PHOENIXSEE Drehstart in Dortmund Hörde

Strukturwandel im Ruhrgebiet als Familienserie

phoenixsee-0073In Dortmund-Hörde prallen Welten aufeinander: Darüber erzählt die neue sechsteilige WDR-Serie PHOENIXSEE am Beispiel von zwei ungleichen Familien. Mitten in der Arbeitersiedlung leben die alteingesessenen Neuraths. Und gleich nebenan im Villenviertel am PHOENIX See sind vor kurzem die Hansmanns eingezogen. In den Hauptrollen der Ruhrgebiets-Familienserie zu sehen sind Felix Vörtler (Heldt“, „Mord mit Aussicht“), Anna Stieblich („Der Hodscha und die Piepenkötter“, „Die Mockridges“, „Türkisch für Anfänger“), Stephan Kampwirth („Die Toten vom Bodensee“, „Charlottes Welt – Geht nicht, gibt’s nicht“) und Nike Fuhrmann („Opa, ledig, jung“, „Wenn die Stare ziehen“). Das Drehbuch stammt von Michael Gantenberg („Ritas Welt“, „Alles Atze“), Regie führt Bettina Woernle („Unterwegs mit Elsa“, „Die Stein“).

Auf dem Gelände des ehemaligen Stahlwerks in Dortmund-Hörde ist ein Naherholungsgebiet entstanden: Der PHOENIX See. Dieser Strukturwandel lässt zwei Welten aufeinandertreffen, zwei soziale Milieus, die normalerweise nicht miteinander in Berührung kämen. Die Alteingesessenen in der Arbeitersiedlung Hörde und die, die in die neuen Villen am Ufer des PHOENIX Sees zugezogen sind:

phoenixsee-0064Familie Neurath lebt schon lange in Hörde, Mike (Felix Vörtler) und Sybille (Anna Stieblich) stammen hierher, arbeiten im Autowerk bzw. in der Bäckerei, ihre Kinder Mats (Moritz Klaus), Timo (Paul Bohse) und Jenny (Antonia Lingemann) wachsen hier auf. Und treffen auf die Neuen, die Kinder der Familie Hansmann, Sina (Hannah Schiller) und Fabian (Alvar Julian Götze). Sie gehen nun in die gleiche Schule, den gleichen Fußballclub oder treffen sich am See. Mats und Fabian werden auf Anhieb Freunde, Sina hat es nicht ganz leicht, in ihrer neuen Klasse Anschluss zu finden und auch der kleine Timo hat so seine Probleme mit den älteren Mitschülern. Während die 17-jährige Jenny schon überlegt, was sie eigentlich aus ihrem Leben machen will und ob sie ihr Abi nachholen sollte. Hat man in Dortmund-Hörde eine Zukunft?
Mike Neurath muss mit seiner Entlassung rechnen, denn das Werk soll geschlossen werden, seine Frau Sybille nimmt neben ihrem Job in der Bäckerei noch einen zweiten an. Man käme über die Runden, wäre Mike nicht anonym wegen Schwarzarbeit anzeigt worden, denn er hat einen einträglichen „Zweitjob“, er repariert Autos in seiner Garage. Bei Hansmanns scheint es dagegen gut zu laufen, Birger (Stephan Kampwirth) hat gerade die Wirtschaftskanzlei seines früheren Chefs übernommen, Katharina (Nike Fuhrmann) das neue Haus am See eingerichtet, und sie will wieder studieren. Doch dann erfährt Birger, dass er in die kriminellen Machenschaften seines Ex-Chefs hineingezogen wurde und für ihn alles auf dem Spiel steht.
Plötzlich stehen beide Familien vor existenziellen Problemen. Und so unterschiedlich sie sind, sie leben nun in neuer Nachbarschaft zusammen und müssen sich miteinander arrangieren. Tatsächlich finden sie auch einige Gemeinsamkeiten. Sybille und Katharina mögen sich und es gibt genügend gemeinsame Themen. Doch als Birger Hansmann Mike Neurath zu einem Geschäft überredet wird klar, die gesellschaftlichen Unterschiede bleiben – auch wenn alle um eines zu kämpfen haben: Überleben in Zeiten der Krise.

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In weiteren Rollen zu sehen sind Heinrich Gieskes, Johannes Rotter, Robert Dölle, Jürg Löw, Christian Furrer. PHOENIXSEE ist eine Produktion der EIKON West Gesellschaft für Fernsehen und Film mbH (Produzent: Mario Krebs, Producerin: Lucia Staubach) im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks Köln (Redaktion: Christina Voss-Michalke, Gebhard Henke). Die Dreharbeiten in Dortmund, Leverkusen, Köln und Umgebung laufen bis 21.10.2015.

Der PHOENIXSEE Video

Zweites Video vom Dortmunder See

 


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9. September 2015 admin 0


Autobahn A1 Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Lkw

A1 Verkehrsunfall

Zwischen den Anschlussstellen Hamm/Bergkamen und Hamm-Bockum/Werne fuhr ein 60-jähriger Mann aus Meschede mit seinem mit Zement beladenen Silozug aus bislang ungeklärter Ursache auf ein Stauende auf. Er versuchte noch, dem vor ihm in Schrittgeschwindigkeit fahrenden Lastzug nach links auszuweichen. Dies gelang jedoch nicht vollständig.

Seitlich prallte sein Fahrzeug so auf den „Vordermann“. Dadurch geriet der Lkw ins Schleudern und kippte auf die Seite. Die Mittelschutzplanke stoppte ihn schließlich. Dabei wurde unter anderem das Führerhaus komplett zerstört – bis auf den Fahrersitz. Seinem Schutzengel hat es der 60-Jährige wohl zu verdanken, dass er diesen selbständig und unverletzt verlassen konnte.

Auch der mit Stahl beladene vorausfahrende Lkw wurde bei dem Unfall stark beschädigt. Sein Fahrer, ein 37-jähriger Mann aus Cloppenburg, blieb ebenfalls unverletzt. Es entstand jedoch ein hoher Sachschaden. Nach ersten Schätzungen beläuft er sich auf insgesamt mindestens ca. 140.000 Euro.

Polizei und Feuerwehr leiteten umgehend umfangreiche Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen ein. Unter anderem waren für die Bergung der Fahrzeuge Kräne im Einsatz.

Die Arbeiten dauern weiterhin an. Daher ist die A 1 in Fahrtrichtung Bremen derzeit bereits ab dem Kamener Kreuz gesperrt.

Quelle: Polizei Dortmund

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19. März 2015 admin 0