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Ökomarkt und Tag des Geotops auf Zeche Nachtigall

zeche nachtigall
Ökomarkt

Regionale Händler bieten eine große Auswahl an frischem Obst und Gemüse an. Foto: LWL  / Appelhans

(lwl). Am Sonntag (17. 9.) lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL ) wieder zum Ökomarkt auf das Gelände seines Wittener Industriemuseums ein. Bereits zum siebten Mal bieten Händler aus der Region natürliche Produkte aus dem Garten, vom Feld und aus der heimischen Werkstatt zum Kauf an. Das Angebot reicht von biologischem Obst und Gemüse über Selbstgebrautes und Bio-Schokolade, Kräuter und Öle, Naturspielzeug und Schmuck bis hin zu Upcycling-Produkten. Für musikalische Unterhaltung sorgt das Celtic Harp Ensemble. Es nimmt die Marktbesucher mit auf eine Reise nach England, Wales, Schottland und Skandinavien. Zu den Harfenklängen gibt es keltische Erzählungen. Die Stände haben von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Da die Deutsche Geologische Gesellschaft den 17. September zum „Tag des Geotops“ ausgerufen hat, finden Sonntag auf der auch spezielle Führungen zum Thema statt. Denn mit dem Steinbruch Dünkelberg und dem Besucherbergwerk hat das LWL-Industriemuseum zwei außergewöhnliche Geotope zu bieten. Bei stündlichen Führungen durch dunkle Stollen und Gänge können die Welt des Bergbaus hautnah erleben. Die Führungen im Besucherbergwerk kosten für Erwachsenen 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro. Der Stollen ist für Kinder ab 5 Jahren zugänglich.

Wer mehr über die geologischen Besonderheiten der Region wissen möchte, kann um 13.15, 14.30 oder 15.45 Uhr an der Themenführung „Alles aus einem Berg“ teilzunehmen. Dabei erfahren , wie Gesteine entstehen und welche Spuren des Karbonzeitalters im Muttental noch zu sehen sind.

Da rund um das Museum keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, empfiehlt das Museum, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zu kommen. Wer mit dem anreist, kann das Fahrzeug auf dem ca. 1 km entfernten Parkplatz am Beginn der Nachtigallstraße abstellen.











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Junge Steinmetze auf Zeche Nachtigall

Bildhauerkurs

Sandstein bearbeiten können Kinder beim Bildhauerkurs auf Nachtigall.  Foto: LWL / Hudemann

(lwl). Junge Steinmetze werden am letzten Ferienwochenende auf der Nachtigall aktiv.

Auf dem Gelände seines Wittener Industriemuseums bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) einen Bildhauerworkshop für Kinder ab zehn Jahren an. Es sind noch einige Plätze frei.

Von Freitag (25.8.) bis Samstag (26.8.) erhalten die Jungen und Mädchen Einblick in das traditionelle Handwerk der Steinmetze und dürfen sich dabei auch selbst als Bildhauer ausprobieren. Nach einer kurzen Werkzeug- und Materialkunde sammeln die angehenden Bildhauer erste Erfahrungen in der Bearbeitung des Werkstoffs Stein. Mit Fäustel, Knüpfel und Meißel entstehen dann unter fachkundiger Anleitung der Steinmetzin Christina Clasen eigene Skulpturen aus dem für die Wittener Region so typischen Rohstoff. Werkzeug und Schutzbrillen stellt das Industriemuseum. Den Teilnehmern wird empfohlen, alte Kleidung zu tragen.

Kurszeiten sind jeweils von 11 bis 16 Uhr. Der Workshop kostet 20 Euro inklusive Material und Museumseintritt. Eine Anmeldung ist bis zum 17. August unter Tel. 02302 93664-10 oder vor Ort an der Museumskasse möglich.

Die nächsten Bildhauerkurse für Erwachsene finden vom 15. bis 17. September und vom 6. bis 8. Oktober statt. Interessierte können sich im LWL-Industriemuseum anmelden.











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Fotoworkshop zur Ausstellung „Dampfzeit“ im LWL-Industriemuseum

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Seit 1909 wurde auf Zeche Radbod gefördert, die Anlagen sind über Jahrzehnte den Erfordernissen angepasst worden. Nur die Lok „Typ Krefeld“ ist seit 1911 nahezu unverändert im Dienst. Bockum-Hövel, 29.06.1972 © Thomas Pflaum / dampfzeit-buch.de - Verwendung honorarfrei im Rahmen der Berichterstattung ueber die Ausstellung "Dampfzeit" auf Zeche Nachtigall, bei anderer Nutzung gilt die Verguetung nach MFM-Liste als vereinbart.

Lok Radbod 4, Baujahr 1911,  vor der Radbod in Bockum-Hövel, 1972; Foto: Thomas Pflaum/dampfzeit-buch.de. Der Fotograf Thomas Pflaum leitet den Workshop. Foto: privat

(lwl). Die Fotos von Thomas Pflaum und Gerd Lübbering führen in eine Zeit, die dem heutigen Betrachter unendlich weit entfernt scheinen. Dabei liegt die „Dampfzeit – als die Loks noch rauchten“ nicht mehr als vier Jahrzehnte zurück. Im Rahmen der gleichnamigen Sonderausstellung veranstaltet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag (3.9.) einen ganztägigen Workshop mit dem Fotografen Thomas Pflaum im LWL-Industriemuseum (10-18 Uhr). Die Teilnahme kostet 55 Euro. Das Museum nimmt bis 25. August Anmeldungen unter Tel. 02302 93664-0 entgegen.

Im Zentrum des Workshops stehen diese Fragen: Wie digitalisiere ich mit einfachen Mitteln meine analogen Kleinbildnegative oder Farbdias? Wie unterscheidet sich die analoge Vergrößerung von der digitalen Ausbelichtung? Wie arbeite ich die von alten Negativen erhaltenen Bilddaten mit den üblichen Bildbearbeitungs-Programmen aus?
Der Workshop beginnt mit einer Kuratorenführung durch die „Dampfzeit“. Pflaum und Lübbering waren in den 1970er Jahren mit ihren analogen Kameras entlang der Bahnstrecken unterwegs. Ihre nun digitalisierten Schwarz-Weiß Fotografien zeigen, was heute mit der digitalen Technik möglich ist:  Eindrücke von Tiefe, authentische Stimmungen und emotionale Bildwirkungen.

Früh am Nachmittag gehen die Teilnehmer unter Anleitung selbst auf Abenteuerreise: An der nahegelegenen Haltestelle „“ der Ruhrtalbahn bietet ein restaurierter Dampfzug aus den 1950er  Jahren Gelegenheit, die erworbenen Kenntnisse umzusetzen. Im Anschluss bearbeiten die Teilnehmer die am Computer.

„Der Workshop richtet sich an ambitionierte Fotografen, die über analoge Aufnahmen verfügen, aus denen sie das Maximale herausholen und erfahren möchten, wie analoge kostengünstig digitalisiert und ausgearbeitet werden“, erläutert der Experte.

Die Teilnehmer sollten eine Spiegelreflexkamera oder eine spiegellose Systemkamera, Blitzgerät und Laptop mitbringen sowie über Grundkenntnisse in den Programmen „Photoshop“ oder „Lightroom“ verfügen.

Quelle: LWL-Industriemuseum Nachtigall











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Fotoworkshop zur Ausstellung „Dampfzeit“ im LWL-Industriemuseum

Thomas Pflaum

Thomas Pflaum- ist für seine Technik- und Wissenschaftsbilder mehrfach ausgezeichnet. Foto: Werner Lange / S-Wok

(lwl). Die Fotos von Thomas Pflaum und Gerd Lübbering führen in eine Zeit, die dem heutigen Betrachter unendlich weit entfernt scheinen. Dabei liegt die „Dampfzeit – als die Loks noch rauchten“ nicht mehr als vier Jahrzehnte zurück. Im Rahmen der gleichnamigen Sonderausstellung veranstaltet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag (4.6.) einen ganztägigen Fotoworkshop in seinem Industriemuseum (10 bis 18 Uhr) mit dem Fotografen Thomas Pflaum. Die Teilnahme kostet 55 Euro. Das LWL-Industriemuseum nimmt bis 19. Mai  Anmeldungen unter Tel. 02302 936640 entgegen.

Im Zentrum des Workshops stehen diese Fragen: Wie digitalisiere ich mit einfachen Mitteln meine analogen Kleinbildnegative oder Farbdias? Wie unterscheidet sich die analoge Vergrößerung von der digitalen Ausbelichtung? Wie arbeite ich die von alten Negativen erhaltenen Bilddaten mit den üblichen Bildbearbeitungs-Programmen aus?
Der Workshop beginnt um 10 Uhr mit einer Kuratorenführung durch die Foto- „Dampfzeit“. Pflaum und Lübbering waren in den 1970er Jahren mit ihren analogen Kameras entlang der Bahnstrecken unterwegs. Ihre nun digitalisierten Schwarz-Weiß Fotografien zeigen, was heute mit der digitalen Technik möglich ist:  Eindrücke von Tiefe, authentische Stimmungen und emotionale Bildwirkungen.
Früh am Nachmittag gehen die Teilnehmer unter Anleitung selbst auf Abenteuerreise: An der nahegelegenen Haltestelle „“ der Ruhrtalbahn
bietet ein restaurierter Dampfzug aus den 1950er  Jahren Gelegenheit, die erworbenen Kenntnisse umzusetzen. Im Anschluss bearbeiten die Teilnehmer die am Computer.

„Der Workshop richtet sich an ambitionierte Fotografen, die über analoge Aufnahmen verfügen, aus denen sie das Maximale herausholen und erfahren möchten, wie analoge kostengünstig digitalisiert und ausgearbeitet werden“, erläutert der Experte.

Die Teilnehmer sollten eine Spiegelreflexkamera oder eine spiegellose Systemkamera, Blitzgerät und Laptop mitbringen sowie über Grundkenntnisse in den Programmen Photoshop oder Lightroom verfügen.

Weitere Informationen unter www.tompflaum.com und
www.lwl.org/industriemuseum/standorte/-nachtigall











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Historische Fördermaschine in Aktion – Vorführung

historische foerdermaschine

Historische Fördermaschine: Technik erleben können die bei der Schauvorführung der Fördermaschine. Foto: Harry Becker

(lwl). Am Sonntag (27.11.) setzt das LWL- Industriemuseum Nachtigall die gewaltigen Schwungräder der knapp 130 Jahre alten Fördermaschine in Bewegung. Um 14.30 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zur Schauvorführung dieses Schmuckstücks des Industriezeitalters nach ein. In früheren Zeiten transportierten Maschinen wie diese Bergleute und Geräte in die Tiefen des Berges. Sie brachten aber auch viele Tonnen Kohle ans Tageslicht.

Die Fördermaschine kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Ursprünglich wurde sie 1887 für eine Baumwollspinnerei im münsterländischen Gronau gebaut. 1911 erfolgte ein Umbau für den Einsatz als Abteuf-Fördermaschine auf der Jacobi in . Von 1921 bis 1973 diente sie als Fördermaschine am Schacht I auf der Bottroper Franz-Haniel (später Prosper Haniel). 100 nach ihrem Bau übernahm das LWL-Industriemuseum dieses Juwel. Nach der detailgetreuen Restaurierung durch die hauseigenen Werkstätten erstrahlt die historische Fördermaschine heute wieder im alten Glanz. Für die des LWL-Museums wird der Technik-Gigant jedoch nicht mehr mit Dampf angetrieben, sondern mittels eines Elektromotors in Bewegung gesetzt.

Die Schauvorführung ist im Museumseintritt enthalten (Erwachsene 3 Euro, Kinder 1,50 Euro, Familienkarte 7,50 Euro).











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Industriemusuem Zeche Nachitgall: Integrative Führung

historische dampfmaschine
Hauerschicht mit Rainer Lahde

Integrative Führung – Die Vorführung der Fördermaschine ist einer der Höhepunkte der integativen Führung. Foto: LWL / Appelhans

Der Weg in die Tiefe – Integrative Führung für Hörende und Gehörlose im LWL-Industriemuseum

(lwl).  können am Samstag (26.11.) im Industriemuseum in die Tiefe abtauchen. Der Landschaftverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt ab 15 Uhr zur integrativen Führung für Hörende und Gehörlose mit Gebärdendolmetscher ein. In 90 Minuten erfahren die Gäste etwas über die Zeit der ersten Tiefbauschächte an der Ruhr und lernen die Welt des Bergbaus im 19. Jahrhundert kennen.

Die Bergleute mussten viele Herausforderungen meistern, bevor sie weit unter der Erdoberfläche Kohle fördern konnten. Was war notwendig, um an das „Schwarze Gold“ zu gelangen? Wie wurde hartes Gestein durchquert und das Wasser gebändigt? Wodurch gelangten Licht und Luft in die Tiefe? Neben diesen Fragen und dem Schacht „Hercules“ – dem ehemaligen Schacht der Nachtigall – steht die Schauvorführung der historischen Fördermaschine von 1887 im Mittelpunkt.

Teilnehmer der Führung zahlen nur den normalen Museumseintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.











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Oman – Reise durch die Erdkruste – Zeche Nachtigall

Zeche Nachtigall
Zeche Nachtigall

Nachtigall Vortrag – Foto: Volker Wrede

(lwl). Inmitten einer sich verändernden Umwelt bildet der Oman eine Insel der Stabilität, die als „Schweiz des Mittleren Ostens“ bezeichnet wird. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Dienstag (15.11.) um 18.30 Uhr auf der Nachtigall zu einer Reise durch den Oman ein. Dr. Volker Wrede vom Geologischen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen berichtet über die spektakuläre Geologie der arabischen Halbinsel, die ein Mekka für Geologen ist.

Die dort weitgehend fehlende Bodenbedeckung und Vegetation erlaubt einen freien Blick auf den Untergrund. Ungewöhnliche plattentektonische Vorgänge haben zu einer weltweit einmaligen geologischen Situation geführt. Während der Kreidezeit wurde die ozeanische Kruste des Golfs von Oman auf die arabische Kontinentalplatte aufgeschoben. Dadurch liegen nun Gesteine und geologische Strukturen bis hin zur Grenze zwischen Erdmantel und Erdkruste, die sonst etliche Kilometer unter dem Tiefseeboden verborgen sind, direkt an der Erdoberfläche. Die Gesteine des oberen Erdmantels und der ozeanischen Kruste können dort – ebenso wie der kreidezeitliche Tiefseeboden mit seinen vulkanischen Erscheinungen und den damit verbundenen Erzlagerstätten – direkt studiert werden. Diese bilden, neben Öl und Erdgas, die Basis der omanischen Bergbauindustrie und wurden schon in der frühen Antike genutzt.

Im Vortrag wird neben den geologischen Verhältnissen auch ein Einblick gegeben in ein modernes, sich gleichwohl seiner Kultur und Traditionen sehr bewusstes arabisches Land, das sich in vielerlei Hinsicht von seinen Nachbarn unterscheidet.

Parkplätze sind auf dem Gelände der vorhanden, der Eintritt ist frei.