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Zeche Nachtigall

Winterliche Naturwerkstatt im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Auch Hasel­nüs­se eig­nen sich gut zum Bas­teln. Foto: LWL / Appelhans

Wit­ten (lwl). Im Indus­trie­mu­se­um an der Zeche Nach­ti­gall geht es bei der nächs­ten Zechen-Safa­ri am Diens­tag (12.12.) zwi­schen 15 und 17 Uhr weih­nacht­lich zu. Bevor es drau­ßen dun­kel wird, suchen die Teil­neh­mer auf dem Muse­ums­ge­län­de ver­schie­de­ne Natur­ma­te­ria­li­en zum Bas­teln. Gesam­melt wer­den klei­ne Stö­cke und Stei­ne, ver­trock­ne­te Blü­ten, Blät­ter, Samen und vie­le ande­re brauch­ba­re Din­ge, die anschlie­ßend in einer „win­ter­li­chen Natur­werk­statt“ ver­ar­bei­tet wer­den. Zusam­men mit Zap­fen, Nuss und Tan­nen­grün, Wachs, Wol­le und ande­ren Natur­ma­te­ria­li­en gestal­ten die Teil­neh­mer bei Ker­zen­licht und Plätz­chen im beheiz­ten Eisen­bahn­wag­gon weih­nacht­li­chen Schmuck und klei­ne Geschenke.

Geocaching-Tour für Familien

Neu­es Ange­bot auf der Zeche Nach­ti­gall:
Offe­ne Geo­caching-Tour für Fami­li­en: „Die Schät­ze des Hettbergs“

Wit­ten (lwl). Das Muse­ums­ge­län­de der Zeche Nach­ti­gall im Wit­te­ner Mut­ten­tal kann ab jetzt mit Hil­fe von GPS – Gerä­ten neu ent­deckt wer­den. Gemein­sam mit dem Erleb­nis­füh­rer Uwe Kühn kön­nen Fami­li­en auf Koor­di­na­ten­su­che gehen. Dazu lädt am Sams­tag (23.9.) der Land­schafts­ver­band West­fa­len-Lip­pe (LWL) nach Wit­ten in sein Indus­trie­mu­se­um ein. Die zwei­stün­di­ge Geo­caching-Tour rund um den Hett­berg der ehe­ma­li­gen Koh­len­ze­che star­tet um 15.00 Uhr.

Über 250 Jah­re wur­den im Hett­berg Roh­stof­fe gewon­nen: Stein­koh­le als Brenn­stoff, Sand­stein und
Schie­fer­ton als Bau­ma­te­ri­al für Stra­ßen und Woh­nun­gen. An authen­ti­schen Orten erzählt das Muse­um über Gewin­nung, Wei­ter­ver­ar­bei­tung und Nut­zung die­ser ruhr­ge­biets­ty­pi­schen  Boden­schät­ze. Die Teil­neh­men­den erfah­ren wäh­rend der Tour wie aus Schie­fer­ton Zie­gel­stei­ne ent­stan­den oder Berg­män­ner die wert­vol­le Stein­koh­le abge­baut haben.

Die Füh­rung kos­tet 2 Euro pro Per­son plus Muse­ums­ein­tritt (Erwach­se­ne 3 Euro, ermä­ßigt 2 Euro, Kin­der 1,50 Euro, Fami­li­en­kar­te 7,50 Euro). Die elek­tro­ni­sche Schnit­zel­jagd ist für Erwach­se­ne und Kin­der ab sechs Jah­ren sowie für Anfän­ger und Fort­ge­schrit­te­ne Geo­cacher geeig­net. GPS-Gerä­te wer­den kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt. Anmel­dung bis zum 22.10. unter 02302 93664–0.

Ökomarkt und Tag des Geotops auf Zeche Nachtigall

Regio­na­le Händ­ler bie­ten eine gro­ße Aus­wahl an fri­schem Obst und Gemü­se an. Foto: LWL  / Appelhans

Wit­ten (lwl). Am Sonn­tag (17. 9.) lädt der Land­schafts­ver­band West­fa­len-Lip­pe (LWL ) wie­der zum Öko­markt auf das Gelän­de sei­nes Wit­te­ner Indus­trie­mu­se­ums Zeche Nach­ti­gall ein. Bereits zum sieb­ten Mal bie­ten Händ­ler aus der Regi­on natür­li­che Pro­duk­te aus dem Gar­ten, vom Feld und aus der hei­mi­schen Werk­statt zum Kauf an. Das Ange­bot reicht von bio­lo­gi­schem Obst und Gemü­se über Selbst­ge­brau­tes und Bio-Scho­ko­la­de, Kräu­ter und Öle, Natur­spiel­zeug und Schmuck bis hin zu Upcy­cling-Pro­duk­ten. Für musi­ka­li­sche Unter­hal­tung sorgt das Cel­tic Harp Ensem­ble. Es nimmt die Markt­be­su­cher mit auf eine Rei­se nach Eng­land, Wales, Schott­land und Skan­di­na­vi­en. Zu den Har­fen­klän­gen gibt es kel­ti­sche Erzäh­lun­gen. Die Stän­de haben von 11 bis 17 Uhr geöff­net. Der Ein­tritt ist frei.

Da die Deut­sche Geo­lo­gi­sche Gesell­schaft den 17. Sep­tem­ber zum “Tag des Geo­tops” aus­ge­ru­fen hat, fin­den Sonn­tag auf der Zeche Nach­ti­gall auch spe­zi­el­le Füh­run­gen zum The­ma statt. Denn mit dem Stein­bruch Dün­kel­berg und dem Besu­cher­berg­werk hat das LWL-Indus­trie­mu­se­um zwei außer­ge­wöhn­li­che Geo­to­pe zu bie­ten. Bei stünd­li­chen Füh­run­gen durch dunk­le Stol­len und Gän­ge kön­nen Besu­cher die Welt des Berg­baus haut­nah erle­ben. Die Füh­run­gen im Besu­cher­berg­werk kos­ten für Erwach­se­nen 3 Euro und für Kin­der 1,50 Euro. Der Stol­len ist für Kin­der ab 5 Jah­ren zugänglich.

Wer mehr über die geo­lo­gi­schen Beson­der­hei­ten der Regi­on wis­sen möch­te, kann um 13.15, 14.30 oder 15.45 Uhr an der The­men­füh­rung “Alles aus einem Berg” teil­zu­neh­men. Dabei erfah­ren Besu­cher, wie Gestei­ne ent­ste­hen und wel­che Spu­ren des Kar­bon­zeit­al­ters im Mut­ten­tal noch zu sehen sind.

Da rund um das Muse­um kei­ne Park­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung ste­hen, emp­fiehlt das Muse­um, mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln, dem Fahr­rad oder zu Fuß zu kom­men. Wer mit dem PKW anreist, kann das Fahr­zeug auf dem ca. 1 km ent­fern­ten Park­platz am Beginn der Nach­ti­gall­stra­ße abstellen.

Junge Steinmetze auf Zeche Nachtigall

Sand­stein bear­bei­ten kön­nen Kin­der beim Bild­hau­er­kurs auf Zeche Nach­ti­gall.  Foto: LWL / Hudemann

Witten (lwl). Junge Steinmetze werden am letzten Ferienwochenende auf der Zeche Nachtigall aktiv.

Auf dem Gelän­de sei­nes Wit­te­ner Indus­trie­mu­se­ums bie­tet der Land­schafts­ver­band West­fa­len-Lip­pe (LWL) einen Bild­hau­er­work­shop für Kin­der ab zehn Jah­ren an. Es sind noch eini­ge Plät­ze frei.

Von Frei­tag (25.8.) bis Sams­tag (26.8.) erhal­ten die Jun­gen und Mäd­chen Ein­blick in das tra­di­tio­nel­le Hand­werk der Stein­met­ze und dür­fen sich dabei auch selbst als Bild­hau­er aus­pro­bie­ren. Nach einer kur­zen Werk­zeug- und Mate­ri­al­kun­de sam­meln die ange­hen­den Bild­hau­er ers­te Erfah­run­gen in der Bear­bei­tung des Werk­stoffs Stein. Mit Fäus­tel, Knüp­fel und Mei­ßel ent­ste­hen dann unter fach­kun­di­ger Anlei­tung der Stein­met­zin Chris­ti­na Cla­sen eige­ne Skulp­tu­ren aus dem für die Wit­te­ner Regi­on so typi­schen Roh­stoff. Werk­zeug und Schutz­bril­len stellt das Indus­trie­mu­se­um. Den Teil­neh­mern wird emp­foh­len, alte Klei­dung zu tragen.

Kurs­zei­ten sind jeweils von 11 bis 16 Uhr. Der Work­shop kos­tet 20 Euro inklu­si­ve Mate­ri­al und Muse­ums­ein­tritt. Eine Anmel­dung ist bis zum 17. August unter Tel. 02302 93664–10 oder vor Ort an der Muse­ums­kas­se möglich.

Die nächs­ten Bild­hau­er­kur­se für Erwach­se­ne fin­den vom 15. bis 17. Sep­tem­ber und vom 6. bis 8. Okto­ber statt. Inter­es­sier­te kön­nen sich im LWL-Indus­trie­mu­se­um anmelden.

Fotoworkshop zur Ausstellung „Dampfzeit“ im LWL-Industriemuseum

Lok Rad­bod 4, Bau­jahr 1911,  vor der Zeche Rad­bod in Bock­um-Hövel, 1972; Foto: Tho­mas Pflaum/dampfzeit-buch.de. Der Foto­graf Tho­mas Pflaum lei­tet den Work­shop. Foto: privat

Wit­ten (lwl). Die Fotos von Tho­mas Pflaum und Gerd Lüb­be­ring füh­ren in eine Zeit, die dem heu­ti­gen Betrach­ter unend­lich weit ent­fernt schei­nen. Dabei liegt die „Dampf­zeit – als die Loks noch rauch­ten“ nicht mehr als vier Jahr­zehn­te zurück. Im Rah­men der gleich­na­mi­gen Son­der­aus­stel­lung ver­an­stal­tet der Land­schafts­ver­band West­fa­len-Lip­pe (LWL) am Sonn­tag (3.9.) einen ganz­tä­gi­gen Work­shop mit dem Foto­gra­fen Tho­mas Pflaum im LWL-Indus­trie­mu­se­um Zeche Nach­ti­gall (10–18 Uhr). Die Teil­nah­me kos­tet 55 Euro. Das Muse­um nimmt bis 25. August Anmel­dun­gen unter Tel. 02302 93664–0 entgegen.

Im Zen­trum des Work­shops ste­hen die­se Fra­gen: Wie digi­ta­li­sie­re ich mit ein­fa­chen Mit­teln mei­ne ana­lo­gen Klein­bild­ne­ga­ti­ve oder Farb­di­as? Wie unter­schei­det sich die ana­lo­ge Ver­grö­ße­rung von der digi­ta­len Aus­be­lich­tung? Wie arbei­te ich die von alten Nega­ti­ven erhal­te­nen Bild­da­ten mit den übli­chen Bild­be­ar­bei­tungs-Pro­gram­men aus?
Der Work­shop beginnt mit einer Kura­to­ren­füh­rung durch die Aus­stel­lung „Dampf­zeit“. Pflaum und Lüb­be­ring waren in den 1970er Jah­ren mit ihren ana­lo­gen Kame­ras ent­lang der Bahn­stre­cken unter­wegs. Ihre nun digi­ta­li­sier­ten Schwarz-Weiß Foto­gra­fi­en zei­gen, was heu­te mit der digi­ta­len Tech­nik mög­lich ist:  Ein­drü­cke von Tie­fe, authen­ti­sche Stim­mun­gen und emo­tio­na­le Bildwirkungen.

Früh am Nach­mit­tag gehen die Teil­neh­mer unter Anlei­tung selbst auf Aben­teu­er­rei­se: An der nahe­ge­le­ge­nen Hal­te­stel­le „Zeche Nach­ti­gall“ der Ruhr­tal­bahn bie­tet ein restau­rier­ter Dampf­zug aus den 1950er  Jah­ren Gele­gen­heit, die erwor­be­nen Kennt­nis­se umzu­set­zen. Im Anschluss bear­bei­ten die Teil­neh­mer die Bil­der am Computer.

Der Work­shop rich­tet sich an ambi­tio­nier­te Foto­gra­fen, die über ana­lo­ge Auf­nah­men ver­fü­gen, aus denen sie das Maxi­ma­le her­aus­ho­len und erfah­ren möch­ten, wie ana­lo­ge Bil­der kos­ten­güns­tig digi­ta­li­siert und aus­ge­ar­bei­tet wer­den“, erläu­tert der Experte.

Die Teil­neh­mer soll­ten eine Spie­gel­re­flex­ka­me­ra oder eine spie­gel­lo­se Sys­tem­ka­me­ra, Blitz­ge­rät und Lap­top mit­brin­gen sowie über Grund­kennt­nis­se in den Pro­gram­men „Pho­to­shop“ oder „Ligh­troom“ verfügen.

Quel­le: LWL-Indus­trie­mu­se­um Zeche Nach­ti­gall