Power für Pokémonspieler

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Die -Information im Stadthaus 1 und die Tourist-Info im Rathaus verleihen mobile Akkus für Handys und Tablets. – Foto: Stadt

(SMS) Rattfratz, Taubsi und Traumato tummeln sich virtuell auf Münsters Straßen. Rund ums Stadthaus, am Rathaus, auf dem Prinzipalmarkt, entlang der Salzstraße am Aassee – die Stadt ist voll von Pokéstops und eine Hochburg für Pokémonspieler. Damit diesen bei der Jagd auf Dragoran, Glurak oder gar auf das legendäre Mewtu nicht die Energie ausgeht, verleiht Marketing mobile Akkus zum Aufladen von Handys.

Den neuen Service bieten die Münster-Information im Stadthaus 1 und die Tourist-Info in der Bürgerhalle des Rathauses. Dort können sich Spielerinnen und Spieler sogenannte Powerbanks ausleihen, um ihre Handys oder Tablets unterwegs wieder aufzuladen. Die mobilen Akkus haben eine Leistung von 4000 Amperestunden und reichen aus, um zweimal ein Handy oder einmal ein Tablet aufzuladen. Der Service ist kostenfrei. Es muss lediglich ein Pfand von 15 Euro pro Powerbank hinterlegt werden, das man bei der Rückgabe zurückbekommt.

Das Angebot gilt natürlich nicht nur für Pokémonspieler, sondern für alle Handynutzer, die in der Stadt unterwegs sind und ihr aufladen möchten. „In der Tourist-Info im Rathaus fragen insbesondere am Wochenende immer wieder Gäste nach einer Möglichkeit, das Handy aufzuladen“, berichtet die Leiterin von Münster Marketing, Bernadette Spinnen. „Deshalb werden die mobilen Ladestationen dauerhaft angeboten und den Service für Gäste weiter verbessern.“

„Auch wenn Pokémon Go vermutlich nur ein Hype ist und von begrenzter Dauer, beobachten wir diese Entwicklung interessiert“, so die Leiterin von Münster Marketing. „Denn wir gehen davon aus, dass sich die Menschen zukünftig immer stärker die Innenstädte durch virtuelle Zugänge erschließen – sei es, dass man das zur Orientierung nutzt und für Freizeitvorschläge, sich mit seiner Hilfe in die Stadtgeschichte hineinversetzt oder den Stadtraum wie bei Pokémon Go als Spielraum nutzt. Diese Entwicklung muss man kennen, um rechtzeitig entsprechende Angebote für Gäste und Einwohner aller Altersgruppen vorhalten zu können.“