boot Düsseldorf wird zum Mekka der Superyachten

Halle 6 komplett ausgebucht

Das anspruchsvolle boot-Publikum darf sich auf Januar freuen: die Halle 6, Heimat der Superyachten, ist vom 21. bis 29. Januar 2017 komplett ausgebucht. „Die Halle 6 wird ein Traum für die Liebhaber großer Yachten. Wir haben alle Marktführer an Bord und werden unseren Besuchern eine wundervolle Präsentation der Schiffe bieten können.“, berichtet boot Director Petros Michelidakis.

Werften wie die italienischen Azimut, Ferretti und San Lorenzo, die britischen Princess und Sunseeker sowie die französischen Jeanneau/Préstige und Bénéteau/Monte Carlo sind die Topmarken im Weltmarkt. Die boot 2017 nutzen sie, um sich dem kaufkräftigen Düsseldorfer Publikum in der Halle 6 mit ihren Vorzeigeyachten zu präsentieren. Project Manager Arne von Heimendahl erklärt: „Für uns als boot-Macher ist es ein toller Erfolg, dass auch San Lorenzo nach Jahren wieder mit einer Yacht nach Düsseldorf kommen wird.“ Das italienische Traditionsunternehmen, seit 1958 baut San Lorenzo seine Yachten in Ligurien, wird auf der boot 2017 eine SL 78, knapp 24 Meter lang, vorstellen.

Insgesamt 60 Superyachten verwandeln die Halle 6 in einen Traum vom Luxus und zeigen damit die Crème de la Crème, die der Bootsmarkt derzeit zu bieten hat. Für Aussteller, Messemacher und Spediteure oftmals keine leichte Aufgabe, muss doch im Vorfeld der boot die Anreise der Boote bis ins kleinste Detail geplant sein. Denn viele der Schönheiten können nicht auf dem Landweg anreisen, sondern nutzen die wassernahe Lage des Messegeländes an einer der wichtigsten Wasserstraßen Europas, dem Rhein, und reisen auf dem Strom nach Düsseldorf. Manche sogar zusammen mit bis zu sieben Schiffen auf einem Ponton, das in Rotterdam beladen wird. In Düsseldorf angekommen, fahren die Yachten direkt vom Ponton auf Transportern in die Halle. Auf die Schiffe, die selbstständig auf dem Rhein anreisen, wartet in Düsseldorf ein ganz besonderer Bootskran: Seit 1980 ist „Big Willi“ unermüdlich für die boot im Einsatz. Behutsam hebt er die Yachten aus dem Wasser und lädt sie auf den Schwertransporter, der sie in ihre temporäre Heimat, die Halle 6, fährt.

Exklusive Yachtbauprojekte, Modelle von Luxusyachten, Zulieferer, Designer und Architekten zeigen in der Superyachtshow in der Halle 7a, das im Yachtbau nichts unmöglich ist. Neu dabei ist das Messe-Event boot INTERIOR, das sich dem Ausbau und der Ausstattung der Mega-Yachten anspruchsvoller Eigner widmet. Denn Spa-Bereiche mit modernster Technik ausgestattet, ruhigere Kabinen, aufwändige Materialien für ein exklusives Design werden immer stärker gefragt. Gemeinsame Veranstalter der Ausstattungsmesse innerhalb der boot 2017 sind die Messe Düsseldorf und das im Delius Klasing Verlag erscheinende Superyacht-Magazin BOOTE EXCLUSIV. Michelidakis: „Unser Ziel ist es, die boot im B2B-Bereich weiter zu entwickeln und das mit einer internationalen Ausrichtung. Mit der Entwicklung der boot INTERIOR gehen wir einen Schritt in die richtige Richtung.“

Wer nach dem Besuch auf den Superyachten noch ein exquisites Tuch, einen eleganten Blazer oder schicke Winterstiefel sucht, ist eingeladen, sich in der „blue motion lounge“ mit ihren Designer Shops in der Halle 6 umzusehen. In edlem Ambiente lässt es sich dort standesgemäß shoppen und exquisit speisen.

Der Wechsel der German Superyacht Conference, organisiert vom Delius Klasing Verlag, von der Elbe an den Rhein passt hervorragend zum Angebot in den Hallen 6 und 7a. Eine hochkarätige Referentenriege unterstützt das exklusive Erscheinungsbild der Superyachthallen auf der boot. So hält zum Beispiel der Vice President Design der Daimler AG, Gorden Wagener, die Keynote zum Thema „Transfer of Design“. Wagener gilt als einer der wichtigsten Automobil-Designer der Welt und hat gerade die Marke Mercedes mit der Entwicklung der Arrow 460-Granturismo auf das Wasser transferiert. Die Superyacht Conference wird am 25. Januar im Hotel Intercontinental in Düsseldorf stattfinden. Anmeldungen sind schon jetzt auf der Website www.superyacht-conference.com möglich.


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17. Januar 2017 admin 0


Ponton mit sieben Luxusyachten rauscht an

Das neue Jahr beginnt in Düsseldorf mit einem spektakulären Schiffstransport: auf einem 110 Meter langen Ponton reisen sieben Luxus-Motor- und -Segelyachten zur boot 2017. Die Schwergewichte haben vom 21. bis 29. Januar ihre temporäre Heimat in der Halle 6 und der Halle 16 und präsentieren sich dort den staunenden Besuchern.

Star des Transports ist die Princess 30M (99 Fuß). Die stolze Prinzessin – auf der boot in der Halle 6/Stand B21 zu bestaunen – aus dem Vereinigten Königreich ist gleichzeitig auch die größte und mit einem Einstiegspreis von 7,4 Millionen Euro auch die teuerste Yacht, die es auf der boot zu sehen gibt. Nicht minder schön und schnittig sind die Italienerinnen aus den Azimut (Halle 6/Stand D57/D58) und Ferretti (Halle 6/Stand D27/E21) Werften. Die Azimut Magellano M66 (20,15 Meter) kostet 1,85 Millionen Euro, die Azimut 72 (22,64 Meter) wechselt für 2,75 Millionen Euro den Besitzer, die Azimut 77 S (23,6 Meter) gibt es für 3,3 Millionen Euro und der Preis für die Ferretti 700 Yachts (21,58 Meter) liegt bei 2,43 Millionen Euro. Hinzu kommt mit der Monte Carlo 70 (21,3 Meter) für über 3 Millionen Euro ein französisch/italienisches Schmuckstück (Halle 6/Stand B27). Ebenfalls an Bord ist die britische Oyster 675 (21,07 Meter). Das klassisch-schöne Segelschiff (Halle 16/Stand C58) kostet 2,48 Millionen britische Pfund (umgerechnet ca. 2,92 Millionen Euro).

Die Schiffe traten ihre Reise über den Rhein am 2. Januar im niederländischen Rotterdam an. Für die nötige Antriebskraft sorgte Schubschiff Catherina 4, dass das Ponton mit einer maximalen Schubkraft von 4,7 Knoten (8,7 kmh) in etwas mehr als drei Tagen zum Düsseldorfer Messeanleger transportierte. Am frühen Donnerstagmorgen erreichte es mit seiner wertvollen Fracht sein Ziel. Dort waren die erfahrenen Transporteure des Logistikunternehmens Kühne und Nagel schnell zur Stelle und bauten eine Transportbrücke von der Düsseldorfer Messerampe zum Ponton. Über eine Seilwinde wurden die Schiffe einzeln auf Schwertransporter gezogen und zu ihren Bestimmungsorten in die Messehallen gefahren.


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17. Januar 2017 admin 0


Moderates Marktwachstum – Motorbootmarkt gewinnt weiter an Fahrt

Die maritime Branche in Deutschland befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Auch international bleibt der Markt stabil, allerdings ohne nennenswerte positive Impulse. Deutlich spürbar ist der Trend zu Motorbooten und -yachten, die national wie international zulegen konnten. Die Umsätze im Segelyachtsegment sind dagegen leicht rückläufig.

In Deutschland beurteilen nach einer Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft zum Jahresende 83,1% (Vorjahr: 83,5%) der Unternehmen die aktuelle Geschäftslage gleich gut oder besser als im Vorjahr. Der Markt wächst moderat aber stetig, so könnte man die aktuelle Situation zusammenfassen. Insgesamt erwartet die Branche für 2016 einen Gesamtumsatz an maritimen Gütern und Dienstleistungen von rund 2 Mrd. Euro (ohne Megayachtbereich).

Nach Einschätzung der Unternehmen wird der positive Markttrend anhalten: Gut 90% der Unternehmen rechnen mit gleichbleibenden oder besseren Geschäften im kommenden Jahr.

Neubootmarkt

Dennoch ergibt sich kein einheitliches Bild. Im Segelbootbereich nimmt die Nachfrage nach großen Segelyachten und -katamaranen weiterhin zu, während im mittleren und kleineren Bootssegment das Marktumfeld schwierig bleibt. Anders im Motorbootbereich. Zwar bleibt auch hier groß & teuer en vogue, kleine Motorboote bis 30 Fuß Bootslänge werden aber hier, anders als im Segelbootbereich, stark nachgefragt.

Deutlich im Trend liegen in diesem Segment mit Außenbordern motorisierte Boote. Geringere Verbrauchswerte und Wartungskosten sowie mehr Platz an Bord sind für viele Kunden hier die ausschlaggebenden Argumente. Das belegen auch die Verkaufszahlen der Außenborder. Im den ersten 10 Monaten des Jahres 2016 hat sich der Absatz an Außenbordmotoren im Leistungsbereich über 60 PS gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 % erhöht.

Entsprechend unterschiedlich bewerten die Unternehmen die Entwicklung im Segel- und Motorbootbereich. 93% der Motorboothändler berichten von gleich guten oder besseren Geschäften im Vergleich zum Vorjahr. Im Segelbootbereich sind dies lediglich 80%. Insgesamt rechnet die Branche mit einem Umsatz von rund 192 Mio. Euro im Neubootbereich.

Neueinsteiger beleben den Markt

Eine aktuelle bundesweite Studie* des Verbandes über den Bootsmarkt zeigt, dass in den letzten Jahren wieder mehr Neueinsteiger für den Bootssport gewonnen werden konnten. Aktuell gewinnt die Branche rund 7.000 – 7.500 Bootseigner jährlich hinzu. Weitaus größer dürfte die Anzahl derjenigen sein, die sich zunächst oder auf Dauer dem Chartermarkt zuwenden. Indikator hierfür ist die Anzahl der abgelegten Amtlichen Sportbootführerscheine Binnen und See. Zwischen 2006 und 2015 hat sich die Anzahl der erworbenen Führerscheine von 63.529 auf 81.049 (+ 27,6%) erhöht. Bootssport liegt also weiterhin im Trend.

Eine erfreuliche Entwicklung, die durch die bundesweite Kampagne für den Bootssport START BOATING weiter gefördert wird. 2016 haben rund 2.600 Personen den Bootssport auf einem der 7 Bootsevents kostenfrei ausprobieren können – und waren begeistert!

*Strukturen im Bootsmarkt – update 2016 unter: http://www.bvww.org/forschung/forschungsprojekte/strukturen-im-bootsmarkt/

Von den höheren Einstiegszahlen profitiert der Motorboot- stärker als der Segelbootbereich. 62% der rund 74.000 Neueinsteiger in den letzten 10 Jahren haben sich für ein Motorboot entschieden. Die Einstiegshürden (Ausbildung/Führerschein/ Erfahrung) werden im Motorbootbereich ganz offensichtlich als weniger hoch angesehen.

Auch wenn die meisten positiven Impulse zweifellos vom Binnenmarkt ausgehen, das Exportgeschäft bleibt für die deutschen Bootshersteller überlebenswichtig. Immerhin werden mehr als 80% der Bootsproduktion in das Ausland verkauft. Dank qualitativ hochwertiger und innovativer Produkte mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis konnten sich die deutschen Hersteller auf den Auslandsmärkten bestens behaupten. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2016 1884 Motor- und Segelyachten im Wert von 135,1 Mio. Euro in das Ausland exportiert. Dies entspricht einem Zuwachs von 27,6% nach Stückzahlen und 3,2% bezogen auf den Wert.

Auch beim Export zeigt sich die weiter zunehmende Bedeutung des Motorboot-segmentes. Wertmäßig haben die Exporte von Motorbooten um 22% gegenüber dem Vorjahreshalbjahr zulegen können, bei den kleinen Motorbooten bis 7,5 m Bootslänge sogar um satte 52%. Der Export von Segelyachten ist im gleichen Zeitraum wertmäßig um 8,3% gesunken.

Gebrauchtbootmarkt

80% der Motorboothändler bezeichnen die aktuelle Geschäftslage als gleich gut oder besser als im Vorjahr. Im Segelbootbereich fällt die Bewertung mit 62,5% deutlich zurückhaltender aus. Gute und jüngere Gebrauchte sind inzwischen Mangelware und finden schnell einen neuen Eigner. Boote, die Jahrzehnte auf dem Buckel haben und in Design, Ausstattung und Komfort weit hinter modernen Booten zurückbleiben, erweisen sich hingegen immer öfter als unverkäufliche Ladenhüter.

Für die Unternehmen bleibt der Gebrauchtbootmarkt ein wichtiges Standbein, auch wenn längst nicht alle Boote über den Fachhandel verkauft werden. Rund 21.000 Boote und Yachten (nicht gerechnet Schlauch- und Kleinboote) stehen jährlich zum Verkauf und generieren einen Umsatz von rund 423 Mio. Euro.

Rund um das Boot

Die Marktsegmente Ausrüstung, Zubehör sowie Bootsservice und -wartung sind in der maritimen Wirtschaft wichtige Umsatzträger. Rund 680 Mio. Euro haben die Bootseigner 2016 in ihre Boote und Yachten investiert und damit das Vorjahresergebnis erreicht – trotz der Wetterkapriolen im abgelaufenen Jahr.

Brancheninsider wissen, dass die Wetterverhältnisse einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung im maritimen Bereich haben. Das hat sich in diesem Jahr erneut bestätigt. Der frühe Ostertermin bei gleichzeitig kaltem und bis in den Vorsommer hinein sehr unbeständigem Wetter hatte bis in den Mai hinein zu Umsatzeinbußen geführt, die allerdings durch den annehmbaren Sommer und den überraschend guten Herbst ausgeglichen werden konnten.

Service- und Wartungsbetriebe dürfen sich also auch weiterhin über eine hervorragende Auslastung freuen. 92,5% der Unternehmen berichten von einer gleich guten oder besseren Geschäftsentwicklung im Vergleich zum Vorjahr. Im Bereich Ausrüstung und Zubehör beträgt dieser Wert rund 84%.

Maritimer Tourismus

Unbeeindruckt vom aktuellen Wettergeschehen blieb der Chartermarkt. Hier wird das Buchungsverhalten von den Vorjahresbedingungen beeinflusst. Und die waren insgesamt gut. Die Unternehmen vermelden dementsprechend sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft Zuwachsraten. Dies gilt allerdings nicht für die Türkei, die von den Charterkunden aufgrund der sich weiter zuspitzenden politischen Verhältnisse gemieden wird.

Urlaub in Deutschland wird immer beliebter. Nicht nur die Deutschen selbst verbringen immer häufiger die schönsten Wochen des Jahres im eigenen Land, auch für Gäste aus dem Ausland, beispielsweise aus der Schweiz, gewinnen Urlaube in Deutschland ganz offensichtlich an Reiz. Davon profitieren sowohl die Charterunternehmen an der Küste als auch im Binnenland.

Im Bereich der Motorboot- und Hausbootcharter wirken sich zudem die inzwischen auch international konkurrenzfähigen Führerscheinbedingungen aus. Auf den Bundeswasser-straßen (Ausnahme Rhein) bleibt das Vergnügen bis 15 PS generell führerscheinfrei. Hinzu kommen rund 700 km touristisch besonders reizvolle deutsche Wasserstraßen in Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und im Saarland, die im Rahmen der Charterscheinregelung mit Booten bis zu einer Länge von 15 m führerscheinfrei gefahren werden dürfen.

Auch die Vermieter von Kanus und Kajaks sind mit dem Geschäftsjahr 2016 zufrieden. 82,6% der Unternehmen berichten von einem gleich guten oder besseren Geschäfts-verlauf als im Vorjahr.

Tauchsport

13 Jahre lang begeisterte die TV-Serie „Geheimnisse des Meeres“ (Erstausstrahlung 1969) im deutschen Fernsehen bei jeder Folge ein Millionenpublikum. Sie machte nicht nur den Verfasser und Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau weltberühmt, sondern verhalf dem Tauchsport zu einem enormen Aufschwung. Inzwischen umfasst nach einer Studie*, die der Tauchsport-Industrieverband in Auftrag gegeben hatte, die deutsche Tauchgemeinde 406.000 Sporttaucher, 177.000 Intensivtaucher mit eigener Ausrüstung und 229.000 Gelegenheitstaucher, die mit geliehener Ausrüstung ihrem Freizeithobby nachgehen.

Auch wirtschaftlich fristet der Tauchsport längst kein Nischendasein mehr. Rund 120 Mio. Euro geben die Sporttaucher jährlich für ihre Ausrüstung aus, 67 Mio. Euro für Tauchkurse und Fortbildung sowie rund 590 Mio. Euro für Tauchreisen. Auf Europas größter Tauchsportmesse der boot Düsseldorf belegt die Branche mit rund 380 Ausstellern 20.000 qm Ausstellungsfläche.

*Tauchen in Zukunft – update 2014 unter: http://www.bvww.org/forschung/forschungsprojekte/tauchen-in-zukunft/

Ausblick

Die Unternehmen blicken weiterhin mit Optimismus in die Zukunft. Mehr als 90% der Betriebe glauben im Hinblick auf die kommende Wassersportsaison an gleichbleibende oder bessere Geschäfte. Lediglich 9% rechnen mit einer geringfügigen konjunkturellen Abschwächung.

Diese Einschätzung wird durch die weiterhin positiven wirtschaftlichen Rahmen-bedingungen in Deutschland untermauert. Mit 5,9% befindet sich die Arbeitslosenquote auf dem niedrigsten Stand seit 25 Jahren. Ein Wirtschaftswachstum von 1,5% sowie ein prognostizierter Anstieg der verfügbaren Einkommen von 2,9% im Jahr 2017 werden auch weiterhin für ein gutes Konsumklima sorgen.

Dennoch gibt es auch Risiken. Hierzu gehört auf internationaler Ebene die weiterhin steigende Staatsverschuldung in den Mittelmeeranrainerstaaten und damit einhergehend die Stabilität des Euro. Auf nationaler Ebene wird die zukünftige Entwicklung ganz wesentlich davon abhängen, welche Rahmenbedingungen die Bundesregierung für die zukünftige Entwicklung des Wassertourismus in Deutschland vorsieht.

Die maritime Wirtschaft blickt mit großer Sorge auf die sich abzeichnende Entwicklung. Einerseits möchte sich der Bund zumindest teilweise aus der Finanzierung der rund 2.800 km zu Nebenwasserstraßen herabgestuften Bundeswasserstraßen mit seinen 120 Wehr- und 140 Schleusenanlagen zurückziehen und sich dieser möglichst durch Entwidmung entledigen und andererseits sollen im Rahmen des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ Fließgewässer und Auen, insbesondere im Bereich der Nebenwasser-straßen, renaturiert werden.

Die weitere positive Entwicklung des Wassertourismus in Deutschland, und hier insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Räumen, könnte durch diese Entwicklungen ernsthaft infrage gestellt werden.

Die Spitzenverbände aus Wassersport, Wassersportwirtschaft und Tourismus fordern daher Erhalt und langfristige Sicherung der Netzfunktion und der durchgängigen Befahrbarkeit der Bundeswasserstraßen und setzen sich für dafür ein, dass Ökonomie und Ökologie gleichermaßen gefördert werden.


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12. Januar 2017 admin 0


123. GDS – Global Destination for Shoes & Accessories.

Fernsehmoderatorin Ruth Moschner auf der GDS 2016 - Messe Düsseldorf - Internationale Schuhmesse in Düsseldorf am 10.02.2016

Vom 7. bis 9. Februar 2017 trifft sich in Düsseldorf die internationale Schuhbranche zur 123. GDS – Global Destination for Shoes & Accessories. Knapp 550 Brands zeigen ihre Kollektionen für die Saison Herbst/Winter 2017/18. Auf der parallel stattfindenden Messe tag it! – The Private Label Show, sind rund 100 Aussteller vertreten. Beide Messen finden zum zweiten Mal von Dienstag bis Donnerstag statt und sind an allen Tagen von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
Die GDS wird in den Hallen 3 bis 5 stattfinden, die tag it! in Halle 1. Die kompakte und übersichtliche Strukturierung der drei Lifestyle-Welten STUDIO, HIGHSTREET und POP UP sowie das sukzessiv erweiterte Trendprogramm machen die GDS zur essentiellen Plattform für Information, Networking und Order.

Neue Location ab Sommer 2017
Die nächste Sommer-GDS wird Ende August/Anfang September zeitlich näher an der Saison stattfinden. Für Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, steht aber die aktuelle Veranstaltung im Fokus: „Auch wenn die Schuhmessen letztmalig auf dem Gelände der Düsseldorfer Messe stattfinden, zeigen wir vollen Einsatz und werden unseren Besuchern einen internationalen Überblick an Kollektionen bieten. Dementsprechend hoffen wir, dass viele Einzelhändler diese Chance nutzen und die GDS besuchen.“
Kirstin Deutelmoser, Director GDS und tag it!, sieht beide Messen in Anbetracht der derzeitigen Marktsituation gut aufgestellt: „Ich freue mich besonders, dass neben unseren treuen langjährigen auch wieder viele neue Labels dabei sein werden.“

Schauspieler Alain-Fabien Delon kommt zur GDS
Die GDS ist der Hotspot für Schuh-Trends – nicht nur für Einzelhändler. So folgen auch Fashion-VIPs und Top-Blogger dem Ruf der GDS, um sich in Düsseldorf auf die kommende Saison einzustimmen. Für den ersten Messetag hat sich bereits Alain-Fabien Delon (22) angekündigt. Der Sohn von Schauspiellegende Alain Delon und Rosalie Van Breemen feiert Erfolge als international gefragtes Model und gilt als einer der vielversprechendsten Jungschauspieler Frankreichs. Zusätzlich haben bekannte Fashion Blogger und Influencer ihr Kommen zugesagt, um von der GDS über die kommenden Schuh-Trends für die Saison Herbst/Winter 2017/18 zu berichten.

GDS Trend Programm
Das GDS Trend-Programm ist ein großer Informationspool. So bieten verschiedene Installationen den schuhbegeisterten Fachbesuchern Orientierung für die Suche nach den neusten Trends. Während die GDS Trend Spots in Halle 4 die vier wichtigsten Trendthemen übergeordnet abbilden, gibt es mit den GDS Trend Codes konkrete Outfit-Ideen. Die GDS Trend Talks liefern zudem jede Menge Informationen, nicht nur zur aktuellen Saison, sondern zeigen schon zukünftige modische Entwicklungen. Ergänzt wird das vielseitige Trend-Programm durch eigene Modenschauen der beiden HIGHSTREET-Aussteller Birkenstock und NINE WEST sowie durch das Angebot des internationalen Innovations- und Bildungsinstituts SLEM mit Hauptsitz in den Niederlanden. Auf der GDS gibt es in Mini SLEMinars einen Ausblick auf die Technik und Trends der Zukunft.

GDS-Event: Schuhbranche trifft sich zu „Mirrors & Lights“
Zum Ausklang des ersten Messetages trifft sich die Branche beim großen Abendevent „Mirrors & Lights“. Ab 19 Uhr feiert die Branche, Industrie und Handel, im „Alten Kesselhaus“ auf dem Areal Böhler (Düsseldorf-Heerdt), in stimmungsvoller Atmosphäre. Für eine bequeme An- und Abreise bietet die Messe Düsseldorf ihren Gästen einen Shuttleservice zwischen dem Messegelände und dem Areal Böhler.

HIGHSTREET
Schuh-Trends von Classic über Lifestyle, Young Fashion bis hin zu Performance oder Comfort – Besucher können sich in der traditionell größten GDS-Welt HIGHSTREET auf die bunte Bandbreite internationaler Kollektionen freuen. Namhafte Marken wie u.a. Ara Shoes, Josef Seibel, Lloyd Shoes, Mephisto, Rieker und van Lier sowie die Wortmann Gruppe mit Tamaris, Marco Tozzi, Caprice, Jana und s.Oliver präsentieren sich hier mit ihrem individuellen Markenauftritt.
Größen im HIGHSTREET Lifestyle-Bereich sind die Bestseller Gruppe mit den Brands Jack & Jones, Only, Pieces, Selected und Vero Moda, Gant Footwear, Kangaroos, Kappa, Napapijri Footwear, Pikolinos und Skechers sowie Buffalo, Bullboxer oder Vagabond.
Im wichtigen Comfort-Bereich zeigen u.a. FinnComfort, Ganter/Hassia, Giesswein, Hartjes, Jomos, Semler, Waldläufer und Wolky ihre neuesten Modelle.
Ergänzt wird das internationale Markenumfeld u.a. durch Alma en Pena, Hispanitas, Kanna, Unisa und Wonders aus Spanien, durch Bellò, Brunate, Bruno Premi, D’Acquasparta, Gabriele, Galizio Torresi, Liu Jo, Maripé, Nero Giardini und Nicola Benson aus Italien sowie durch Högl, Melvin & Hamilton, Noclaim und Peter Kaiser.

Diese Saison in HIGHSTREET neu dabei sind u.a.: Die portugiesischen Labels Eureka, Filipe Sousa und Miss Julia, die Traditionsmarken Berkelmans (aus den Niederlanden) und Loake (aus Großbritannien), die neapolitanische Handschuhmanufaktur Labonia, LeMouton aus Kroatien sowie der deutsche Gürtelschnallen-Spezialist Superschnalle und der in Australien gegründete Schaffellboot-Pionier Warmbat.

Die einzigartige Kids Area in Halle 3 vereint große Labels wie Bisgaard, Clic!, Ecco Kids, Falcotto, Lurchi, Naturino und Primigi unter einem Dach mit u.a. diesen Brands: Bundgaard, Gallucci, Ikks, Kavat, Pinocchio, Pololo, Richter, Shoesme, Viking mit seinem neuen Kids-Brand Footi, Vingino Footwear sowie die französische Groupe Royer mit Aster-Mod8, Kickers Kids und Nobeez. Über die Kids Area hinaus stellen im STUDIO Bereich beispielsweise Moschino Kids, Mou Kids, Polo Ralph Lauren Kids und Steiff Kids aus.

STUDIO
Stilprägende Brands mit hochwertigen Kollektionen in handwerklicher Perfektion: STUDIO präsentiert sich traditionell exklusiv. Wie Barracuda, Buday Shoes, Carine, Catarina Martins, COM, Divino, Etty Leon, Fabi, Jean Biani und Laloba – die Neuaussteller in dieser GDS-Welt. Sie reihen sich ein neben spannenden Brands wie ASH, Arche, Calvin Klein, Jil Sander Navy, Kennel & Schmenger und See by Chloé. Ebenfalls mit dabei sind u.a. italienische Kollektionen von Aquatalia, Calpierre, Donna Carolina, Elia Maurizi, Ernesto Dolani, Giorgio 1958, Gravati, La Martina, Moma und Officine Creative. Aus Spanien vertreten sind u.a.: Chie Mihara, Gadea, Lola Cruz, Ras, Pretty Ballerinas, Pertini und Zinda.
Abgerundet wird das STUDIO-Portfolio durch stilechte Herrenkollektionen von u.a. Alexander Hotto, Camerlengo, Floris van Bommel und Franceschetti sowie durch spannende Taschenkollektionen von u.a. Abro, AU79, Heartentry, Numero 10 und Tosca Blu. Sportive Sneaker präsentieren u.a. Ama Deluxe, Candice Cooper, Crime London, L4K3, MaiMai, Nubikk, Primabase und Zespa.

POP UP
POP UP bringt den Streetstyle aus den Szenevierteln der Welt auf die GDS. Hier stehen u.a. folgende Labels im Mittelpunkt: 727 Cycleur de Luxe, A.S. 98, Blackstone, Blundstone, British Knights, Dr. Martens, Fila, HUB Footwear, Hummel, L.A. Gear, Lilimill, Loint’s of Holland, Moonah Boots, Nobrand, PLDM by Palladium, Panama Jack, Project Delray, Sendra Boots, Superga und Wednesday Whiskey. Neu mit dabei ist die ivyGroup mit ihren Premium Schnürsenkeln ivylaces, die niederländische Sockenbrand Xpooos und jR Sam aus Taiwan mit handgearbeiteten Echtlederschuhen.

Social Media und Blogger Aktivitäten
Um beim Konsumenten Lust auf Schuhe zu machen, übernehmen auch im Februar wieder zwei Trend Detectors den Instagram-Account der GDS. Dort und auf ihren eigenen Accounts teilen Miriam Mache von The Golden Cherry und Jacqueline Isabelle über die gesamte Messelaufzeit die neusten Trends und Impressionen.
Apropos Instagram. Zusammen mit „styleranking“ bietet die GDS zum zweiten Mal das Social Media Consulting an, das Shoe-Professionals zu Themen wie Influencer Marketing, Blogger Relations und Social Media Management berät.

tag it!
Die tag it! präsentiert mit ca. 100 Ausstellern parallel zur GDS Neuheiten aus dem Private Label Bereich. Die Sourcing Messe in Halle 1 setzt ihren Fokus auf Schuhe und Accessoires, auf die internationale Vielfalt sowie auf eine große Bandbreite von Preis-, Produkt- und Qualitätssegmenten.


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10. Januar 2017 admin 0


Auskranungsreigen zur boot Düsseldorf 2017 eröffnet

Elling E6, Absolute 60 Fly und Navetta 52:

erste Traumyachten in Big Willis starken Armen

Von Big Willis starken Armen aus dem Rhein gehoben zu werden, davon träumen die Luxusyachten, die sich ab jetzt auf den Weg zur boot nach Düsseldorf machen. Am 14. Dezember startet mit der Auskranung der Elling E6 aus der niederländischen Neptune Marine Werft in Aalst, der italienischen Navetta 52 und „Absolute 60 Fly“ aus der Absolute Werft in Podenza in der Emilia Romagna der Auskranungsreigen zur boot 2017. Schwergewicht „Big Willi“, er wiegt 84 Tonnen und kann bis zu 100 Tonnen schwere Schiffe tragen, rollt mühelos in die Fluten des Rheins. Dort hebt er bis zu Beginn der boot am 21. Januar bis zu 29 Luxus-, Motor- und Segelyachten aus dem Wasser auf einen Tieflader, der die Traumschiffe in ihre temporäre Heimat in den Düsseldorfer Messehallen fährt.

Mit kraftvoller Eleganz gleitet die „Elling E6“ mit ihrem 900 PS Volvo Penta 6-Zylinder Motor durchs Wasser. Der Transatlantik Kreutzer misst 65 Fuß (20 Meter) und ist 19 Tonnen schwer. Der Preis für das neue Flagschiff der Elling E-Linie liegt bei 1.725.500 Euro. Am Mittwochmorgen lag sie als erstes Boot für die boot Düsseldorf 2017 in Big Willis Armen und wurde zu ihrem Stand B21 in Halle 17 transportiert.

Als Juwel in den Wellen bezeichnet die italienische Absolute Werft ihre Navetta 52. Sie besticht mit Eleganz und Funktionalität, ist mit zwei 435 PS starken Volvo Penta IPS600s Motoren ausgestattet, misst 52 Fuß (15,84 Meter) und wechselt für 1.119.545 Euro den Besitzer. Am Mittwoch um 12:00 Uhr wurde die Luxusyacht aus der italienischen Absolute Werft von Big Willi an Land gehoben.

Dritte im Bunde am ersten Auskranungstag der boot 2017 war um 14:00 Uhr die „Absolute 60 FLY”. Sie ist ein luxuriöses 60-Fuß-Boot, glänzt mit drei Sonnendesks, konzipiert für die Freizeit, den Cocktail-Empfang oder Banketts. Die „Absolute 60 Fly“ ist 18,4 Meter lang, motorisiert mit 2 x 725 CV Volvo IPS, fährt eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 32 Knoten (64,82 kmh) und eine Reisegeschwindigkeit von 25 Knoten (46,3 kmh), ihr Preis beginnt bei 1.200.000 Euro. Auf der boot Düsseldorf 2017 sind die Luxusyachten von Absolute vom 21. bis 29. Januar in der Halle 6, Stand B28, zu besichtigen.
Daten zu Big Willi:

Der 84 Tonnen schwere Schiffskran ist Baujahr 1979 und kam zur boot 1980 erstmals zum Einsatz. Er wurde speziell für die Bedürfnisse der Schiffsanlieferungen zur boot Düsseldorf konzipiert und ist seitdem jedes Jahr unermüdlich im Einsatz. Er verfügt über 8 mit eigenen Motoren angetriebene Räder und kann bis zu 100 Tonnen schwere Lasten heben. Unter voller Belastung fährt er vier, leer acht Stundenkilometer.


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14. Dezember 2016 admin 0


Von Weltumseglung bis zu olympischen Bronzemedaillengewinner

Das Segel Center 2017 hält viele Highlights bereit

Es war sein letzter Törn dieser Art mit der Kathena nui: Der bekannteste Skipper Deutschlands und Held Wilfried Erdmann berichtet von seiner Sommerreise 2016 über das Nordmeer.

Mit internationalem Offshore-Regatta Feeling zieht die Powerfrau und Profiseglerin Abby Ehler die Besucher des Segel Centers in ihren Bann. Bei den Extreme Sailing Series segeln die besten Skipper der Welt auf Foils gegeneinander. Der Steuermann des SAP Extreme Sailing Teams, Jes Gram-Hansen ermöglicht Einblicke in die 3. Dimension des Segelns. Die Deutschen 49er Segler Erik Heil und Thomas Plößel berichten von ihrem gelebten Segeltraum durch den Gewinn der Bronzemedaille in Rio 2016. Zu den Entwicklungen und Perspektiven des Olympischen Segelsports wird sich der zweimalige Goldmedaillen-Gewinner, Jesper Bank, äußern. Der frisch gekürte Seamaster of the Year der boot Düsseldorf 2017 kommt am Sonntag als Überraschungsgast auf die Bühne im Segel Center. Die Regatta- und Hochsee-Profis Phil Sharp und Anna-Maria Renken werden über ihre Teilnahme beim Transat 2016 berichten, während Lina Rixgens als erste und jüngste Deutsche, mit gerade einmal 22 Jahren, den Sprung in die Hochseeregatten mit der Mini-Transat 2017 begründen möchte. Skipperin Emily Penn wird von ihren Expeditionen auf der Suche nach gesunden Ozeanen erzählen und der Extremsegler Norbert Sedlacek hat sein Ziel klar vor Augen: 34.000 Seemeilen. Nonstop. Einhand. Einhandsegler Stephan Boden (DIGGER Hamburg) stellt sein neues Buch vor und Weltumsegler Mareike Guhr sowie Judith und Sönke Roever lassen ihre seglerischen Erlebnisse rund um den Globus wieder aufleben.

Größen des Segelsports

Als erster deutscher Einhand-Weltumsegler hat Wilfried Erdmann bereits allen bewiesen, was für ein Durchhaltevermögen er besitzt. Sei es seine erste Weltumseglung (1967-1968), seine nonstop Weltumsegelung gen Osten (1984-1985) oder von 2000-2001 in Richtung Westen, Wilfried Erdmann ließ sich nie aufhalten. 14 Jahre lag seine Aluminiumslup Kathena nui auf dem Trockenen, bevor er sich mit Ehefrau Astrid auf seinen letzten großen Törn im Sommer 2016 begab. Vier Monate segelten sie auf der 10,60 Meter langen Rekordyacht über das Nordmeer nach Schottland. Die Reise endete auf Helgoland, denn dort schließt sich der Kreis für Deutschlands Rekord-Weltumsegler.

Action gibt es im Leben von Abby Ehler genug: Als Boat Captain des Team SCA, nahm sie mit einer reinen Frauencrew am Volvo Ocean Race 2014-2015 teil. Sie engagiert sich als Marketing-Direktorin für das Project Magenta, das sich zur Aufgabe gemacht hat Frauen im professionellen Segelsport zu fördern und ist Mutter eines vierjährigen Sohnes. Unterstützt wird sie dabei von Ehemann Tom Ehler, ebenfalls Segler und Teil der Shore Crew beim America‘s Cup. Das Publikum der Segel Center Bühne wird mitgenommen auf einen Trip quer durch die Ozeane und in das Leben einer reisenden Klein-Familie.

Däne Jes Gram-Hansen ist Steuermann des SAP Extreme Sailing Teams. Er wird die unglaublichen Rennen der Extreme Sailing Series 2016 auf die Bühne des Segel Centers holen. Seit seinen Anfängen bei der World Match Racing Tour in 2003 trägt er den Titel einer der besten Match Race Skipper seiner Generation zu sein.

Erik Heil und Thomas Plößel sind der ganze Stolz des deutschen Olympischen Segelsports: Die Bronzemedaillen-Gewinner in der 49er Klasse haben sich ihren Traum erfüllt und sicherten sich die erste deutsche Segelmedaille seit acht Jahren. Bereits 15 Jahre segelt das Team erfolgreich zusammen. Ihre Erlebnisse und Eindrücke von Rio, wie es danach weiterging und welche zukünftigen Ziele sie sich nun gesetzt haben, schildern sie den Besuchern des Segel Centers. Anschließend laden sie zu einer Autogrammstunde am Stand des Deutschen Segler-Verbandes ein.

Über die Chancen, Perspektiven und Entwicklungen des Olympischen Segelsports wird sich einer der bekanntesten dänischen Segler Jesper Bank mit der Nachwuchsseglerin in der 470er Klasse, Constanze Stolz, austauschen. Der zweimalige Goldmedaillen-Gewinner ist vielen durch das legendäre Finale gegen die deutsche Segelgröße Jochen Schümann im Match Race der Olympischen

Spiele von Sydney 2000 bekannt. Durch seinen Einstieg bei Elvström Sails gelang ihm außerdem der Sprung von der Profisegel-Karriere zum weiteren beruflichen Erfolg.

Einhand über den Atlantik

Die Transat Barkley, die älteste Einhandregatta über den Atlantik, wird auf der Bühne im Segel Center von Phil Sharp vorgestellt. Er zählt zu den besten britischen Hochsee-Profis. Die Yacht nennt ihn „den Heimlichen Helden“ der Transat 2016. Kein anderer Segler hatte bei der Einhandregatta mit so vielen Komplikationen zu kämpfen, wie der Brite. Mit beeindruckender Entschlossenheit schaffte er es über den Nordatlantij und kam als dritter Segler In New York an

Anna-Maria Renken kann sich stolz die erste deutsche Frau, die an der Transat Regatta teilnahm, nennen. Im Mai 2016 startete sie mit ihrer Class 40 „Nivea“ und kämpfte sich auf der Originalroute von Plymouth nach New York durch insgesamt fünf Tiefdruckgebiete. 21 Tage. 13 Stunden. 3.995 Seemeilen. Die einzige Frau, die das härteste Transat Rennen seit Langem bis ins Ziel schaffte.

Den Sprung in die Welt der Hochsee-Regatten erhoffen sich viele Profisegler mit der Mini-Transat, die in einem Segelboot der Klasse Mini 6.50 (6,50m Länge und 3m Breite) gesegelt wird und die härteste Einhandregatta dieser Offshore-Klasse ist: Die Segler sind auf sich alleine gestellt, ohne moderne Kommunikationsmöglichkeiten und technische Navigationsmittel, ausgestattet nur mit Autopilot und GPS, die während der 15-20 minütigen Schlafphasen den Kurs halten. Lina Rixgens ist gerade einmal 22 Jahre alt und möchte als erste Deutsche die Mini-Transat im Oktober 2017 segeln.

Andreas Deubel hat ebenfalls die diversen Qualifikationen zur MiniTransat 2017 erfolgreich durchlaufen. Auch auf ihn üben Hochseeregatten ihren Reiz aus und er wechselte von der OK-Jolle in die Mini 6.50 Klasse.

Umweltschutz und Segelsport

Wenn es um Engagement geht darf eine nicht fehlen: Emily Penn wird auch 2017 auf der Bühne im Segel Center sein. Die 25 Jährige Skipperin, Ozean Beauftragte und Künstlerin, vermittelt als erfahrene Referentin die Bedeutung einer Verbindung zwischen Ozeanen und Menschen. Die Gesellschaft aufzuklären, zu sensibilisieren und die „Sea of Plastics“ zu thematisieren, sind ihr ein besonderes Anliegen. Emily leitet mit großem Erfolg weltweite Expeditionen. 2016 wurde sie mit dem FitzRoy Adward ausgezeichnet. Außerdem ist sie die jüngste und einzige Frau, die den Yachtmaster of the Year und den Seamaster of the Year erhielt.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit stehen auch bei Norbert Sedlacek im Mittelpunkt. Sein Projekt Ant-Arctic-Lab schreitet voran, 2018 möchte er an Bord des Open60 Prototypen gehen.34.000 Seemeilen: Nonstop. Einhand.. Es geht durch die Nordwestpassage und um Kap Hoorn durch alle Ozeane der Welt. Ohne Hilfe von außen will der Österreicher, der Weltumsegler und Teilnehmer an internationalen Regatten, wie der Transat und dem Vendée Globe war, über die beiden Pol-Routen segeln.

Einhand Challenge

Eine Herausforderung ist auch die Silverrudder – Challenge of the Sea.

Der „Ironman des Meeres“ ist die größte Einhandregatta der Welt und führt 134 Seemeilen um die dänische Insel Fünen. 2016 fand die Regatta zum fünften Mal mit über 300 Teilnehmern statt und präsentierte die bisher schönste Ausgabe: Von 5-6 Windstärken über zahlreiche Flauten, mildem Spätsommerwetter mit einzigartigen Sonnenauf- und Untergängen bis zu nervenaufreibenden Situationen. Diese Magischen Momente lassen die Skipper Jochen Rieker, Peter Kohlhoff, Morten Bogacki und Bjarne Lorenzen wieder für das Publikum im Segel Center aufleben.

Zuhause auf dem Meer

Eine andere Facette des Segelns zeigt Familie Lendfers, denn es muss nicht immer um die Schnelligkeit und Bezwingbarkeit der Wetter und Ozeane gehen. Die Familie segelt seit Juni 2013 um die Welt: „Wir haben keine Taschen voller Geld, dafür ein Schiff voller Kinder“. Auf der Bühne des Segel Centers wird Corina Lendfers ihr neues Buch vorstellen und erzählen wie es ist, jahrelang mit ihrem Ehemann Michael, 5 Kindern und einem Hund auf der Suncoast 42 Pinut zu leben.

Vervollständigt wird das Programm von Blauwasserseglern Judith und Soenke Roever, die in drei Jahren entlang der Barfußroute um die Welt segelten– 1200 Tage Samstag. Die Reisevorträge der Blauwassersegler sind seit Jahren ein Publikumsmagnet im Segel Center.

Ebenso weiß Hinnerk Weiler, der Weltumsegler auf 31 Fuß, worauf es ankommt. Von der Schiffsführung bis zur Ausrüstung auf längeren Törns sowie 1.000 Meilen allein über den Ozean zu segeln und den Alltag zu bewältigen, seine Tipps sind einmalig.

Auch Stefan Boden (DIGGER Hamburg) kennt sich bestens mit dem Einhandsegeln aus. Nach seinen Vorträgen und dem Buch „EinHundSegeln“ veröffentlichte er im Oktober 2016 sein neustes Werk „EinHandSegeln“. Darin widmet er sich den wichtigsten Tricks und Kniffen alleine sicher unterwegs zu sein.

Markus Silbergasser ist leidenschaftlicher Fahrtensegler, Blogger und Hobbyfotograf. Unter Segeln geht es für ihn zu den schönsten Orten der Welt. Mit der SY NAMBAWAN erlebt er seit 2012 unzählige Abenteuer auf dem Mittelmeer und entdeckte einzigartige Plätze im Ionischen Meer. Seine Geheimtipps gibt er den Gästen des Segel Centers preis.

Zu den „schreibenden Seglern“, gehört auch Thomas Käsbohrer. Mit gleich mehreren Themen wird er das Publikum der boot Düsseldorf faszinieren: Dazu gehören die Segelreviere im Ionischen Meer und die Herausforderungen beim Sturmsegeln.

Doch es muss nicht immer der Atlantik sein, das Segeln im Norden hat ebenso seine Herausforderungen, als auch viele schöne Seiten. Autor und Skipper Holger Peterson, der seinem Boot Zuhause ist, weiß alles über das Trockenfallen, Gezeiten und Schleusen und natürlich wie man das ganze Jahr in Deutschland an Bord leben kann.

500 Kilometer mit dem Schlauchboot durch Friesland, für Sebastian Janotta und seine „Bea“ war es ein einmaliger Törn. Außerdem erlebte er, dass es nicht immer in die Ferne gehen muss, um das Schöne zu sehen. Oft liegt es direkt vor der eigenen Nase.

Claus Aktropak ist Zeitmillionär. In dem gleichnamigen Film präsentiert der Skipper seinen Ostsee-Törn durch die Schären. Dabei hatte er nicht nur Zeit zum Segeln, sondern auch Zeit für das Songwriting. Im Segel Center berichtet er, wie er alle seine Zelte abbrach auf der Suche nach den großen Abenteuern.

Meer statt Hörsaal und im Zweifel für den Segelsommer lautet die Devise von Maximilian Leßner. Kurz vor seinem Staatsexamen in Jura wagte der 24-Jährige den Ausstieg und begab sich mit seiner Sirius 26 Nonsuch auf eine Ostseerundreise. Seine einmaligen Erlebnisse und die Faszination des Fahrtensegelns möchte er Nachwuchsskippern näher bringen.

Einmal rund um die Welt

Nach viereinhalb Jahren auf See und rund 45.000 Seemeilen ist sie wieder da: Mareike Guhr, 47-jährige Weltumseglerin aus Hamburg, beendete ihre Weltumsegelung mit dem Katamaran „La Medianoche“ im September in Hamburgs Cityhafen. Die Bilanz ihrer Reise: 37 Länder. 143 Inseln. 140 Mitsegler.

Wolfgang Weber ist bereits 300.000 Meilen um die Welt gesegelt. Sein Vortrag „Warum Sie jetzt um die Welt segeln sollten und wie das am besten geht“ vermittelt Mut für Träumer und die Erkenntnis, dass die eigene Weltumsegelung einfacher umzusetzen ist als gedacht.

Das eine Weltumsegelung sogar ganz ohne eigenes Boot und mitten im Berufsleben möglich ist, bewies Sheila Rietscher und segelte „Hand gegen Koje“ um den Globus. Sie lässt das Publikum im Segel Center an ihren Erlebnissen und außergewöhnlichen Begegnungen teilhaben und gibt praktische Tipps zur Organisation des Aus- und wieder Einstieges ins Berufsleben.

Frauenpower im Segelsport

Deutschlands beste Offshore-Frauencrew von der DK 46 Tutima berichtet von den Highlights der Segelsaison 2016. Kirsten Harmstorf, erfahrene Steuerfreu aus Hamburg, wird die Faszination des nationalen und internationalen Offshore-Regattageschehens zusammen mit ihrer Crew und vielen Bildern im Gepäck greifbar machen.

Frauenpower kommt auch von den Atlanticwomen2017. Ihre Devise lautet: „Weil Mut gut tut“. Von November bis Dezember 2017 werden die acht Frauen von Gran Canaria nach Saint Lucia segeln. Wie die Frauen vom Volvo Ocean Race Team SCA, wollen sie Gleichgesinnten beweisen, dass reine Frauencrews den Weg über den Atlantik sehr gut bewältigen können.

Deutscher Segler-Verband 2.0

Sportdirektorin Nadine Stegenwalner und Bildungsreferent Ulf Denecke zeigen die Trainings- und Ausbildungsmöglichkeiten am ausgebauten Bundesstützpunkt Kiel auf und geben einen Ausblick auf Tokyo 2020. Athletiktrainer Hanspeter Lange erklärt die zunehmende Bedeutung der körperlichen  Fitness im Segelsport und führt  auf der Segel-Center-Bühne zusammen mit Medaillengewinnern Erik Heil und Thomas Plößel effektive Übungen und Trainingsgeräte vor. Boris Hepp und Robert Jacobsen aus der Abteilung Technik unterhalten die Besucher des Segel Centers mit Geschichten aus dem Vermesser-Alltag und geben nützliche Tipps zum Messbrief und internationalen Bootsschein. Unterstützung für Fahrtensegler gibt es aus der Kreuzer-Abteilung des DSV – Martin Muth gibt allgemeine Anregungen zur Törnplanung in Deutschland und beantwortet die wichtigsten Fragen zum Fahrtensegeln.

Klassenvereinigungen im Segel Center

Die Segler-Zeitung als Partner des Segel Centers konnte wieder diverse Klassenvereinigungen für die boot Düsseldorf 2017 gewinnen. In den Hallen 15 und 16 bekommen Besucher die Möglichkeit von der Jolle bis hin zur 60 Fuß Yacht die Schiffe direkt vor Ort ansehen zu können, um den Segelsommer 2017 vielleicht auch mit einem neuen Sport- oder Reisegerät zu planen.

Servicethemen im Segel Center

Beliebt und bekannt ist Dr. Meeno Schrader mit seinen Themen „rund um das Seewetter“. Welche Versicherungen wichtig sind und wie das optimale Segeltuch zu finden ist, wird von den Experten Dirk Hilcken (Pantaenius Yachtversicherungen), Robert Kühnen (DIMENSION-POLYANT), Ulrich Münker (Faber & Münker) und Jens Nickel (Segelwerkstadt Stade) beantwortet. Zum aktiven Mitmachen lädt die Kontensession des Verbandes Deutscher Sportbootschulen im Segel Center ein. Martin Krings gibt den Besuchern Trimmtipps, die er live an einem Dickschiff und einer Jolle vorführt. Die Navigation auf kleinen Schiffen thematisieren Sören Zopf und Stephan Boden. Ulrich Dohrmann (Rigg Management) erläutert die häufigsten Probleme mit Rigg und Rollreff-Anlagen und Richard Jeske (WELL Sailing) beleuchtet die neue Rolle der Kapitäne in der Sportschifffahrt.

Ein weiteres Highlight der Bühne im Segel Center sind die diversen Siegerehrungen.

Das Programm des Segel Centers wird Mitte Januar auf der Homepage der boot unter www.boot.de zu finden sein. Auf boot.de finden Sie auch weiterführende Informationen über die Segelsportthemen der Messe.


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14. Dezember 2016 admin 0


Für große und kleine Kapitäne

die boot Segelschule in Halle 14 lädt ein

Sich einen frischen Wind um die Nase wehen lassen und entdecken wie sich Segeln anfühlt. Dieser außergewöhnliche Moment, wenn man selbst als Kapitän über das Wasser gleitet, wird auch auf der diesjährigen boot Düsseldorf wieder zahlreiche Besucher begeistern. Im Zentrum der Halle 14 ist dazu ein 25x10m großes Wasserbecken aufgestellt. Windmaschinen sorgen für die richtige Windstärke und lassen die Besucher über das Wasser gleiten. Parallel zum Schnuppersegeln bekommen die Zuschauer auf der Bühne Informationen über den Einstieg in den Segelsport. Ein noch großzügigeres Sitzangebot als im Vorjahr sorgt dafür, dass besonders die Eltern in entspannter Atmosphäre die notwendigen Infos für den Start in die Segelsaison mitnehmen können, während die Kids segeln gehen.

Segeln für Klein und Groß – mit der ganzen Familie

Frei nach dem Motto: „Erleben wie sich Segeln anfühlt“, haben Kinder, aber auch Erwachsene, die Chance am Schnuppersegeln teilzunehmen. Erfahrene Segellehrer des Unterbacher Sees geben hilfreiche Tipps und entführen Sie in die Welt des Segelns.

Für die ganze Familie stehen leicht zu steuernde Optimisten und kleine Jollen ohne Voranmeldung zur Probefahrt bereit. Spontanentschlossene können bei Gefallen auch direkt die passende Jolle oder das notwendige Equipment bei einem weiteren Rundgang über die boot Düsseldorf für die nächste Saison erwerben.

Wer sich noch nicht gleich traut selbst in den Opti oder die etwas größere Jolle zu steigen, hat in diesem Jahr sogar zwei Möglichkeiten nicht nass zu werden und trotzdem realitätsnah das Segeln zu erfahren: Entweder mit Hilfe eines wendigen Simulationsbootes an Land oder, ganz neu in diesem Jahr, mit etwa 1,20m langen, ferngesteuerten Booten – das sogenannte RC-Segeln (engl. radio-controlled) bedeutet funkgesteuert Segeln mit richtigen Segelsportgeräten, die nach neusten Erkenntnissen und modernen Materialien konstruiert und gebaut wurden – ein Spaß sicherlich auch für den besonders technikinteressierten Messebesucher und anschaulich vom SVNRW erklärt wird. Neue Perspektiven realitätsnah, aber hundertprozentig trocken!

Vielfältiges Rahmenprogramm auf und an der Bühne

Direkt an das Wasserbecken grenzt die Bühne der boot Segelschule. Von hier aus verfolgen die Moderatoren Julie Maywald und Marco Ströhlein das Geschehen auf dem Wasser und führen die Besucher unterhaltsam und zugleich informativ durch verschiedenste Programmpunkte.

Speziell Segel-Neulinge dürfen sich von der faszinierenden Welt des Segelns begeistern lassen und in der boot Segelschule auf ganz unterschiedliche Weise mit diesem Sport in Berührung kommen: Neu wird in diesem Jahr zum Beispiel eine Auswahl an verschiedenen Blauwasserberichten von Familien sein – Familien, die einfach ihre Koffer gepackt haben und mit Kind und Kegel um die Welt gesegelt sind, einige nur ein paar Monate, andere gleich für mehrere Jahre. Familie Wendl berichtet über ihr Abenteuer rund um den Nordatlantik, Lars Simonsen war mit Frau und zwei Kindern auf kleinen Trimaranen von Kopenhagen nach Istanbul unterwegs. Corina Lendfers stellt ihre Reise um die Welt mit Ehemann, fünf Kindern plus Vierbeiner vor und präsentiert ihr neu erscheinendes Buch. Die Abenteuer, atemberaubende Reisebilder und witzige Anekdoten der Familien sollen Lust aufs Segeln machen. Sie sind zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen.

In die zweite Auflage wird die Indoor Regatta der Deutschen Optimist-Dinghy Vereinigung (DODV) mit den besten Optiseglern Deutschlands am Eröffnungssamstag um 15 Uhr gehen. Kein geringerer als die deutsche Segellegende, Jochen Schümann, wird moderieren. Der Olympiasieger und America’s Cup Gewinner wird Nachwuchsskipper wie den amtierenden Europameister, Mewes Wieduwild, durch spannende Kurzwettfahrten begleiten – ein Programmhighlight für alle, die sich fürs Nachwuchssegeln begeistern und Sport auf höchstem Niveau live miterleben möchten!

Verschiedene Segelschulen, Klassenvereinigungen, Vereine und Verbände geben außerdem einen Einblick in ihre Arbeit und bereiten einen bunten Themenmix vor: So präsentieren zum Beispiel junge Segler des Düsseldorfer Yachtclubs die perfekte Seglermode und führen auf dem Wasser vor, wie athletisch Segelmanöver mit etwas Training aussehen können und die Jugendgruppe des Lübecker Yacht-Clubs erzählt aus ihrem Seglerleben. Spaß und Koordination auf der einen Seite, Ernstfall auf der anderen: Rettungsübungen werden vielfältig behandelt. Ob „Mann über Bord“ mit Richard Jeske oder die Wasserretter der DLRG und DRK – realitätsnah und unter Einsatz neuester Technik wird das Thema Sicherheit auf dem Wasser in der boot Segelschule groß geschrieben. Außerdem zeigen spannende maritime Hilfsprojekte wie die Segelrebellen, sunshine4kids und die Herzpiraten wie Segeln zu neuer Lebensfreude verhelfen kann und sich schwierige gesundheitliche oder familiäre Situationen leichter meistern lassen. Großsegler-Freunde kommen mit Reiseberichten der bekannten „Alexander von Humboldt II“ ins Träumen; Segel-Startern wird gezeigt, dass Bootscharter auf Dickschiffen in einer sogenannten „Flottille“ quer in Europa Spaß macht und viel lehrt. Das Fazit lautet in jedem Fall: Die boot Segelschule zeigt die ganze Bandbreite für den Einstieg in den Segelsport.

Nicht nur zusehen, auch mitmachen

Ob für die Ferienreise, den ersten Segelschein oder einfach für zu Hause: Geschickt einen Seemannsknoten zaubern, das darf in der boot Segelschule natürlich nicht fehlen: Die Segellehrer vom Verband Deutscher Sportbootschulen (VDS) zeigen den Besuchern den Umgang mit dem Tauwerk. Hier können Sie z.B. lernen, was der Seemannsknoten „Palstek“ mit einer Schlange und einem Baumstamm zu tun hat.

Der Düsseldorfer Yachtclub wird beim Aufrigg-Wettbewerb das Geschick und die Schnelligkeit der Kinder herausfordern und bei mehreren Rettungsübungen werden Probanden gesucht – spielerisch wird der Ernstfall von Profis erklärt und unter Anleitung geübt.

Besonders an den Wochenenden dürfen die Besucher gespannt sein – abwechslungsreiche Mitmachthemen werden den Messebesuch abrunden.

Schnappschuss machen, mailen und gewinnen – das beste Segelfoto wird prämiert

Wenn Kids und Erwachsenen segeln, können die an Land Gebliebenen einen Schnappschuss des ersten Segelversuches in der boot Segelschule machen und diesen täglich bis 21 Uhr an folgende Emailadresse senden: fotos@boot-segelschule.de. Gesucht wird an allen neun Messetagen das beste Segelfoto und es wird jeweils ein Buch vom Delius Klasing Verlag für den Tagessieger geben. Mitmachen lohnt sich also!

Die Yacht, Europas größtes Segelmagazin, ist Medienpartner der boot Segelschule. Das Magazin aus dem Delius Klasing Verlag wird über die boot Segelschule sowohl im Print- als auch im Online-Bereich berichten.

Wassereinbruch auf hoher See – wie stopfe ich mein Leck?

Wieder dabei sind auch Leckagefachmann Richard Jeske und Schadensfachmann Dirk Hilcken von Pantaenius Yachtversicherungen. Zusammen mit dem beliebten Duo dürfen die Besucher manch eine Besonderheit erleben und mit Witz und Kreativität, aber auch der nötigen Ernsthaftigkeit, den simulierten Untergang der 8m langen Demo-Yacht „Meri Crash“ am Wasserbecken abwenden. Wassereinbruch durch Grundberührung gilt es zu stoppen, beide Experten werden dabei mit hilfreichen Tipps den havarierten Besuchern zur Seite stehen. Eine Kamera-Übertragung auf der Großbild-LED-Wand sorgt für die nötige Transparenz der einzelnen Arbeitsschritte.

Die blau-weiße Demo-Yacht wird mit Unterstützung der Pantaenius Yachtversicherungen auf die Messe kommen.

Schule auf dem Wasser

Unter der Woche an den Vormittag werden Schüler aus dem Düsseldorfer Raum wieder für ein reges Treiben bei der Aktion „boot4school“ sorgen und die Segelschulfläche für einen etwas anderen Unterricht nutzen: An fünf Stationen dürfen die Kinder in die Welt des Segeln hineinschnuppern. Vom ersten Seemannsknoten, über den Aufbau des Bootes, einer kurzen

Sicherheitseinführung mit der spannenden Möglichkeit in eine echte Rettungsinsel von A.W. Niemeyer einzusteigen oder die Trockenübung im Simulationsboot. Das Ziel für die Station „Segeln auf dem Wasserbecken“ ist und bleibt natürlich, mit viel Freude rasant und trocken von einem Ufer zum anderen zu gelangen.

In den vergangenen drei Jahren waren täglich nahezu alle Zeiten ausgebucht. Fachkundige Segellehrer aus der Region Unterbacher See und des Düsseldorfer Yachtclubs werden die Schüler spielend auf den Einstieg ins Boot vorbereiten.

Einstieg in den Segelsport – aber wo?

Wer am Schnuppersegeln Gefallen gefunden hat, der hat auf dem angrenzenden Segelschul-Gemeinschaftsstand neben dem Wasserbecken beste Gelegenheiten sich über Einstiegsmöglichkeiten individuell beraten zulassen.

Ob ein Kurs in der Karibik, in unmittelbarer Umgebung von Düsseldorf, ein regelmäßiger Wochenkurs oder ein einmaliges Ferienerlebnis – für jedes Talent von morgen wird eine passende Möglichkeit angeboten, um in der nächsten Segelsaison gut beraten in See zu stechen.

Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik „Segeln“ auf der Homepage der boot Düsseldorf unter www.boot.de und auf der Facebook-Seite „Boot Düsseldorf“.


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9. Dezember 2016 admin 0


Schiffskran „Big Willi“ im Trainingslager

boot 2017 startet in die heiße Phase

Eine Woche bevor die ersten Superyachten Kurs auf die boot Düsseldorf 2017 nehmen, startet Schiffskran „Big Willi“ in sein diesjähriges Trainingslager am Ufer des Rheins. Sieben Tage reichen dem 84 Tonnen schweren Kran um seine Belastung zu testen. Zum Trainingsplan gehören Fahrten ins Wasser wie er sie bei den Auskranungen unternehmen muss, Testläufe seiner acht mit Motoren angetriebenen Räder sowie Hebetests mit gleichzeitig zwei Paletten mit Gewichten von jeweils 50 Tonnen.

Kranführer Norbert Pilarski freut sich über die Wendigkeit und die technische Fitness seines Fahrzeugs. Der 36 jährige Big Willi ist fit wie eh und je, wird von seinem Betreuungsteam aus der Elektro-Betriebstechnik der Messe Düsseldorf aber das ganz Jahr über auch gehegt und gepflegt.

Zur Sache geht es dann für Big Willi und seinen Chef Pilarski in diesem Jahr erstmals am 14. Dezember. Dann legen im Laufe des Tages Schlag auf Schlag die Elling 4 und 6 der Neptune Marine Shipbuilding aus dem niederländischen Aalst sowie die Absolute 60 Fly und die Navetta 52 der italienischen Absolute Yachts aus Podenzano am Messeanleger an. Big Willi erwartet sie und wird sie auf seinen starken Armen aus dem Wasser des Rheins auf den Transporter heben. Von dort geht es dann für die beiden Ellings in die Halle 17 und für die Absolutes Yachts in die Halle 6 des Düsseldorfer Messegeländes. Dort werden sie sich vom 21. bis 29. Januar 2017 auf der boot, der größten Wassersportmesse der Welt, dem Publikum präsentieren.

E-Tickets für die boot Düsseldorf können schon jetzt zum günstigen Online-Preis von 17,00 Euro für die Tageskarte sowie 25,00 Euro für das Zwei-Tagesticket geordert werden. Wer es noch günstiger haben möchte (14,00 Euro Tageskarte und 23,00 Euro Zweitageskarte) und dazu noch einen Mehrwert an Informationen, den Zutritt zur boot.club-Lounge mit freiem WLAN auf der boot 2017 sowie spezielle Angebote und Gewinnspiele nutzen möchte, der muss sich einfach auf boot.club.de anmelden und kann direkt von diesen Vorteilen profitieren.


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9. Dezember 2016 admin 0


Fürst Albert II-Stiftung an Bord der boot 2017

Der Schutz des einzigartigen Lebensraumes der Weltmeere ist heute weltweit das erstrebenswerte Ziel. Bekenntnisse für ein Mehr an Meer spielen inzwischen sogar schon in erfolgreichen Hollywood-Kinoproduktionen wie dem Nemo-Nachfolger „Findet Dorie“ eine bedeutende Rolle und sprechen damit Milliarden Menschen an. Die boot Düsseldorf als bedeutendste Wassersportmesse der Welt bietet deshalb zum Beispiel der Deutschen Meeresstiftung und der monegassischen Fürst Albert II-Stiftung die Plattform für die Präsentation ihrer Engagements für eine nachhaltige Entwicklung internationaler Gewässer. „Gesunde Meere und Ozeane sind die Grundlage für alles Leben auf unserer Erde und damit auch für den Wassersportler. Wir wollen auf der boot Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen führen, so dass diese gemeinsam ihre Lösungsansätze für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt vorstellen können“, erklärt boot-Director Petros Michelidakis.

Deutsche Meeresstiftung und Fürst Albert II-Stiftung in einem Boot für den Meeresschutz

Fürst Albert II von Monaco ist seit vielen Jahren u.a. im Meeresschutz aktiv, initiiert und finanziert mit seiner Stiftung wichtige Projekte in der ganzen Welt. Seine Stiftung setzt sich für den Umweltschutz und für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung ein. Sie ist international aktiv; und mobilisiert gleichermaßen Bürger, Politiker, Naturwissenschaftler und dem Naturschutz verbundene Ökonomen, um das gemeinsame Erbe der Menschheit zu erhalten. Die Deutsche Meeresstiftung tritt ebenfalls seit vielen Jahren für die Umsetzung der Forderungen der Global Ocean Foundation ein und ist schon seit 1992 dafür mit dem bekannten Forschungs- und Medienschiff Aldebaran erfolgreich in Meeren und Gewässern weltweit im Einsatz.

love your ocean-Stand lädt zum interaktiven Spielen und Mitmachen ein

Auf der boot Düsseldorf – 21. bis 29. Januar 2017 – informiert der „love your ocean“-Stand, organisiert von der Deutschen Meeresstiftung in Zusammenarbeit mit der Messe Düsseldorf, über Meeres- und Gewässerschutz und lädt zum interaktiven Erleben der Forschungsaktionen ein. Frank Schweikert, Vorstand der Deutschen Meeresstiftung: „Ziel unserer Initiative ist es, die Wassersportler als Vorreiter und Botschafter für gesunde Meere und Gewässer zu gewinnen und damit auch den nachhaltigen Ideen in der Wassersportbranche den Rücken zu stärken.“ Im Zentrum des Mitmachstandes zum Schwerpunktthema Recycling in der Halle 4 der boot steht als Hingucker die 20 Meter lange Nachbildung eines Pottwals.

Auf 350 Quadratmetern gibt es nachhaltige Mitmachinitiativen auf dem „love your ocean“-Stand und ein informatives Programm auf der Bühne der „Water Pixel World“. Die britische Meeresaktivistin Emily Penn, die als internationale Stimme und Anwältin für die Weltmeere, mit Forschungsseglern gegen die Vermüllung der Ozeane kämpft, stellt als Botschafterin der boot Düsseldorf zum Beispiel interessante Ansätze für ein Mehr an Gewässerschutz vor.

Das interessante Mitmachprogramm auf dem „love your ocean“-Stand lockt große und kleine boot-Fans mit vielseitigen Aktionen:

Im „Research Cockpit“ können sich die Besucher selbst auf die Suche nach Plastikteilchen im Wasser machen und Proben aus verschiedensten Gewässern im Labor prüfen.

„Upcycling“ ist der neue Trend in der Wiederverwertung. Im „Recycle Workshop“ lernen Kinder und Jugendliche wie man aus alten Segelresten attraktive Taschen und Anhänger herstellen kann. Die gemeinsame Initiative von Segelmachern und verschiedenen Umweltorganisationen gibt erstaunliche Tipps zum spielerischen Aufwerten der scheinbar wertlosen Stoffe.

Elektro-Antriebe sind heutzutage aus dem Wassersport nicht mehr wegzudenken und können faszinierend starke Kräfte entwickeln. Der Wasserturm „Electro Power“ demonstriert dies sehr anschaulich: ein 10kW starker Elektromotor lässt eine Wassersäule in die Höhe schießen.

Meeresgeräusche wahrzunehmen ist eine Faszination für die Sinne. Im Pottwalschädel auf dem Stand macht die Ausstellung „Sounds of the Sea“ der Cousteau Society das Thema Schall im Meer auf vielfältige Art und Weise erlebbar. Kopfhörer und Xounts Lautsprecher im Meeresdesign lassen die Besucher in die Welt der Geräusche unter Wasser eintauchen.

Nachhaltige und nachwachsende Rohstoffe wie zum Beispiel Flachs und Kork werden in Zukunft auch in der Bootsbaubranche eine immer größere Rolle spielen. Die Initiative „Green Building“ demonstriert eindrucksvoll die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser Rohstoffe in der Wassersportbranche.

boot-Director Petros Michelidakis resümiert: „Auf dem ‚love your ocean‘-Stand wird sicherlich jeder Messebesucher das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Erde und den Gewässern bekommen. Ich bin schon sehr gespannt auf die interessanten Experimente und spannenden Erlebnisse.“

Höhepunkt der Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit in Meeren und Gewässern ist das Meeressymposium am 24. Januar im Congress Center Düsseldorf CCD.Süd. Unter dem gemeinsamen Dach von Deutscher Meeresstiftung, der Fürst Albert II-Stiftung sowie Wirtschaft, Wissenschaft und Wassersportverbänden und zeigt es Flagge für den nachhaltigen Bootsbau und innovative, umweltgerechte Schiffsantriebe. Fürst Albert II von Monaco wird am 24. Januar als Keynote-Speaker des Symposiums persönlich in Düsseldorf sein.

Über die Deutsche Meeresstiftung: Als Dialogplattform für Meeresakteure aus allen Sektoren fördert die Deutsche Meeresstiftung den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit für den Schutz und eine nachhaltige Entwicklung der Meere. Die Stiftung will Ozeanakteure und deren Projekte identifizieren und Wissen um Nutzung und Schutz der Ozeane vermitteln, um so ein neues Ozeanbewusstsein zu schaffen. Insbesondere setzt sich die Stiftung dafür ein das Meer in allen Bildungsbereichen verankern, um insbesondere junge Menschen zu erreichen.

Über die Fürst Albert-Stiftung: Im Juni 2006 hat Fürst Albert II von Monaco die Prince Albert II of Monaco Foundation gegründet, um auf die alarmierenden Gefahren für unsere Umwelt hinzuweisen. Die Stiftung setzt sich für den Umweltschutz und für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung ein. Sie ist international aktiv; und mobilisiert gleichermaßen Bürger, Politiker, Naturwissenschaftler und dem Naturschutz verbundene Ökonomen, um das gemeinsame Erbe der Menschheit zu erhalten. Zur Erweiterung und Unterstützung ihres Aktionsradius unterhält die Stiftung Verbindungsbüros in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, in der Schweiz, in Singapur und in den USA.

Aufgaben der Stiftung sind die Durchführung von Projekten in ihren vorrangigen Aufgabenfeldern, die Weckung des Bewusstseins der Öffentlichkeit und von Behörden hinsichtlich der Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Natur sowie die Ermutigung zu umweltfreundlichem Verhalten und die Vergabe von Preisen und Stipendien mit dem Ziel der Förderung außerordentlicher Initiativen und neuartiger Lösungen. Geographische Schwerpunkte der Stiftung sind der Mittelmeerraum (bedingt durch die Lage von des Fürstentums Monaco), die Polarregionen als Indikatoren für Klimaänderungen und Entwicklungsländer (im Sinn der Definition der Vereinten Nationen), die von Auswirkungen des Klimawandels, vom Verlust der Artenvielfalt und von Wasserknappheit besonders stark betroffen sind. Die Stiftung konzentriert sich auf drei vorrangige Aufgabenfelder die Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels und die Förderung erneuerbarer Energien, die Wahrung der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen sowie der Schutz von Wasserressourcen und die Bekämpfung von Versteppung.


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8. Dezember 2016 admin 0


Play Now! boot Düsseldorf 2017

Pure Action im und auf dem Wasser

boot Düsseldorf startet aktive neue Werbekampagne

„Und die Dritte im Bunde ist ‚Play Now‘, so stellt boot Director Petros Michelidakis die neue Werbekampagne der Düsseldorfer Wassersportmesse anlässlich des International Media Meetings am 6. Oktober in Düsseldorf vor. Nach der erfolgreichen Multipicture Werbelinie, die den Markenrelaunch der boot 2010 einläutete, über das ‚Spür die Freiheit‘ in der Gold-Kampagne mit erfolgreichen Athleten als Botschaftern ihres Sports, steht jetzt der Wassersportfan in der ersten Reihe. „Mit „Play Now“ fordern wir alle Menschen, die den Sport im und auf dem Wasser lieben, dazu auf mitzumachen und auf die boot zu kommen, um diese einzigartige Atmosphäre bei uns in Düsseldorf kennen zu lernen. Wir rücken mitten im Winter, den Wassersport und die Urlaubsatmosphäre in den Mittelpunkt und lassen unsere Besucher vom Sommer träumen“, erläutert Michelidakis den Hintergrund der Kampagne.

„Play Now“, entwickelt von der Düsseldorfer Agentur Neue Kommunikation GmbH unter der Art Direction von Hermann Hacker – in Kooperation mit der renommierten Hamburger Sport- und Markenkommunikation GmbH Hoeppner – Leiterin Andrea Hoeppner war in den 80er und 90er Jahren als mehrfache Weltmeisterin auf dem Raceboard eine erfolgreiche Wassersportlerin -, ist eine authentische, actionreiche Kampagne. Michelidakis: „Beim Betrachten der Bilder und Videos spürt man, dass ‚Play Now‘ von Wassersportlern für Wassersportler entwickelt wurde. Hier ist Leidenschaft für den Sport im Spiel.“ ‚Play Now‘ steht für Spaß und Unterhaltung, Neugierde und Ausprobieren, aber auch für Information und Entdecken und den Beginn einer Leidenschaft für das Wasser und den Sport.

In elf Kategorien punktet die boot Düsseldorf als größte Wassersportmesse der Welt mit sehr realistischen Aufnahmen von Menschen, die Spaß an ihrem Sport haben. Hier zeigen keine aufpolierten, weichgezeichneten Models wie Wassersport aussehen könnte, sondern der Fan selber ist im Spiel. So waren im vergangenen Jahr alle Aktiven über die Special-Interest-Magazine, Facebook und Youtube aufgerufen, Videos ihrer Wassersportarten bei der Messe Düsseldorf einzureichen. Diese wurden von einer fachkundigen Jury ausgewertet und auf der boot 2016 prämiiert. Die höchste Auszeichnung für die Gewinner ist nun jedoch ihre Darstellung in der Kampagne „Play Now“. Sie zeigt echtes, emotionales und aufregendes Lebensgefühl, aber auch entspannte Urlaubsatmosphäre und präsentiert damit, wie faszinierend und vielfältig die Aktivitäten im und auf dem Wasser sind. Bei „Play Now“ sind es nicht mehr die Profis, die im Vordergrund stehen, sondern der einfache Fan, der seinen Sport liebt. Ob Angler, der stolz seinen Fang präsentiert, Kanufahrer vor der Abfahrt in eine steile, felsige Wasserrinne, Kitesurfer über das Meer flitzend, Segler in einer frischen Brise, Stand Up Paddling (SUP) auf einsamem Fluss, Päarchen auf luxuriöser Superyacht, Windsurfer in der Flugphase beim Sprung aus dem Meer, Taucher mit Walhai in den Tiefen des Meeres, Wakeboarder am Cable über einen See gleitend, eine Fahrt mit einem schnittigen Motorboot oder der nächste Traumurlaub am Wasser, die Kampagnenmotive machen einfach Lust auf „Meer“.

Damit spiegelt „Play Now“ natürlich auch das Feeling auf der boot wider. Hier können sich die Besucher an trüben Januartagen in den Urlaub träumen, aber auch aktiv Sportarten ausprobieren, die sonst nur im Sommer möglich sind. Wake- und Skimboarden, SUP, Tauchen, Kanufahren, Segeln, Fischen und, neu zur boot 2017, sogar echtes Wellenreiten können in den Themenwelten der boot in den 17 Messehallen live erlebt werden. So gibt es den Spaß im Wasser und gleichzeitig kann sich der Besucher über neue „Wasserspielzeuge“ wie das Schlauchboot für die Kinder, ein neues Surfbrett für die sportliche Mama, ein schnittiges Segelboot für den Papa oder eine Motoryacht für die ganze Familie informieren oder auch kaufen. Michelidakis: „Wir haben in unserer neuen Kampagne die elf Sportkategorien der boot so spannend und realistisch dargestellt, dass jeder Wassersportler sicherlich bei Play Now dabei sein möchte.“

Mit der Kampagne wird die boot Düsseldorf ab November im Print- und Online-Bereich der internationalen Wassersportmagazine weltweit punkten. In der Heimatregion der boot, dem Bundesland NRW, spielt „Play Now“ ab Januar 2017 eine große Rolle. Dann wird auf großflächigen Plakatwänden für die boot und das Motto „360° Wassersport erleben“ mit den emotionalen Motiven der Kampagne geworben.


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6. Oktober 2016 admin 0


Segelsport in den Hallen mit mehr als 360 Ausstellern

Mehr als 360 Hersteller von Segelbooten und –yachten, Mehrrumpfbooten, Cats, Daysailor-Booten und Jollen werden sich im kommenden Jahr vom 21. bis 29. Januar auf der boot Düsseldorf präsentieren. Damit ist die boot weltweit die wichtigste Präsentationsplattform für alle Formen und Klassen rund ums Segeln und die Hallen 14 bis 17 verwandeln sich in ein riesiges Segelcenter.

Kein Wunder, dass sich auch boot Director Petros Michelidakis über diese positive Entwicklung freut: „In unseren Segelhallen bleibt kein Wunsch offen. Wir sind sehr breit aufgestellt und verzeichnen im Multihull- und Daysailor-Bereich sogar noch weitere Zuwächse. Als leidenschaftlicher Segler freue ich mich jetzt schon auf die aktive und spannende Atmosphäre und den Segelspirit in den Hallen.“

Jeanneau, Bénéteau, Bavaria und Hanse werden als Marktführer der Branche wieder mit interessanten Weiterentwicklungen vertreten sein. Mit an Bord sind unter anderem auch Hallberg Rassy, Dufour, X Yachts, Oyster, CNB und Swan. Ab Ende Oktober gibt es eine detaillierte Übersicht über alle Aussteller und die Schiffe, die sie auf der boot 2017 vorstellen werden, unter der Rubrik „Aussteller und Produkte“ auf www.boot.de.

„Die boot ist jedoch nicht nur Plattform für Boote und Yachten, sondern hat sich schon seit vielen Jahren die Förderung des Segelsports auf die Fahnen geschrieben“, erläutert Petros Michelidakis. Aushängeschild hierfür ist die Düsseldorfer Seglerin Constanze Stolz, die an ihrem neuen Trainingsrevier in Kiel mit der 470er Bootsklasse die Olympischen Spiele 2020 in Tokio ansteuert. Unterstützt und gefördert wird sie hierbei unter anderem durch die boot Düsseldorf.

Die Unterstützung des Segelsports ist neben der Präsentation der Boote in den Hallen ein weiteres Standbein der boot. So ist sie unter anderem Sponsor der traditionsreichen Regatten in Kiel und Travemünde. Die boot Segelschule zieht alljährlich Hunderte von Newcomern auf das Wasser in der Halle 14, in der große Windmaschinen für die richtige Brise sorgen. Zur boot 2016 wurden dort insgesamt 4.000 Nachwuchssegler begrüßt.


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6. Oktober 2016 admin 0