Hagen gilt in Fachkreisen als Eldorado der Geologie

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Foto:  Antje Selter / Geotouring

Geologie und Geotope im Umfeld von Hagen

Witten (lwl).  Über die „Geologie und Geotope im Umfeld von Hagen“  berichtet die Diplom-Geologin  Antje Selter. Dazu lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag (13.3.) um 18.30 Uhr  in sein Industriemuseum Zeche Nachtigall nach Witten ein. Die Stadt Hagen und ihre Umgebung ist reich an überregional bedeutenden geologischen Besonderheiten. Zu erwähnen sind dabei der Karbon-Steinbruch in Vorhalle mit bedeutenden Fossilfunden (Nationales Geotop), das Hasselbachtal in Hohenlimburg mit der aufgeschlossenen stratigraphischen Grenze Devon/ Karbon oder die Kalksteinbrüche in Hohenlimburg und an der Donnerkuhle. Ebenfalls von Interesse sind die im touristisch bedeutenden Ruhrtal die Aufschlüsse am Hengsteysee und am Kaisberg. Diese geologischen Highlights sind aber nur einem Teil der Bevölkerung bekannt, ihre wahre Bedeutung erahnen nur wenige.

Kultur und Heimatgeschichte

Neben Wissenswertes zur Geologie erfahren Sie während des Vortrages ebenso Interessantes über die Kultur und Heimatgeschichte. So begann das Umweltamt der Stadt Hagen 2004 in Kooperation mit dem Geologischen Dienst und dem GeoPark eine Bestandsaufnahme geologischer Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet Hagen durchzuführen. Insgesamt konnten 20 Geotope erfasst werden, die u.a. für die Planung und Umsetzung geotouristischer Einrichtungen dienen sollen.

Ziel eines sanften und ökologischen sowie naturbezogenen Geotourismus

„Ziel eines sanften und ökologischen sowie naturbezogenen Geotourismus muss daher der Schutz dieser wertvollen Geotope sein“, berichtet die Geologin und Eventmanagerin Antje Selter aus Hagen. Dies beinhaltet z. B., den Besuchern zu vermitteln, dass das Sammeln von Gesteinen oder Fossilien und das daraus resultierende Zerstören von geologischen Strukturen nicht im Sinne des Geotop-Schutzes steht.

Der Eintritt ist kostenlos!