YONEX German Open | Isabel Herttrich und Carla Nelte

Isa­bel Herttrich (l.) und Car­la Nel­te spie­len am Sams­tag um den Ein­zug ins Fina­le. Foto: Clau­dia Pau­li

Als Isa­bel Herttrich und Car­la Nel­te (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Ref­rath) bei den YONEX Ger­man Open (2017 vom 28. Febru­ar bis zum 5. März) ihren zwei­ten Match­ball ver­wan­delt hat­ten, gab es in der inno­gy Sport­hal­le in Mül­heim an der Ruhr kein Hal­ten mehr: Wäh­rend sich die 24 und 26 Jah­re alten Asse des Deut­schen Bad­min­ton-Ver­ban­des (DBV) gleich mehr­mals freu­de­strah­lend umarm­ten, gra­tu­lier­ten die hei­mi­schen Bad­min­ton­fans dem Duo mit laut­star­kem Klat­schen zu sei­nem Ein­zug ins Halb­fi­na­le.

Mit 14:21, 21:19, 21:13 setz­ten sich die Deut­schen Meis­te­rin­nen, die in der Welt­rang­lis­te der­zeit Platz 57 im Damen­dop­pel bele­gen, in ihrer Vier­tel­fi­nal­par­tie gegen Hsu Ya Ching/Wu Ti Jung aus Tai­wan (Welt­rang­lis­ten­platz 43) durch – und bewie­sen dabei spe­zi­ell am Ende des zwei­ten Sat­zes Ner­ven­stär­ke: Wenn­gleich Isa­bel Herttrich und Car­la Nel­te in die­sem Durch­gang zwi­schen­zeit­lich mit 11:4 geführt hat­ten, stan­den ihre asia­ti­schen Geg­ne­rin­nen kur­ze Zeit spä­ter, beim 19:19, vor dem Sieg. Doch den B-Kader­ath­le­tin­nen des DBV gelang es in beein­dru­cken­der Wei­se, die­sen zu ver­hin­dern.

Der Anfang war sehr hart. Wir muss­ten damit umge­hen, dass wir nicht gut ins Spiel rein­ge­kom­men sind, und an uns glau­ben, obwohl der Start nicht der bes­te war“, mein­te Car­la Nel­te. Isa­bel Herttrich füg­te hin­zu: „Es war schwer, ein­fach wei­ter­zu­ma­chen. Zum Glück ging es nach­her immer bes­ser.“
Clau­dia Pau­li (Pres­se­spre­che­rin DBV)

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