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Feuer & Flamme in der Feuerwehr- und Rettungswache

feuer flamme

Die Zentrale Feuer- und Rettungswache 2 ist das Herzstück der Gelsenkirchen. Fünf Monate lang wurden die Feuerwehrleute vom Fernsehteam in ihrem aufreibenden Berufsalltag begleitet. Die Feuerwehrmänner waren mit am Körper befestigten „Bodycams“ ausgestattet, die es dem Zuschauer jetzt ermöglichen, die Arbeit der Retter aus deren Perspektive zu verfolgen und hautnah mitzuerleben. Das Ergebnis dieser technisch aufwändigen und emotional berührenden Dreharbeiten ist die neunteilige Doku-Reihe „Feuer & Flamme – Mit Feuerwehrmännern im Einsatz“

Gelsenkirchen

Ab 15.5.2017, montags, 20.15 bis 21.00 Uhr im WDR Fernsehen











Blaulichtreport

Feuerwehr Ratingen – Verpuffung in einem Pelletofen

Feuerwehr Ratingen
Feuerwehr Ratingen

Ratingen im Einsatz

Verpuffung im Pelletofen im Einfamilienhaus – Ratingen im Einsatz

Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr Ratingen zu einem Brandeinsatz in die Adlerstraße nach Ratingen – Homberg alarmiert. In einem Einfamilienhaus war es zu mehreren Verpuffungen in einem Pelletofen gekommen. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Die Wohnung war leicht verraucht und im Pelletofen war keine Glut mehr sichtbar. Der Kamin wurde mit einer Wärmebildkamera in der Wohnung abgescannt. Hierbei wurden keine erhöhten Temperaturen festgestellt. Ein weiterer Trupp kehrte den Kamin über die Drehleiter. Ein hinzugezogener Schornsteinfeger bestätigte die Vermutung der Feuerwehr, dass die Verpuffungen durch einen Defekt im Pelletofen ausgelöst wurde. Alle Räumlichkeiten wurden noch auf das Atemgift Kohlenmonoxid (CO) überprüft. Anschließend konnten die Bewohner wieder in ihr Haus zurückkehren. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, der Löschzug Ratingen-Homberg und der Rettungsdienst der Städte Ratingen -Heiligenhaus. (Jürgen Jakobowski)











AllgemeinEvent

Zugewanderte Kinder und Jugendlich lernen Deutsch

zuwanderung nach muenster

Theaterspiel ist Teil der Deutschkurse für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche. Bei Exkursionen durch macht das Lernen doppelt Spaß und nebenbei lernen sie ihre neue Heimat kennen. Foto: Ingrid Hovenjürgen

(SMS) Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Mit den Deutschkursen „MitSprache“ will das städtische Amt für Schule und Weiterbildung neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen das Ankommen in erleichtern und sie darin unterstützen, einen guten Schul- und Bildungsweg zu gehen.

So werden in den Sommerferien zwei- und vierwöchige Intensivkurse angeboten, die das Sprachtraining mit erlebnispädagogischen Elementen verknüpfen und sich auf multikulturelle Lerngruppen einstellen. Denn die 115 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Syrien, dem Irak und Iran, Afghanistan, Albanien, Kosovo und Eritrea. Sie müssen sich nicht nur aufs Lernen einstellen, sondern sich auch aneinander gewöhnen.

Dabei helfen zum Beispiel eine Stadtrallye, der Besuch in der Stadtbücherei nebst einem Ausweis, um sich künftig dort Bücher und Medien ausleihen zu können, oder der Besuch auf einem Bauernhof. Aktiv forschen und experimentieren können die Zehn- bis Siebzehnjährigen in einem Workshop des Instituts für die Didaktik der Physik.

Unterstützung kommt auch vom , das zeigt, wie Erste Hilfe funktioniert. Oder von einer Improvisations-Dozentin, die ein theaterpädagogisches Programm vorbereitet hat. Journalistische Erfahrungen werden in einem Workshop „Entdeckungsreise für die Ohren“ gesammelt, den das Bürgerfunkstudio der VHS anbietet.

Im Rahmen des Projektes „angekommen in deiner Stadt Münster“ werden zudem „MitSprache“-Kurse für Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs angeboten. Polizei, , Stadtwerke und das Bildungsinformationszentrum (BIZ) sind hier mit dem .

Die außerschulische, offene und spielerische Atmosphäre, das hat sich gezeigt, vermittelt Spaß an der Sprache. Und so ganz nebenbei lernen die 115 Kinder und Jugendlichen in den komplett ausgebuchten Deutschkursen ihre neue Heimat besser kennen. Auch in den Herbstferien vom 10. bis 21. Oktober wird es eine Neuauflage der „Mitsprache“-Deutschkurse geben.











AllgemeinEvent

Rheinkirmes 2016 Attraktionen

osterkirmes dortmund

Die Größte am Rhein 2016 // Rheinkirmes 2016 in

Die Rheinkirmes 2016 findet vom 15. bis 24. Juli 2016 auf den Rheinwiesen statt.

Diese Jubiläumskirmes (15.-24. Juli) in setzt Maßstäbe: Noch nie waren so viele rasante Fahrgeschäfte auf der „Größten am Rhein“ vertreten wie in diesem Jahr. Als Weltpremiere präsentiert die Rheinkirmes einen Tennis Court mit spannenden Matches, erstmalig wird es zwei Feuerwerke geben und, last not least: In diesem Jahr wird auf Familienfreundlichkeit und Sicherheit besonders großer Wert gelegt.

Wer alle spektakulären Fahrgeschäfte in diesem Jahr ausprobieren will, muss eine gute Konstitutionhaben.

  • Adrenalin-Kicks sind bei „Condor“ garantiert, dem höchsten Kettenflieger, der mutige Passagiere in 80 m Höhe kreisen lässt.
  • Die Neuheit „Infinity“, dashöchste mobile Looping-Karussellder Welt, ist mit einer Flughöhe von 65 m definitiv ein Highlight.
  • Auch dasbrandneue „Apollo 13“ gehört in die Gänsehaut-Kategorie: Es katapultiert Kirmesbesucher mit bis zu 120 km/h auf 55 m Höhe.
  • Der „Predator“, mit neuem Licht versehen, erinnert an ein Ufo und Fahrgäste wissen gelegentlich nicht wo oben und wo unten ist.
  • Auch „Hangover“ mit freiem Fall aus 80 m Höhe und „Break Dance No. I“, „Breakdance No. 2“, die „Konga Reisenschaukel“, der „Power TowerII“, der Coaster „Höllenblitz“, der „Twister“und die immer unterschätzte „Wilde Maus“ begeistern , die Tempo und Nervenkitzel suchen.

Auf der 165.000 qm großen pittoresken Festwiesemit Blick auf die Düsseldorfer Skyline präsentieren 305 Schausteller und Gastwirte in diesem Jahr somit ein besonders facettenreiches Volksfest. Der traditionsreiche Veranstalter, die St. Sebastianus Schützen Düsseldorf von 1316, erwartet vier MillionenZuschauer–wenn das Wetter mitspielt. Kirmesarchitekt Thomas König selbstbewusst: „Diese Kirmes wird bundesweit Maßstäbe setzen“.

Trotz der Ballung attraktiver Fahrgeschäfte, die für erhöhten Adrenalin-Ausstoß stehen: Deutschlands zweitgrößte Kirmesauf den Oberkasseler Rheinwiesen ist, so Thomas König, „definitiv ein Fest für die ganze Familie“. Neu in diesem Jahr: Das idyllische „Französische Dorf“, eine Ruheoase im Rummel, kehrt zurück. Und: Es wird sowohl zum Auftakt am 15. Juli als auch zum Abschluss der Rheinkirmes ein Feuerwerk geben. Das Großfeuerwerk am Freitag, dem 22. Juli, wird erstmalig auf einem Schiff in der Rheinmitte gezündet.

Neu auch –und weltweit einmalig –ist der große Tenniscourt mit Blick auf Oscar Bruch Jr.‘s Riesenrad „Bellevue“. Hier werden spannende Spiele stattfinden.

Rund ein Dutzend spezieller Fahrgeschäfte für Kinder, Traditionsbetriebe wie „Schwarzwald Christel“, das Epizentrum des „Pink Monday“ der Schwulen und Lesben und der „Fight Club“ von Charly Schulz, das Riesenrad „Bellevue“, die Altbier-Oasen von Uerige, Schumacher und Schlüssel, Frankenheim und Diebelsund, wie gewohnt, das „Tiroler Dorf“ stehen für einen bunten Mix. Eine Novität unter den zahlreichen lukullischen Oasen: Original „Düsseldorfer Bratwoosch“ wird nach bester Metzgertradition live vor Ort produziert. In demgleichfallsneuen „Chalet de Chocolat“kommen dagegen Fans des Süßen auf ihre Kosten.

Mit der „Größten Kirmes am Rhein“feiert im Jubiläumsjahr 2016 der 700 Jahre alte St. SebastianusSchützenverein mit seinen mehr als 1.500 Schützen den Namenstag seines Schutzpatrons St. Apollinaris (23. Juli). Das Heimat-und Schützenfest wird in diesem Jahr gleichzeitig mit der Kirmes am Freitag, dem 15. Juli eröffnet.

Ein ganz besonderes Highlight in diesem Jahr wird der„Historische Festzug” am 17. Juli sein, der mit mehr als 3.000 uniformierten Schützenund40 Musikkapellen zu den größten in Deutschland zählt. Lothar Inden, 1. Chef der St. Sebastianus Schützen Düsseldorf 1316: „Wir werden in dem Zug die historische Entwicklung besonders deutlich machen –mit farbenprächtigen Kostümen und Kutschen, das wird der schönste Umzug, den wir je gemacht haben.“

Auch auf die veränderte Sicherheitssituation hat die Düsseldorfer Großkirmes reagiert: Laut Kirmesarchitekt Thomas König wird mehr Sicherheitspersonal vertreten sein, die Kosten liegen über 100.000 Euro. Die Polizei wird mit mindestens 100 Beamten vertreten sein und auch die ist mit mehr als einem Dutzend Männern und einem Löschfahrzeug

Neuheiten auf der Kirmes in Düsseldorf

  • Apollo 13
  • ENCOUNTER
  • Infinity
  • Twister
  • Chalet de Chocolat
  • Condor

Öffnugszeiten Rheinkirmes

15.07.2016 14:00 – 01:00 Uhr mit Superfeuerwerk
16.07.2016 13:00 – 02:00 Uhr
17.07.2016 11:00 – 01:00 Uhr
18.07.2016 14:00 – 01:00 Uhr mit Pink Monday
19.07.2016 14:00 – 01:00 Uhr
20.07.2016 14:00 – 01:00 Uhr
21.07.2016 14:00 – 01:00 Uhr
22.07.2016 14:00 – 02:00 Uhr mit Superfeuerwerk
23.07.2016 13:00 – 02:00 Uhr
24.07.2016 11:00 – 23:00 Uhr

 

 

von Apollo 13 auf der Einweihung vom Fahrgeschäft

Apollo 13 Fahrgeschäft auf der Wuppertaler Mega Kirmes

Hamburger Frühlings DOM 2016 in 20 Minuten

Apollo 13 auf dem Hamburger DOM

Apollo 13 Premiere & Eröffnung Hamburger DOM 2016

 

 











AllgemeinEvent

Informationen über die 16. RETTmobil 2016 vom 11. bis zum 13. Mai in Fulda.

rettmobil  fulda

„Die Messe wird ein Renner“: Mit dieser Prognose fasste Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), die Erwartungen an die 16. RETTmobil 2016 vom 11. bis zum 13. Mai in Fulda zusammen. Die internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität steuert auf Rekordkurs: Über 500 Aussteller auf 20 Nationen erwarten mehr als 25.000 Fachbesucher. Während der Hauptpressekonferenz in Fulda erhielt die Fachpresse detaillierte Informationen über das Branchenereignis. Vertreter von Kommune und beteiligten Organisationen überstrichen die globale Bedeutung der Leistungsschau.

 

„Unglaubliche Herausforderungen“

 

Diesen Aspekt griff Manfred Hommel auf. Der Vorsitzende der „Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen“ (IKR), des ideellen Trägers der RETTmobil, formulierte: „Die politische Weltlage und die extremen Krisenherde, sowie die fürchterlichen Anschläge stellen die Rettungs- und Hilfsorganisationen vor unglaubliche Herausforderungen.“ Hommel freute sich über die „hervorragende Entwicklung“ der Messe, wies auf die gewachsene Partnerschaft mit der sowie die „ausgezeichneten Rahmenbedingungen in Fulda“ hin und lobte das Ehepaar Petra Dehler-Udolph und Dieter Udolph, Geschäftsführer der Messe Fulda GmbH, für die vorzügliche Vorbereitung der Messe.

 

Stiftung „Hilfe für Helfer“

 

Ebenso wie Hommel betonte DFV-Präsident Ziebs, wie wichtig die Stiftung „Hilfe für Helfer“ sei, die 1998 nach dem Zugunglück in Eschede gegründet wurde: „Wir konzentrieren uns auf die Frage: Was muss man tun, um Helfer im Vorfeld vor psychischen Schäden zu bewahren? Und was kann man tun, um nach einem belastenden Einsatz zu helfen“. Neue Herausforderungen bringe die Flüchtlingsbetreuung. Ziebs erklärte, dass in Fulda schon immer Feuerwehrgeschichte geschrieben worden sei, und gab sich vom Erfolg der RETTmobil überzeugt: „Ich bin sicher: Die Messe wird ein Renner.“

 

„Klare -Position“

 

Das Deutsche Rote Kreuz (), die größte deutsche Hilfsorganisation, die gerade in diesen Tagen besonders gefordert ist, wurde von Generalsekretär Christian Reuter vertreten. Das beziehe eine klare Position: Der Rettungsdienst als eine Basis des Bevölkerungsschutzes sei eine Säule der Daseinsvorsorge. Das unterstütze die RETTmobil voll und ganz und werde dies auch in Zukunft tun. -Präsident Dr. Rudolf Seiters ist nach 2006 zum zweiten Mal Schirmherr der Messe.

 

Fortbildung wird großgeschrieben

 

Eines von zahlreichen wichtigen Themen bei der RETTmobil ist „Gewalt gegen Einsatzkräfte“. Wie Branddirektor Jörg Wackerhahn, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehren im Rettungsdienst (AG FReDi), betonte, konzentriere man sich auf Deeskalationstraining. Die AG engagiere sich auch in diesem Jahr wieder in den Bereichen Fortbildung und Großschadenslagen. Unmittelbar nach der Messeeröffnung am Mittwoch, 11. Mai, um zehn Uhr, organisiert FReDi auf dem Messeforum eine Podiumsdiskussion über „Missbrauch des Rettungsdienstes? – Stellenwert des Rettungsdienstes im deutschen Gesundheitswesen“. Wackerhahn erläuterte auch das Fachprogramm während der RETTmobil mit medizinisch-rettungsdienstlichen  Fortbildungen in acht Modulen mit jeweils zwei bis drei Referenten und Workshops mit sieben kleinen Gruppen. Behandelt werden unter anderem Themen wie Probleme bei der Versorgung von Kindern und älteren Menschen.

 

„Sehr attraktives -Programm“

 

Der Feuerwehr Fulda hatte Manfred Hommel großes Lob gezollt: „Ohne sie hätte es die RETTmobil nicht bis zu ihrer 16. Auflage geschafft.“ Feuerwehr-Chef Thomas Helmer versprach ein „sehr attraktives Programm“ mit täglich zwei Workshops über das „Hebekissen“ sowie „Gefahrgut und Dekontamination“. Zudem werden Sprungretter vorführen, wie Menschen in extremer Gefahr aus der Höhe gerettet werden können. Zwei weitere der zahlreichen Anziehungspunkte der Messe sind eines der schnellsten Feuerwehrfahrzeuge der Welt und der global größte Rettungswagen aus Lego-Steinen.

Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld nannte die Messe eine „Herzensangelegenheit“ und wies auf die aktuellen Herausforderungen im Rettungswesen hin.

 

Zahlen zur 16. RETTmobil

 

Zahlen und Daten zur 16. RETTmobil präsentierte Christian Nicholas von der Messe Fulda GmbH:

  • 507 Aussteller aus 20 Nationen, davon 17 aus Europa sowie aus Israel und aus den USA,
  • 80 ausländische Hersteller unter anderem aus Großbritannien, aus den Niederlanden und Italien,
  • 70.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit 20 Hallen und mit perfektioniertem Offroad-Bereich für Fahrsicherheitsübungen und Geländetraining,
  • kostenloser Shuttle-Service vom Fuldaer Bahnhof und zurück und
  • genügend Parkplätze und
  • ein unverändert moderater Eintrittspreis von zehn Euro.










AllgemeinEvent

RETTmobil 2016 Europäische Leitmesse für Rettung und Mobilität wurde in Fulda eröffnet:

rettmobil

Die einmalige Erfolgsgeschichte der RETTmobil, der Europäischen Leitmesse für Rettung und Mobilität, wird auch in diesem Jahr fortgeschrieben. Bei der Eröffnung der 16. Internationalen Leistungsschau am Mittwochvormittag auf dem Messegelände der Fulda-Galerie wurde eine beeindruckende Bilanz mit neuen Rekorden gezogen. Die 16. RETTmobil von 11. bis zum 13. Mai sei einmalig, richtungsweisend und zeitgemäß, betonten verschiedene Redner.
„Gute Partner der Messe“

Geprägt wurde die Eröffnungsveranstaltung auch vom Bekenntnis zur Zukunft der Messe und vom Lob für den idealen Standort Fulda. Die RETTmobil gehöre zur Stadt und sei den Verantwortlichen eine Herzensangelegenheit, formulierte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld.  Das Rettungswesen müsse weiter entwickelt werden. Wichtig sei es, alles daran zu setzen, in Zukunft bestens aufgestellt zu sein. Dabei komme es auf das Miteinander aller Beteiligten an. Wingenfeld abschließend: „Die Stadt und ihre Gremien werden auch in Zukunft gute Partner der Messe sein.“

„Treffpunkt der Branche“

Fulda sei einmal im Jahr Treffpunkt der gesamten Rettungsbranche, betonte Manfred Hommel, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen  (IKR), des ideellen Trägern der RETTmobil. Einzigartig sei der familiäre Charakter der Messe, die 2001  auf der grünen Wiese mit 60 Ausstellern und etwa 3000 Besuchern gestartet sei und sich zu einer Zeltstadt entwickelt habe. Bis zum Jahr 2015 seien 261 786 Besucherinnen und gezählt worden. Die RETTmobil steure auf Rekordkurs mit 507 Ausstellern aus 20 Nationen und mehr als  25.000 erwarteten Fachbesuchern, unter anderem aus China, Südkorea, Brasilien und aus zahlreichen europäischen Ländern. Wenn es die Messe nicht gäbe, hätte man sie in den letzten Jahren erfinden müssen wegen der Großschadenslagen, zunehmender Krisengebieten, der Kriege und des in Europa um sich greifenden Terrors. Dies alle stelle die Hilfs- und Rettungskräfte vor riesige Herausforderungen. Hommel schloss mit einem Dank an Petra Dehler-Udolph und Dieter Udolph, Geschäftsführer der Messe Fulda GmbH, für die hervorragende Vorbereitung der RETTmobil.
Große Herausforderungen

Auf die einzigartige Struktur des deutschen Rettungswesens mit seinen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen wies Dr. Rudolf Seiters hin. Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes und nach 2006 zum zweiten Mal Schirmherr der RETTmobil,  forderte Innovationsimpulse und eine Vernetzung aller am Rettungsdienst Beteiligten. Dieses sei zur schnellen Hilfe bei Verkehrsunfällen eingeführt und anfangs mit 60 Millionen Mark im Jahr finanziert worden. Heute habe sich das Aufgabenspektrum sehr stark erweitert  und erfordere 5 Milliarden Euro. Nur noch 270.000 der rund 14.3 Millionen Einsätze im Jahr werden bei Unfällen gefahren. Seiters kritisierte die „zu hohe Inanspruchnahme der viel zu spezialisierten Versorgungsebenen“. Im Jahr 2014 seien lediglich 22 Prozent aller Notarzteinsätze medizinisch gerechtfertigt gewesen. Ein zentrales und aktuelles Problem des Rettungsdienstes sei die Personalausstattung, die nicht mehr genüge. Als unentbehrliche Basis nannte Seiters den  Eigenbeitrag der Bevölkerung. Um dem Umbruch im Gesundheitswesen gerecht zu werden, müssten  die medizinische Notfallversorgung neu geordnet, der Betreuungsdienst für  Unverletzte ausgebaut, die Vernetzung zwischen Rettungsdienst und Krankenhäusern verstärkt und mobile Behandlungsräume für hochinfektiöse Erkrankungen geschaffen werden.

 

Der Gaffer als Helfer

 Die RETTmobil sei sehr wichtig, richtungsweisend und zeitgemäß, unterstrich Hartmut Ziebs. Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes prognostizierte der Messe einen jährlichen Zuwachs von 10 Prozent. Ein allgemeines und schwieriges Thema sei die Frage, wie man mit der Gewalt gegen Einsatzkräfte und mit Gaffern umgehe. Deshalb wolle der Feuerverband die Bevölkerung über das richtige Verhalten am Unfallort aufklären. Ziebs:  „In jedem Gaffer steckt ein Helfer.“
Im Rettungsdienst spiele die Fortbildung eine wesentliche Rolle, erklärte Professor Dr. Peter Sefrin, wissenschaftlicher Leiter des Fortbildungsbereichs bei der RETTmobil. Ganz wichtig sei auch die Weiterbildung der Ehrenamtlichen. Nur durch ihre Zusammenarbeit mit den Hauptamtlichen könnten die vielfältigen Aufgaben bewältigt werden. Sefrin freute sich über das sehr große Interesse an 7 Workshops beziehungsweise am „tollen Programm“.

 Viele Ehrengäste

Abschließend übergab Dieter Udolph dem RETTmobil-Schirmherrn Dr. Rudolf Seiters eine Mappe mit Fotos von dessen Engagement bei der Messe vor 10 Jahren. Zu Beginn hatte Manfred Hommel zahlreiche Ehrengäste begrüßt, unter ihnen Fuldas Bürgermeister Dag Wehner, den Ersten Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt und die Fuldaer Ehrenbürger Dr. Wolfgang Hamberger und Heinz Gellings.

Dem obligaten Rundgang folgte eine Podiumsdiskussion auf dem Messeforum zum Thema „Missbrauch des Rettungsdienstes im deutschen Gesundheitswesen“.

Die 16. RETTmobil ist bis zum Freitag von 9 bis 17 Uhr geöffnet.