), die in dem ent­spre­chen­den Tableau fest ein­ge­plant waren.

Da die Deut­schen Meis­ter Rapha­el Beck/Carla Nel­te (1. BC Beuel/TV Ref­rath) in der Qua­li­fi­ka­ti­on sieg­reich blie­ben, ist der DBV im Mixed mit ins­ge­samt drei Paa­run­gen im Haupt­feld ver­tre­ten: Die mehr­ma­li­gen Olym­pia­teil­neh­mer Micha­el Fuchs/Birgit Over­zier (1. BC SaarbrückenBischmisheim/1. BC Beu­el) und die aktu­el­len Deut­schen Vize­meis­ter Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saar­brü­cken-Bischmis­heim) waren jeweils auf­grund ihrer (guten) Welt­rang­lis­ten­po­si­ti­on für das Haupt­feld „gesetzt“.

Im Her­ren­dop­pel schie­den die Spie­ler des DBV in der Qua­li­fi­ka­ti­on aus, sodass es bei zwei Duos aus Deutsch­land bzw. mit deut­scher Betei­li­gung im Haupt­feld bleibt: Neben den natio­na­len Meis­tern Rapha­el Beck/Peter Käs­bau­er (1. BC Beuel/1. BC Saar­brü­cken-Bischmis­heim) ist dar­in die indo­ne­sisch-deut­sche Kom­bi­na­ti­on Jones Ral­fy Jansen/Josche Zur­won­ne (1. BC Wipperfeld/SC Uni­on Lüding­hau­sen) ver­tre­ten.

Text: Clau­dia Pau­li

 

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