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Hauerschicht – Grubenfahrt auf Zeche Nachtigall


Foto: LWL/Appelhans. Witten (lwl). Am Freitag (9.2.) lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zu einer Grubenfahrt in die Welt der Bergleute ein. Höhepunkt der Hauerschicht im Wittener Industriemuseum ist eine Führung durch das gesamte Bergwerk. Um 12 Uhr startet die etwa fünfstündige Reise. Für die Grubenfahrt auf Zeche Nachtigall sind noch Plätze frei. Interessierte können sich bis zum 7. Februar im LWL-Museum unter Tel. 02302 93664-10.

Ende 2018 läuft die heimische Steinkohlenförderung aus. Die letzten beiden Bergwerke, Prosper-Haniel und Ibbenbüren, stehen einer stark gestiegenen Nachfragesituation zu einer Besuchergrubenfahrt gegenüber. Daher haben die RAG Aktiengesellschaft und das LWL-Industriemuseum Möglichkeiten auf der Zeche Nachtigall geschaffen, eine Grubenfahrt an einem authentischen Ort erleben zu können – und das über 2018 hinaus. Als Teil des Bergbauerbes wird es auf Nachtigall auch nach Beendigung des Steinkohlenbergbaus Grubenfahrten geben.

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Winterliche Naturwerkstatt im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall


Auch Haselnüsse eignen sich gut zum Basteln. Foto: LWL / Appelhans

Witten (lwl). Im Industriemuseum an der Zeche Nachtigall geht es bei der nächsten Zechen-Safari am Dienstag (12.12.) zwischen 15 und 17 Uhr weihnachtlich zu. Bevor es draußen dunkel wird, suchen die Teilnehmer auf dem Museumsgelände verschiedene Naturmaterialien zum Basteln. Gesammelt werden kleine Stöcke und Steine, vertrocknete Blüten, Blätter, Samen und viele andere brauchbare Dinge, die anschließend in einer „winterlichen Naturwerkstatt“ verarbeitet werden. Zusammen mit Zapfen, Nuss und Tannengrün, Wachs, Wolle und anderen Naturmaterialien gestalten die Teilnehmer bei Kerzenlicht und Plätzchen im beheizten Eisenbahnwaggon weihnachtlichen Schmuck und kleine Geschenke.


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Geocaching-Tour für Familien


Neues Angebot auf der Zeche Nachtigall:
Offene Geocaching-Tour für Familien: „Die Schätze des Hettbergs“

Witten (lwl). Das Museumsgelände der Zeche Nachtigall im Wittener Muttental kann ab jetzt mit Hilfe von GPS – Geräten neu entdeckt werden. Gemeinsam mit dem Erlebnisführer Uwe Kühn können Familien auf Koordinatensuche gehen. Dazu lädt am Samstag (23.9.) der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nach Witten in sein Industriemuseum ein. Die zweistündige Geocaching-Tour rund um den Hettberg der ehemaligen Kohlenzeche startet um 15.00 Uhr.

Über 250 Jahre wurden im Hettberg Rohstoffe gewonnen: Steinkohle als Brennstoff, Sandstein und
Schieferton als Baumaterial für Straßen und Wohnungen. An authentischen Orten erzählt das Museum über Gewinnung, Weiterverarbeitung und Nutzung dieser ruhrgebietstypischen  Bodenschätze. Die Teilnehmenden erfahren während der Tour wie aus Schieferton Ziegelsteine entstanden oder Bergmänner die wertvolle Steinkohle abgebaut haben.

Die Führung kostet 2 Euro pro Person plus Museumseintritt (Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder 1,50 Euro, Familienkarte 7,50 Euro). Die elektronische Schnitzeljagd ist für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren sowie für Anfänger und Fortgeschrittene Geocacher geeignet. GPS-Geräte werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Anmeldung bis zum 22.10. unter 02302 93664-0.


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Ökomarkt und Tag des Geotops auf Zeche Nachtigall


Ökomarkt

Regionale Händler bieten eine große Auswahl an frischem Obst und Gemüse an. Foto: LWL  / Appelhans

Witten (lwl). Am Sonntag (17. 9.) lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL ) wieder zum Ökomarkt auf das Gelände seines Wittener Industriemuseums Zeche Nachtigall ein. Bereits zum siebten Mal bieten Händler aus der Region natürliche Produkte aus dem Garten, vom Feld und aus der heimischen Werkstatt zum Kauf an. Das Angebot reicht von biologischem Obst und Gemüse über Selbstgebrautes und Bio-Schokolade, Kräuter und Öle, Naturspielzeug und Schmuck bis hin zu Upcycling-Produkten. Für musikalische Unterhaltung sorgt das Celtic Harp Ensemble. Es nimmt die Marktbesucher mit auf eine Reise nach England, Wales, Schottland und Skandinavien. Zu den Harfenklängen gibt es keltische Erzählungen. Die Stände haben von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Da die Deutsche Geologische Gesellschaft den 17. September zum „Tag des Geotops“ ausgerufen hat, finden Sonntag auf der Zeche Nachtigall auch spezielle Führungen zum Thema statt. Denn mit dem Steinbruch Dünkelberg und dem Besucherbergwerk hat das LWL-Industriemuseum zwei außergewöhnliche Geotope zu bieten. Bei stündlichen Führungen durch dunkle Stollen und Gänge können Besucher die Welt des Bergbaus hautnah erleben. Die Führungen im Besucherbergwerk kosten für Erwachsenen 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro. Der Stollen ist für Kinder ab 5 Jahren zugänglich.

Wer mehr über die geologischen Besonderheiten der Region wissen möchte, kann um 13.15, 14.30 oder 15.45 Uhr an der Themenführung „Alles aus einem Berg“ teilzunehmen. Dabei erfahren Besucher, wie Gesteine entstehen und welche Spuren des Karbonzeitalters im Muttental noch zu sehen sind.

Da rund um das Museum keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, empfiehlt das Museum, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zu kommen. Wer mit dem PKW anreist, kann das Fahrzeug auf dem ca. 1 km entfernten Parkplatz am Beginn der Nachtigallstraße abstellen.


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Junge Steinmetze auf Zeche Nachtigall


Sandstein bearbeiten können Kinder beim Bildhauerkurs auf Zeche Nachtigall.  Foto: LWL / Hudemann

Witten (lwl). Junge Steinmetze werden am letzten Ferienwochenende auf der Zeche Nachtigall aktiv.

Auf dem Gelände seines Wittener Industriemuseums bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) einen Bildhauerworkshop für Kinder ab zehn Jahren an. Es sind noch einige Plätze frei.

Von Freitag (25.8.) bis Samstag (26.8.) erhalten die Jungen und Mädchen Einblick in das traditionelle Handwerk der Steinmetze und dürfen sich dabei auch selbst als Bildhauer ausprobieren. Nach einer kurzen Werkzeug- und Materialkunde sammeln die angehenden Bildhauer erste Erfahrungen in der Bearbeitung des Werkstoffs Stein. Mit Fäustel, Knüpfel und Meißel entstehen dann unter fachkundiger Anleitung der Steinmetzin Christina Clasen eigene Skulpturen aus dem für die Wittener Region so typischen Rohstoff. Werkzeug und Schutzbrillen stellt das Industriemuseum. Den Teilnehmern wird empfohlen, alte Kleidung zu tragen.

Kurszeiten sind jeweils von 11 bis 16 Uhr. Der Workshop kostet 20 Euro inklusive Material und Museumseintritt. Eine Anmeldung ist bis zum 17. August unter Tel. 02302 93664-10 oder vor Ort an der Museumskasse möglich.

Die nächsten Bildhauerkurse für Erwachsene finden vom 15. bis 17. September und vom 6. bis 8. Oktober statt. Interessierte können sich im LWL-Industriemuseum anmelden.


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Fotoworkshop zur Ausstellung „Dampfzeit“ im LWL-Industriemuseum


Seit 1909 wurde auf Zeche Radbod gefördert, die Anlagen sind über Jahrzehnte den Erfordernissen angepasst worden. Nur die Lok „Typ Krefeld“ ist seit 1911 nahezu unverändert im Dienst. Bockum-Hövel, 29.06.1972 © Thomas Pflaum / dampfzeit-buch.de - Verwendung honorarfrei im Rahmen der Berichterstattung ueber die Ausstellung "Dampfzeit" auf Zeche Nachtigall, bei anderer Nutzung gilt die Verguetung nach MFM-Liste als vereinbart.

Lok Radbod 4, Baujahr 1911,  vor der Zeche Radbod in Bockum-Hövel, 1972; Foto: Thomas Pflaum/dampfzeit-buch.de. Der Fotograf Thomas Pflaum leitet den Workshop. Foto: privat

Witten (lwl). Die Fotos von Thomas Pflaum und Gerd Lübbering führen in eine Zeit, die dem heutigen Betrachter unendlich weit entfernt scheinen. Dabei liegt die „Dampfzeit – als die Loks noch rauchten“ nicht mehr als vier Jahrzehnte zurück. Im Rahmen der gleichnamigen Sonderausstellung veranstaltet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag (3.9.) einen ganztägigen Workshop mit dem Fotografen Thomas Pflaum im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall (10-18 Uhr). Die Teilnahme kostet 55 Euro. Das Museum nimmt bis 25. August Anmeldungen unter Tel. 02302 93664-0 entgegen.

Im Zentrum des Workshops stehen diese Fragen: Wie digitalisiere ich mit einfachen Mitteln meine analogen Kleinbildnegative oder Farbdias? Wie unterscheidet sich die analoge Vergrößerung von der digitalen Ausbelichtung? Wie arbeite ich die von alten Negativen erhaltenen Bilddaten mit den üblichen Bildbearbeitungs-Programmen aus?
Der Workshop beginnt mit einer Kuratorenführung durch die Ausstellung „Dampfzeit“. Pflaum und Lübbering waren in den 1970er Jahren mit ihren analogen Kameras entlang der Bahnstrecken unterwegs. Ihre nun digitalisierten Schwarz-Weiß Fotografien zeigen, was heute mit der digitalen Technik möglich ist:  Eindrücke von Tiefe, authentische Stimmungen und emotionale Bildwirkungen.

Früh am Nachmittag gehen die Teilnehmer unter Anleitung selbst auf Abenteuerreise: An der nahegelegenen Haltestelle „Zeche Nachtigall“ der Ruhrtalbahn bietet ein restaurierter Dampfzug aus den 1950er  Jahren Gelegenheit, die erworbenen Kenntnisse umzusetzen. Im Anschluss bearbeiten die Teilnehmer die Bilder am Computer.

„Der Workshop richtet sich an ambitionierte Fotografen, die über analoge Aufnahmen verfügen, aus denen sie das Maximale herausholen und erfahren möchten, wie analoge Bilder kostengünstig digitalisiert und ausgearbeitet werden“, erläutert der Experte.

Die Teilnehmer sollten eine Spiegelreflexkamera oder eine spiegellose Systemkamera, Blitzgerät und Laptop mitbringen sowie über Grundkenntnisse in den Programmen „Photoshop“ oder „Lightroom“ verfügen.

Quelle: LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall


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Fotoworkshop zur Ausstellung „Dampfzeit“ im LWL-Industriemuseum


Thomas Pflaum- ist für seine Technik- und Wissenschaftsbilder mehrfach ausgezeichnet. Foto: Werner Lange / S-Wok

Witten (lwl). Die Fotos von Thomas Pflaum und Gerd Lübbering führen in eine Zeit, die dem heutigen Betrachter unendlich weit entfernt scheinen. Dabei liegt die „Dampfzeit – als die Loks noch rauchten“ nicht mehr als vier Jahrzehnte zurück. Im Rahmen der gleichnamigen Sonderausstellung veranstaltet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag (4.6.) einen ganztägigen Fotoworkshop in seinem Industriemuseum Zeche Nachtigall (10 bis 18 Uhr) mit dem Fotografen Thomas Pflaum. Die Teilnahme kostet 55 Euro. Das LWL-Industriemuseum nimmt bis 19. Mai  Anmeldungen unter Tel. 02302 936640 entgegen.

Im Zentrum des Workshops stehen diese Fragen: Wie digitalisiere ich mit einfachen Mitteln meine analogen Kleinbildnegative oder Farbdias? Wie unterscheidet sich die analoge Vergrößerung von der digitalen Ausbelichtung? Wie arbeite ich die von alten Negativen erhaltenen Bilddaten mit den üblichen Bildbearbeitungs-Programmen aus?
Der Workshop beginnt um 10 Uhr mit einer Kuratorenführung durch die Foto-Ausstellung „Dampfzeit“. Pflaum und Lübbering waren in den 1970er Jahren mit ihren analogen Kameras entlang der Bahnstrecken unterwegs. Ihre nun digitalisierten Schwarz-Weiß Fotografien zeigen, was heute mit der digitalen Technik möglich ist:  Eindrücke von Tiefe, authentische Stimmungen und emotionale Bildwirkungen.
Früh am Nachmittag gehen die Teilnehmer unter Anleitung selbst auf Abenteuerreise: An der nahegelegenen Haltestelle „Zeche Nachtigall“ der Ruhrtalbahn
bietet ein restaurierter Dampfzug aus den 1950er  Jahren Gelegenheit, die erworbenen Kenntnisse umzusetzen. Im Anschluss bearbeiten die Teilnehmer die Bilder am Computer.

„Der Workshop richtet sich an ambitionierte Fotografen, die über analoge Aufnahmen verfügen, aus denen sie das Maximale herausholen und erfahren möchten, wie analoge Bilder kostengünstig digitalisiert und ausgearbeitet werden“, erläutert der Experte.

Die Teilnehmer sollten eine Spiegelreflexkamera oder eine spiegellose Systemkamera, Blitzgerät und Laptop mitbringen sowie über Grundkenntnisse in den Programmen Photoshop oder Lightroom verfügen.

Weitere Informationen unter www.tompflaum.com und
www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-nachtigall


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Auf den Spuren der Erdgeschichte


Witten (lwl). Wie entstehen Gesteine? Warum gibt es Gebirge? Welche Spuren des Karbonzeitalters finden sich noch heute im Muttental? Fragen wie diesen geht am Sonntag (19.3.) die interaktive Themenführung „Alles aus einem Berg“ auf den Grund, zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nach Witten in sein Industriemuseum lädt. Die erdgeschichtliche Entdeckungstour in und um den Hausberg der ehemaligen Kohlenzeche startet um 14.30 Uhr.

Der Rundgang beginnt im Infozentrum GeoPark mit einer kurzen Einführung in die 400 Millionen Jahre alte Erdgeschichte des Ruhrgebietes. Anschließend geht es für die Teilnehmer ins Besucherbergwerk des LWL-Industriemuseums. Bei der Führung durch den Stollen und den angrenzenden Steinbruch können die Gäste die Geologie vor Ort erleben. Hier erfahren sie wie Kohle, Schieferton oder Sandstein entstanden sind und was sich sonst noch alles im Untergrund verbirgt. Im interaktiven Teil dürfen die Teilnehmer ihre Fundstücke auch selbst mit Hammer und Lupenglas untersuchen.

Die Sonntagsführung ist im Museumseintritt enthalten (Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder 1,50 Euro, Familienkarte 7,50 Euro). Die Führung ist für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren geeignet.


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Bergbau-Helden im Ruhrgebiet


Schicht im Schacht
Schicht im Schacht

Schicht im Schacht

Bilder von der Filmpremiere in der Essener Lichtburg

2018 schließt mit „Prosper Haniel“ in Bottrop die letzte Zeche im Ruhrgebiet. Die 200 Jahre andauernde Ära des industriellen Steinkohle-Bergbaus im Ruhrgebiet und in ganz Deutschland geht damit für immer zu Ende. Der WDR setzt den Helden des Ruhrgebiets, ihren Familien und ihrem Leben in einer 90-minütigen Dokumentation ein filmisches Denkmal. Zu sehen ist „Schicht im Schacht Eine Verneigung vor den Kumpels – Zum Ende des Bergbaus“ am 1. Weihnachtstag, 25. Dezember 2016, von 17.15 bis 18.45 Uhr im WDR Fernsehen und danach ein Jahr lang in der WDR-Mediathek: www.wdr.de/mediathek

Für seine „Verneigung vor den Kumpels“ hat WDR-Autor Gisbert Baltes aktive und ehemalige Bergleute aus dem „Pott“ teilweise jahrelang begleitet. Ihre Erzählungen sind berührend: eindrucksvoll, persönlich und authentisch berichten sie von einem Leben, in dem sie Einzigartiges für Nordrhein-Westfalen und Deutschland geleistet haben.

Auch Prominente, die eine familiäre oder persönliche Beziehung zum Bergbau haben, kommen in diesem spannenden und emotionalen Film zu Wort. Darunter sind Fußball-Reporterlegende Werner Hansch, der Kabarettist und ehemalige Knappschaftsarzt Dr. Ludger Stratmann, die Kabarettisten Gerburg Jahnke und Uwe Lyko alias Herbert Knebel, die „Zechenkinder“ Yvonne Willicks, Susanne Wieseler, Peter Großmann und viele mehr.

Die wahren Hauptdarsteller aber sind die Bergleute selbst: vom Knappenchor „Consolidation“ bis hin zum einst jüngsten deutschen Wettersteiger, der in den 1960er Jahren als junger Türke vom Schwarzen Meer über die Balkanroute bis ins Ruhrgebiet reiste. Halit Güner machte wie viele andere seiner Landsleute später Karriere im Bergbau des Ruhrgebiets. Integration war dort ein Fremdwort, sie wurde von den „Kumpels“ einfach gelebt, über und unter Tage, verbunden in harter Arbeit und dem ewigen Stolz der Bergleute.


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Historische Fördermaschine in Aktion – Vorführung


Historische Fördermaschine: Technik erleben können die Besucher bei der Schauvorführung der Fördermaschine. Foto: Harry Becker

Witten (lwl). Am Sonntag (27.11.) setzt das LWL- Industriemuseum Zeche Nachtigall die gewaltigen Schwungräder der knapp 130 Jahre alten Fördermaschine in Bewegung. Um 14.30 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zur Schauvorführung dieses Schmuckstücks des Industriezeitalters nach Witten ein. In früheren Zeiten transportierten Maschinen wie diese Bergleute und Geräte in die Tiefen des Berges. Sie brachten aber auch viele Tonnen Kohle ans Tageslicht.

Die Fördermaschine kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Ursprünglich wurde sie 1887 für eine Baumwollspinnerei im münsterländischen Gronau gebaut. 1911 erfolgte ein Umbau für den Einsatz als Abteuf-Fördermaschine auf der Zeche Jacobi in Oberhausen. Von 1921 bis 1973 diente sie als Fördermaschine am Schacht I auf der Bottroper Zeche Franz-Haniel (später Prosper Haniel). 100 nach ihrem Bau übernahm das LWL-Industriemuseum dieses Juwel. Nach der detailgetreuen Restaurierung durch die hauseigenen Werkstätten erstrahlt die historische Fördermaschine heute wieder im alten Glanz. Für die Besucher des LWL-Museums wird der Technik-Gigant jedoch nicht mehr mit Dampf angetrieben, sondern mittels eines Elektromotors in Bewegung gesetzt.

Die Schauvorführung ist im Museumseintritt enthalten (Erwachsene 3 Euro, Kinder 1,50 Euro, Familienkarte 7,50 Euro).


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Industriemusuem Zeche Nachitgall: Integrative Führung


Hauerschicht mit Rainer Lahde

Integrative Führung – Die Vorführung der Fördermaschine ist einer der Höhepunkte der integativen Führung. Foto: LWL / Appelhans

Der Weg in die Tiefe – Integrative Führung für Hörende und Gehörlose im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Witten (lwl).  Besucher können am Samstag (26.11.) im Industriemuseum Zeche Nachtigall in die Tiefe abtauchen. Der Landschaftverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt ab 15 Uhr zur integrativen Führung für Hörende und Gehörlose mit Gebärdendolmetscher ein. In 90 Minuten erfahren die Gäste etwas über die Zeit der ersten Tiefbauschächte an der Ruhr und lernen die Welt des Bergbaus im 19. Jahrhundert kennen.

Die Bergleute mussten viele Herausforderungen meistern, bevor sie weit unter der Erdoberfläche Kohle fördern konnten. Was war notwendig, um an das „Schwarze Gold“ zu gelangen? Wie wurde hartes Gestein durchquert und das Wasser gebändigt? Wodurch gelangten Licht und Luft in die Tiefe? Neben diesen Fragen und dem Schacht „Hercules“ – dem ehemaligen Schacht der Zeche Nachtigall – steht die Schauvorführung der historischen Fördermaschine von 1887 im Mittelpunkt.

Teilnehmer der Führung zahlen nur den normalen Museumseintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.