Der Zwinger in der Hitler-Diktatur

Foto: Stadtmuseum / Sammlung Victor Jack

(SMS) 1939 nutzte die Hitlerjugend den Zwinger an der Promenade für „Heimat- und Kulturabende“, ehe das Bollwerk 1944 zu einem Ort des Schreckens und des Unrechts wurde: Die Geheime Staatspolizei missbrauchte den abgeschiedenen Innenhof für Folter und Hinrichtungen. Am Sonntag, 3. Juli, nimmt das Stadtmuseum bei seiner Themenführung diese Jahre in den Blick. Die Führung (3 / 2 Euro) beginnt um 11 Uhr im Stadtmuseum (Salzstraße) mit einem Film zur Geschichte des historischen Bauwerks. Anschließend geht es zum Zwinger – hier ein Foto nach Bombentreffern Ende 1944.